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20. Oktober 2017
von khp
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Nachbericht Wechseljahre

Nachbericht Wechseljahre

Schluss mit dem Hormonchaos

Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme – Experten erläutern, was gegen Wechseljahresbeschwerden hilft

Nachbericht Wechseljahre

Nachbericht Wechseljahre: Östrogene beeinflussen auch das Aussehen, zum Beispiel das Haarwachstum und die Fettverteilung am Körper. Deshalb ist eine gefühlte Verbesserung der Attraktivität häufig ein positiver Zusatzeffekt der Behandlung.
Foto: djd/thx

(djd). Eine Hormontherapie (HRT) ist nach wie vor die einzige Behandlungsmethode, mit der sich Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen ursächlich behandeln lassen. Doch über die mit der Therapie möglicherweise verbundenen Risiken herrscht oft Unsicherheit. Während die HRT in den 90er-Jahren verbreitet eingesetzt worden ist, wurde sie nach der WHI-Studie Anfang der 2000er eher negativ bewertet. Welche Anwendungsmöglichkeiten Experten heute bei einer Hormontherapie empfehlen, bei welchen Beschwerden sie helfen kann, was sich durch neue Behandlungsformen verbessert hat und worauf Frauen achten sollten, erklärten vier Frauenärztinnen und -ärzte bei unserer großen Ratgeberaktion.

Am Telefon und im Chat saßen:

  • Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden am Taunus
  • Dr. med. Jürgen Nutbohm, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal-Münchingen
  • Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin
  • Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Bezüglich der zeitweilig negativen Bewertung der HRT konnte Dr. Karin von Puttkamer für Aufklärung sorgen: „Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Inzwischen sind die Vorteile wieder allgemein anerkannt und auch durch verschiedenste Studien belegt. Abgesehen von einigen individuellen Risikosituationen kann daher vor allem bei ausgeprägten Beschwerden nahezu uneingeschränkt zur Einnahme geraten werden.“ Dabei komme es, wie Dr. Jürgen Nutbohm betonte, aber auch auf die Wahl der Präparate und die Darreichungsform an: „Heute sollte die Östrogengabe bevorzugt über die Haut erfolgen und bei Bedarf mit natürlichem Progesteron ergänzt werden. Dadurch sind die Risiken minimal, und der Nutzen überwiegt bei Weitem.“ In der richtigen Dosierung, beispielsweise mit Gynokadin Dosiergel, würden die Hormone dann nicht nur eine erfolgreiche Behandlung von Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen bewirken, sondern hätten auch einen positiven Einfluss auf Haut, Schleimhäute, Haare, Knochen, Gelenke und Durchblutung. Zudem könne sich das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes verringern.

Flexible Dosierung ist möglich

Die Verabreichung des Östrogens über die Haut verringert aber nicht nur die Risiken, sie macht die Behandlung auch individueller. „Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als Gel ermöglicht es, eine individuelle Dosierung für die Beschwerdefreiheit zu finden, die sogenannte ,Wohlfühldosis‘, und sie vorübergehenden Schwankungen anzupassen“, so Dr. Catharina Luhr. Allerdings solle eine Dosisänderung nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Zudem benötige es unter Umständen etwas Geduld, bevor sich die Wirkung der Therapie zeige: „Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt“, so Dr. Luhr.

Positive Zusatzeffekte

Neben den Hauptsymptomen wie Hitzewallungen und Schlafstörungen machen vielen Frauen auch noch andere Probleme zu schaffen, beispielsweise eine unschöne Veränderung ihrer Figur und dünnes Haar. Solche Äußerlichkeiten können sehr belasten und zu einem gefühlten Verlust an Attraktivität führen. Dr. Kecia Schleyer empfahl zur Gewichtskontrolle eine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratreduzierte Kost sowie Sport zum Muskelaufbau. Als dritte Säule könne eine Hormontherapie wünschenswerte Zusatzeffekte haben: „Es gibt Studien, die zeigen, dass diese sich positiv auf die Fettverteilung im Körper auswirken kann. Da die Östrogene auch am Haarwachstum beteiligt sind, sind dünner werdendes Haar und zunehmender Haarausfall leider eine natürliche Folge der Menopause. Auch hier kann eine Hormontherapie entgegenwirken“, erläuterte die Gynäkologin.

Östrogene können laut Dr. von Puttkamer außerdem – in Kombination mit anderen geeigneten Maßnahmen – vorbeugend gegen Osteoporose wirken und bei bereits vorliegendem Knochenschwund den weiteren Abbau bremsen. „Allerdings sollte der Therapiebeginn möglichst zeitnah mit dem Beginn der Wechseljahre zusammenfallen, da dann die positiven Effekte insbesondere in Bezug auf das Gefäßsystem und die Knochengesundheit ausgeprägter ausfallen“, ergänzte die Ärztin. Einen weiteren oft nachgefragten Zusatzeffekt hat die HRT jedoch nicht: Sie wirkt nicht als Verhütungsmittel, sodass zur Verhütung hormonfreie Mittel wie Kondome oder eine Spirale verwendet werden sollten.

Körper und Psyche positiv beeinflussen

Ein Experte informiert über die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Wenn Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen Frauen in den Wechseljahren das Leben schwer machen, stellt sich vielfach die Frage: Hormontherapie oder nicht? Viele Betroffene wünschen sich zwar eine effektive Behandlung ihrer Beschwerden, haben aber gleichzeitig Bedenken bezüglich möglicher Risiken. „Über die Hormontherapie wurde in der Tat über Jahre hinweg kontrovers diskutiert“, sagt dazu Dr. med. Jürgen Nutbohm, Facharzt für Frauenheilkunde, Hormon- und Stoffwechseltherapeut in Korntal-Münchingen. „Ausgangspunkt war die WHI-Studie aus den 1990er-Jahren in den USA, mit sehr widersprüchlichen Daten bezüglich Nutzen und Risiken.“

Neue Daten, moderne Behandlungsformen

Mittlerweile seien jedoch viele Daten dieser Studie neu interpretiert worden. Zudem hätte sich die Art der Hormongabe stark verändert. So würden heute statt hochdosierter Präparate in Tablettenform in erster Linie naturidentische Hormone in niedrigstmöglicher Dosierung gegeben. „Außerdem erfolgt die Östrogengabe am sinnvollsten über die Haut. So ist es möglich, die Risiken stark zu verringern, bei gleichzeitig hoher Effektivität“, so der Experte. Denn bei einer Verabreichung über die Haut, beispielsweise mit Gynokadin Dosiergel, werden nicht nur Magen, Darm und Leber entlastet, auch das Thromboserisiko entfalle weitestgehend. „Zudem ist eine individuelle Dosisanpassung möglich. Bei Zugabe eines Gelbkörperhormons (Gestagen) zum Schutz der Gebärmutter sollte nach Möglichkeit natürliches Progesteron verwendet werden“, erklärt der Gynäkologe. Natürlich müsse im Vorfeld einer Behandlung immer geklärt werden, ob Stoffwechselerkrankungen, ein erhöhtes Risiko für Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Brustkrebs oder andere organische Krankheiten vorliegen.

Ruhigere Nächte, bessere Nerven

Bei einer solchen modernen, individualisierten und durch regelmäßige Untersuchungen begleiteten Hormontherapie spricht nach Ansicht von Dr. Nutbohm nichts gegen eine längerfristige Anwendung. Diese könne nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche positiv beeinflussen: „Die Hormone haben eine direkte Wirkung im Gehirn, einmal durch eine verbesserte Durchblutung, aber auch über sogenannte Rezeptoren, an denen sie sich anlagern.“ Beispielsweise könne ein durch sinkende Hormonspiegel bedingter Schlafmangel zu Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression führen. Werden die Schlafstörungen durch einen ausgeglichenen Hormonhaushalt gelindert, kann dies für ruhigere Nächte und damit auch für bessere Nerven sorgen.

Nachbericht Wechseljahre

Die wichtigsten Leserfragen beim Expertentelefon “Wechseljahre”

am 18.10.2017

  1. Mein Frauenarzt hat mir Hormone verschrieben, und sie helfen auch gut gegen die Beschwerden. Aber er hat mir nicht richtig erklärt, was sie bewirken. Können Sie mir weiterhelfen?

Dr. med. Jürgen Nutbohm, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hormon- und Stoffwechseltherapeut mit eigener Praxis in Korntal-Münchingen:

Ihr Frauenarzt hat Ihnen sicherlich Östrogene, gegebenenfalls zusammen mit einem Gelbkörperhormon wie Progesteron verordnet. Diese sind ein Ersatz für die nachlassende Produktion Ihrer körpereigenen Hormone im Eierstock. In der richtigen Dosierung bewirken sie eine Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Des Weiteren haben sie einen positiven Einfluss auf Haut, Schleimhäute, Haare, Knochen, Gelenke und fördern die Durchblutung insbesondere in wichtigen Organen wie Herz und Gehirn. Auch das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes kann sich verringern. Heute sollte die Östrogengabe bevorzugt über die Haut erfolgen und bei Bedarf mit natürlichem Progesteron für den Gebärmutterschutz ergänzt werden. Damit sind die Risiken minimal, und der Nutzen überwiegt bei Weitem.

  1. Ich (57) erhalte seit vier Jahren eine Hormontherapie und frage mich langsam, wie lange ich diese noch weiterführen soll? Was wird hier empfohlen?

Dr. Nutbohm: Das ist davon abhängig, welche Art der Hormontherapie Sie durchführen. Sollten Sie die Hormone in Tablettenform erhalten, würde ich Ihnen empfehlen, dies wegen der relativ hohen Dosierung und der daraus folgenden Belastung der Leber zu ändern. Der sicherste Weg, niedrigdosiertes Östrogen zu verabreichen, ist über die Haut in Form von Pflastern, Spray oder einem Dosiergel. Damit Sie von der Behandlung weiterhin profitieren, würde ich eine längerfristige Anwendung empfehlen. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte jährlich vom Frauenarzt überprüft werden.

  1. Meine Heilpraktikerin empfiehlt mir Rotklee- oder Sojapräparate gegen meine Wechseljahresbeschwerden. Sind diese tatsächlich besser als Hormone?

Dr. Nutbohm: Sogenannte Phytoöstrogene wie Rotklee, Soja oder Leinsamen können möglicherweise manchen Frauen helfen, doch durch ihre schwache Wirkung sind sie meist nicht effektiv genug. Außerdem gibt es kaum wissenschaftliche Daten, die die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit solcher Präparate belegen. Eine niedrigdosierte Hormontherapie mit Östrogengabe über die Haut, gegebenenfalls kombiniert mit natürlichem Progesteron, ist die effektivste und gleichzeitig risikoärmste Art der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.

  1. Ich bekomme Hormone als Dosiergel. Die Geldosis ist sehr niedrig. Wenn ich doch mal stärkere Beschwerden kriege, nehme ich einfach einen Hub mehr. Ist das okay?

Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Fachbereich Gynäkologie des goMedus Gesundheitszentrums Berlin-Charlottenburg: Grundsätzlich sollten Sie vor einer Dosisänderung Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten. Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann aber phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als Gel ermöglicht es, eine individuelle Dosierung für Beschwerdefreiheit, die sogenannte ‚Wohlfühldosis‘, zu finden und sie vorübergehenden Schwankungen anzupassen.

  1. Ich bin 54, habe extreme Hitzewallungen und bin mehrmals pro Stunde nassgeschwitzt. Vor zwei Wochen habe ich eine Hormontherapie angefangen, aber ich spüre noch keine Besserung. Wie lange kann es dauern, bis ich etwas merke?

Dr. Luhr: Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt. Sollte dann immer noch nichts passieren, würde ich den Hormonspiegel im Blut bestimmen lassen und gegebenenfalls eine andere Darreichungsform erwägen.

  1. Ich bekomme neben Östrogen noch Progesteron, das ich aber nicht die ganze Zeit nehmen soll, sondern nur 12 Tage im Monat. Leider vergesse ich das manchmal oder fange zu spät an. Ist das schlimm?

Dr. Luhr: Um eine Zyklusstabilität und einen wirksamen Schutz der Gebärmutterschleimhaut zu erreichen und Zyklusstörungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, die empfohlenen Zeiten einzuhalten. Eine vereinzelt vergessene Progesteroneinnahme ist aber nicht wirklich schlimm. Warum lassen Sie sich nicht von Ihrem Handy oder einer App an die Einnahme erinnern?

  1. Muss ich (49) eigentlich noch verhüten, wenn ich Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden nehme?

Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Fachbereich Gynäkologie des goMedus Gesundheitszentrums Berlin-Charlottenburg: Eine Hormontherapie ist grundsätzlich kein Verhütungsmittel, sie unterdrückt keinen Eisprung. In dieser Phase ist es gegebenenfalls sinnvoll, zusätzlich ein hormonfreies Verhütungsmittel wie Kondome oder die Spirale einzusetzen. Ob das im Einzelfall nötig ist, hängt jedoch von Ihrem individuellen Hormonstatus und der Art Ihrer Hormonbehandlung ab.

  1. Zögert man mit einer Therapie nicht die hormonelle Umstellung hinaus? Was passiert, wenn ich nach fünf Jahren Behandlung die Hormone absetze?

Dr. Schleyer: Die Hormontherapie hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke. Sie führt nur dem Körper das zu, was dieser nicht mehr produziert. Bei der Hormontherapie geht es also nicht darum, die physiologische Hormonumstellung hinauszuzögern, sondern die durch Östrogenmangel bedingten Beschwerden zu beseitigen. Ein Absetzen der Behandlung, zu welchem Zeitpunkt auch immer, kann wieder die ursprünglichen Beschwerden hervorrufen. Daher ist es sinnvoll, die Dosis langsam zu senken. Dabei kann man gemeinsam mit dem Arzt feststellen, ob man mit einer niedrigeren Dosis zurechtkommt oder ganz mit der Behandlung aufhören kann. Außerdem ist davon abzuraten, die Hormone abrupt abzusetzen, da dies die Thrombosegefahr erhöht.

  1. Seit meiner letzten Monatsblutung habe ich (56) schon acht Kilo zugenommen, alles am Bauch, und meine Haare werden immer dünner. Ich fühle mich so hässlich. Warum ist das so und können Hormone da helfen?

Dr. Schleyer: Durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren verändern sich der Stoffwechsel und auch die Fettverteilung. Man braucht etwa 300 kcal am Tag weniger als zuvor. Gleichzeitig kommt es zu einer Fettumverteilung von den Hüften zum Bauch. Dies ist bedingt durch den Rückgang der Östrogenproduktion und dem damit verbundenen relativen Überschuss an männlichen Hormonen. Hier hilft erstens eine Ernährungsumstellung, die auf eine Reduktion des mittleren Insulinspiegels abzielt, zum Beispiel kohlenhydratreduzierte Kost. Zweitens sollte man zum Kalorienabbau und Muskelaufbau Sport treiben. Eine dritte Säule kann eine Hormontherapie sein. Es gibt Studien, die zeigen, dass diese sich positiv auf die Fettverteilung im Körper auswirken kann. Da die Östrogene auch am Haarwachstum beteiligt sind, sind dünner werdendes Haar und zunehmender Haarausfall leider eine natürliche Folge der Menopause. Auch hier kann eine Hormontherapie entgegenwirken, zudem gibt es lokale Behandlungen der Kopfhaut.

  1. Meine Mutter hat ihre Hormontherapie damals wegen möglicher Risiken abgebrochen. Ist das heute anders und was muss ich beachten?

Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Praxis in Bad Soden am Taunus: Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Zu Unrecht sind die Hormone viele Jahre stark angefeindet worden. Inzwischen sind die Vorteile der Hormontherapie wieder allgemein anerkannt und auch durch verschiedenste Studien belegt. Abgesehen von einigen individuellen Risikosituationen kann daher vor allem bei ausgeprägten Beschwerden nahezu uneingeschränkt zur Einnahme geraten werden. Allerdings sollte der Therapiebeginn möglichst zeitnah mit dem Beginn der Wechseljahre zusammenfallen, da dann die positiven Effekte insbesondere in Bezug auf das Gefäßsystem und die Knochengesundheit ausgeprägter ausfallen.

  1. Mit 58 leide ich bereits an starker Osteoporose und bekomme Vitamin D. Kann hier eine Östrogentherapie zusätzlich helfen?

Dr. von Puttkamer: Generell lässt sich sagen, dass die Östrogene in Bezug auf Osteoporose vorbeugend wirken. Sie aber leiden schon unter starker Osteoporose und sollten Ihren Arzt daher auf eine osteoporosespezifische Therapie ansprechen. Die alleinige Einnahme von Vitamin D ist sicher nicht ausreichend. Eine zusätzliche Östrogentherapie kann, falls keine Kontraindikationen vorliegen, trotzdem noch sinnvoll sein, da sich so der weitere Knochenabbau eventuell verringern lässt.

  1. Ich dachte immer, gegen Wechseljahresprobleme bekommt man Östrogen. Meine Ärztin hat mir aber jetzt wegen meiner Schlafstörungen Progesteron verschrieben. Ist das richtig?

Dr. von Puttkamer: Wenn Sie damit alleine wieder gut schlafen können und darüber hinaus keine weiteren Beschwerden haben, ist das Progesteron für Sie zurzeit ausreichend. Allerdings benötigen viele Frauen zusätzlich Östrogen, insbesondere wenn die Schlafstörungen durch nächtliche Hitzewallungen verursacht bzw. verschlimmert werden.

 

Nachbericht Wechseljahre

INFOKASTEN

Weitere Informationen im Internet

Informationen zum Thema Wechseljahre finden sich im Netz etwa beim Berufsverband der Frauenärzte unter www.frauenaerzte-im-netz.de, auf der Website www.hormontherapie-wechseljahre.de und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.frauengesundheitsportal.de. Die Webseite www.experten-im-chat.de zeigt ein Chatprotokoll mit Fragen und Antworten zu diesem Thema.

Vorbericht Wechseljahre: http://www.vitalness4me.de/hormontherapie-in-den-wechseljahren/

Mehr zum Thema: http://www.vitalness4me.de/wechseljahresbeschwerden/

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14. Oktober 2017
von khp
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Hormontherapie in den Wechseljahren

Schluss mit dem Hormonchaos

Experten erklären, was Frauen über eine Hormontherapie in den Wechseljahren wissen sollten

Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten

Hormontherapie in den Wechseljahren

Hormontherapie in den Wechseljahren: Zärtlichkeit und Sex sind wichtig für die Partnerschaft. Aber unter dem Hormonchaos kann die Lust leiden. Foto: djd/Getty

Mittwoch, 18.10.2017

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer 0800 – 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr,

Fragen stellen schon vorher möglich

(djd). Um die 50 haben viele Frauen das Gefühl, dass ihr Körper sie im Stich lässt: Die Temperaturregulation funktioniert nicht mehr richtig, und Hitzewallungen treiben ihnen bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit den Schweiß aus den Poren. Die Stimmung fährt Achterbahn und nachts ist trotz bleierner Müdigkeit nicht an Schlaf zu denken. Als Folge sinkt die Leistungsfähigkeit. Sex macht keinen Spaß mehr, weil die Lust ausbleibt. Und auch äußerliche Veränderungen schlagen aufs Gemüt: Trockene Haut, Fältchen, dünner werdende Haare und unerwünschte Pfunde wecken Zweifel an der eigenen Attraktivität und sind für die Betroffenen oft ein großes emotionales Problem.

Hormonmangel kann gut behandelt werden

Die Ursache für diese leidigen Beschwerden ist bekannt – und im Grunde ganz natürlich: Der Rückgang der Hormonproduktion in den Wechseljahren. Der entstehende Mangel an Östrogen und Progesteron führt bei vielen Frauen zu Anpassungsschwierigkeiten und bei etwa jeder Dritten zu einem starken Leidensdruck. Die einzige ursächlich wirkende Behandlung ist dann eine Hormonersatztherapie (HRT). Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Man weiß heute mehr über Hormone und ihre Wirkung, den optimalen Zeitpunkt einer Therapie und flexible Dosierungsmöglichkeiten. So hat sich gezeigt, dass eine frühzeitig begonnene HRT – das heißt möglichst kurz nach der letzten Monatsblutung bzw. vor dem 60. Lebensjahr – neben der Besserung der Beschwerden auch das Risiko für verschiedene Alterserkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Osteoporose senken kann. Demgegenüber sind die Risiken dank moderner Darreichungsformen stark minimiert worden, sodass inzwischen auch Risikopatientinnen behandelt werden können, die bisher keine Hormone einnehmen durften. Informationen dazu gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Östrogen etwa wird heute bevorzugt über die Haut verabreicht, am besten mit einem Dosiergel. Diese transdermale Gabe entlastet die Leber, Magen und Darm und erhöht das Thromboserisiko nicht. Zudem ist damit eine individuelle Dosisanpassung möglich, sodass die niedrigste wirksame Menge verabreicht werden kann.

Die eigene Gesundheit fördern

Frauen können aber auch selbst viel tun, um die Hormonkrise in der Lebensmitte mit möglichst wenig Beschwerden zu überstehen: Regelmäßiger Sport kann die Temperaturregulation verbessern, bewusste Ernährung verhindert eine Gewichtszunahme, eine gute Vitamin-D-Versorgung beugt Knochenschwund vor und eine reichhaltige Pflege stärkt Haut und Haare. Was Frauen über eine HRT wissen sollten, wann diese infrage kommt, wer keine Hormone erhalten darf und welche Alternativen es dann gibt, erklären renommierte Experten den Anruferinnen ganz persönlich am Telefon.

Hormontherapie in den Wechseljahren: Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

  • Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden
  • Dr. med. Jürgen Nutbohm, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen
  • Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin
  • Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 000 77 32.

Oder reichen Sie Ihre Fragen schon vorab ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 18.10.2017 ab 17 Uhr!

Weitere nützliche Infos zum Beitrag Wecheljahresbeschwerden: http://www.vitalness4me.de/wechseljahresbeschwerden/

Nebenverdienst mit Produkten aus den Bereichen Beauty, Wellness, Health und Home Living. Mehr: http://www.geld4u.eu

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5. Oktober 2017
von khp
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2. Oktober 2017
von khp
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24. September 2017
von khp
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Lagerungskissen

Ein Geschenk für verspannte Nacken

Die Muskulatur täglich fünf Minuten auf einem Lagerungskissen dehnen und lockern

Lagerungskissen

Lagerungskissen: Täglich fünf Minuten sanfte Dehnung für strapazierte Nacken.
Foto: djd/Yellow-Head GmbH

(djd). Langes Sitzen am Schreibtisch, Fehlhaltungen vor dem Computer, zu viel Stress im Job und zu wenig Bewegung in der Freizeit: Dies kann zu schmerzhaften Verspannungen insbesondere im Nackenbereich führen. Laut Schätzungen leidet jeder vierte Deutsche an solchen Verspannungen im Nacken und nicht selten kann es dadurch auch zu hartnäckigen Spannungskopfschmerzen kommen.
Lagerungskissen

Dagegen setzt die sogenannte Yellow-Head-Methode auf eine altbewährte physiotherapeutische Technik: die Dehnung der betroffenen Muskulatur durch Extension. Schon mit wenig Zeitaufwand kann man dabei selbst etwas gegen Probleme in der Nackenmuskulatur unternehmen. So können nur fünf Minuten tägliches Liegen und Entspannen auf dem Lagerungskissen “Yellow-Head Classic” helfen, verspannte Nackenmuskeln nach stressigen und anstrengenden Arbeitstagen sanft zu dehnen und wieder zu lockern.

Intuitiv findet man die richtige Liegeposition

Physiotherapeuten und Orthopäden haben an der Entwicklung des Lagerungskissens mitgewirkt. Aufgrund der speziellen, mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichneten Formgebung findet der Kopf intuitiv die richtige Position. Das Eigengewicht von Schultern und Oberarmen sorgt für eine spürbare Dehnung im Nacken- und Schulterbereich. Die regelmäßige, tägliche Wiederholung wird vom Hersteller für eine nachhaltige und dauerhafte Behandlung empfohlen, denn die Fehlhaltungen entstehen ja auch jeden Tag aufs Neue. Das Lagerungskissen ist für 99 Euro inklusive Versand und Aufbewahrungsbeutel unter yellow-­head.de erhältlich. Damit kann man sowohl anderen als auch sich selbst etwas wohltuende Entspannung schenken.

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24. September 2017
von khp
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Nachbericht Hepatitis C

Nachbericht Hepatitis C: Was jeder wissen sollte!

Renommierte Leberexperten klären über die Krankheit auf

Nachbericht Hepatitis C

Nachbericht Hepatitis C: Häufig wechselnde, ungeschützte Sexkontakte können das Risiko für eine Hepatitis-C-Infektion erhöhen. Foto: djd / Gilead Sciences.

(djd). Hepatitis C zählt zu den weltweit häufigsten viralen Infektionskrankheiten. Die oft chronisch verlaufende Lebererkrankung kann zu schweren Organschäden bis hin zum Leberzellkrebs führen. Doch Hepatitis C hat inzwischen viel von ihrem Schrecken verloren, denn sie kann heute dank moderner Medikamente meistens vollständig geheilt werden. Doch die Öffentlichkeit ist immer noch zu wenig über die Krankheit informiert. Zudem zeigt Hepatitis C oft lange Zeit nur unklare Symptome wie Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Daher wissen von den etwa 250.000 Infizierten in Deutschland etwa 40 Prozent gar nicht, dass sie mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert sind. Um das zu ändern, will die bundesweite Aufklärungskampagne „Bist du Chris?“ informieren und ermutigen, sich im Zweifel auf HCV testen zu lassen. In diesem Rahmen fand auch eine große Ratgeberaktion mit zwei führenden Leberexperten statt.

Nachbericht Hepatitis C – Am Telefon und im Chat saßen:

  • Prof. Dr. med. Claus Niederau, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Leberhilfe e.V. und Direktor der Klinik für Innere Medizin, St. Josef-Hospital, Oberhausen
  • Prof. Dr. med. Markus Cornberg, Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Leberstiftung, Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover

Häufig wird angenommen, dass Hepatitis C nur auf bestimmte Risikogruppen wie Drogenabhängige und Homosexuelle beschränkt ist. Dem widerspricht Prof. Cornberg ganz deutlich: „Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus kann grundsätzlich jeden treffen. Die Übertragung erfolgt über Blut-zu-Blut-Kontakt. Es gibt zahlreiche Ansteckungsmöglichkeiten und Risikofaktoren, die nicht auf spezifische Gruppen beschränkt sind.“ Zu den Risikofaktoren gehören etwa Bluttransfusionen vor 1992, medizinische Behandlungen und Piercings oder Tätowierungen unter nicht sterilen Bedingungen, die Ausübung eines medizinischen Berufs, Sexualpraktiken mit der Gefahr der Blut-zu-Blut-Übertragung, aktiver und vergangener Drogenkonsum (intravenös bzw. über die Nase) sowie längere Aufenthalte in Ländern mit hoher Infektionsrate. Unter bist-du-chris.de gibt es eine ausführliche Risiko-Checkliste. Falls man ein erhöhtes Hepatitis-C-Risiko bei sich vermutet, sollte man auf alle Fälle mit seinem Arzt über einen Test sprechen.

Nachbericht Hepatitis C: Impfung nicht möglich

Ein sicherer Schutz vor einer HCV-Infektion ist nach wie vor nicht möglich: „Anders als bei der Hepatitis A und B gibt es gegen Hepatitis C keine Impfung“, erläutert Prof. Niederau. Auch bei einer bereits durchgemachten Erkrankung stelle sich keine Immunität ein, sodass man sich erneut mit dem Hepatitis-C-Virus infizieren könne. Menschen in medizinischen Berufen riet der Professor, sich in regelmäßigen Abständen und speziell nach Nadelverletzungen kostenlos vom Betriebsarzt testen zu lassen.

Vor dem Test selbst braucht sich niemand zu fürchten. „Der Hepatitis-C-Test ist ein unkomplizierter Bluttest. Der erste Test untersucht die Leber-Blutwerte und dient zunächst der Orientierung, ob ein krankhafter Prozess abläuft. Bei Verdacht wird danach noch ein weiterer Bluttest durchgeführt, der unter anderem direkt auf die Hepatitis C abzielt. Eine Punktion der Leber ist heutzutage meist nicht mehr notwendig“, so Prof. Cornberg.

Nachbericht Hepatitis C: Behandlung besser verträglich

Nachbericht Hepatitis C

Jetzt probelesen

Bei einem positiven Befund ist die Behandlung heute nicht nur deutlich wirksamer, sondern auch viel weniger belastend als die früher angewendete langwierige Therapie. „Die modernen Medikamente sind nur wenige Wochen einzunehmen und führen bei den meisten Patienten zur Heilung. Keine Angst also vor der Behandlung, diese Furcht ist unbegründet“, kann Prof. Cornberg beruhigen. Mithilfe der neuen Therapiemöglichkeiten und einer besseren Aufklärung der Bevölkerung könnte Hepatitis C in Deutschland bis zum Jahr 2030 ganz eingedämmt werden – dies ist auch die Zielvorgabe der Bundesregierung und der WHO. Jeder möglicherweise Betroffene sollte sich also testen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Nachbericht Hepatits C: Die wichtigsten Leserfragen beim Expertentelefon “Hepatitis C”
am 21.09.2017

  1. Mein Bruder (39) ist Bluter. Könnte er Hepatitis C haben und muss ich Angst haben, wenn er mit meinen Kindern spielt?

Prof. Dr. med. Markus Cornberg, Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Leberstiftung, Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover: Präparate für Bluter sind heute als sicher anzusehen. Vor 1992 war das anders. In dieser Zeit bestand die Möglichkeit, dass man durch ein Gerinnungspräparat infiziert wurde. Das wäre also zu überprüfen. Beim Spielen kann man sich unter normalen Umständen nicht mit dem Hepatitis-C-Virus anstecken, da hier in der Regel kein Blut-zu-Blut-Kontakt erfolgt.

  1. Ich habe Hepatitis C mit mäßiger Viruslast. Mein Arzt hat letztes Jahr gesagt, dann bekomme ich die neuen Medikamente nicht, weil sie zu teuer sind und die Verschreibung auf schwere Fälle begrenzt ist. Stimmt das?

Prof. Cornberg: Natürlich muss der Arzt entscheiden, ob er die Behandlung für angezeigt hält oder nicht. Eine kostenmäßige Begrenzung durch die Krankenkassen und Kostenträger in Bezug auf die neuen Medikamente existiert aber nicht. Prinzipiell hat jeder Infizierte mit Hepatitis C Zugang zur modernen Therapie.

  1. Vor drei Jahren habe ich mir im Thailand-Urlaub ein Tattoo stechen lassen. Sollte ich mich testen lassen? Ich bin oft müde, obwohl ich genug schlafe.

Prof. Cornberg: Müdigkeit ist ein typisches Symptom der Hepatitis C. Sie kommt aber auch bei vielen anderen gesundheitlichen Störungen vor. Eine Tätowierung, die unter nicht sterilen Bedingungen angefertigt wurde, ist ein Risikofaktor für die Infektion. Sie sollten daher mit Ihrem Arzt über einen Test sprechen.

  1. Bei mir wurde 2004 Hepatitis C, Genotyp 1b, festgestellt. Ich habe zwei Interferon/Ribavirin-Behandlungen 2005 und 2011 hinter mir, deren Nebenwirkungen wirklich schlimm waren und die nicht geholfen haben. Vor einer neuen Therapie habe ich deshalb große Angst. Sind die modernen Medikamente wirklich besser?

Prof. Cornberg: Die neuen Therapien sind nicht mit den früheren, sehr nebenwirkungs-behafteten Therapien zu vergleichen. Die modernen Medikamente sind vielmehr sehr gut verträglich, nur wenige Wochen einzunehmen und führen fast immer zur Heilung. Keine Angst also vor der Behandlung, diese Furcht ist unbegründet.

  1. Wie funktioniert der Hepatitis-C-Test eigentlich? Wird da die Leber punktiert?

Prof. Cornberg: Der Hepatitis-C-Test ist ein einfach durchzuführender Bluttest. Der erste Test untersucht die Leber-Blutwerte und dient zunächst der Orientierung, ob ein krankhafter Prozess abläuft. Bei Verdacht wird danach noch ein weiterer Bluttest durchgeführt, der unter anderem direkt auf die Hepatitis C abzielt. Eine Punktion der Leber ist heutzutage meist nicht mehr notwendig. Es gibt inzwischen nicht-invasive Methoden, um das Ausmaß der Leberfibrose zu beurteilen.

  1. Können „normale“ Menschen sich heute eigentlich noch mit Hepatitis C anstecken? Ich dachte, nur Drogensüchtige und Homosexuelle sind gefährdet?

Prof. Cornberg: Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus kann grundsätzlich jeden treffen. Es existieren zahlreiche Ansteckungsmöglichkeiten und Risikofaktoren, die nicht auf spezifische Gruppen beschränkt sind. Beispiele dafür sind etwa Tätigkeiten im medizinischen Umfeld, eine Bluttransfusion vor 1992, ein Piercing oder eine Tätowierung, welche unter nicht hygienischen Bedingungen gestochen wurden. Ausführliche Informationen finden Sie unter bist-du-chris.de, ebenso einen Risiko-Check.

  1. Ich bin HIV- und HCV-positiv. Kann beides gleichzeitig behandelt werden, oder gibt es möglicherweise gefährliche Wechselwirkungen?

Prof. Cornberg: HCV und HIV kommen nicht selten als Co-Infektion vor. Sie können gleichzeitig behandelt werden.

  1. Kann ich mich eigentlich gegen Hepatitis C impfen lassen?

Prof. Dr. med. Claus Niederau, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Leberhilfe e.V. und Direktor der Klinik für Innere Medizin, St. Josef-Hospital, Oberhausen: Anders als bei der Hepatitis A und B gibt es gegen Hepatitis C keine Impfung.

  1. Ich (31) bin Krankenschwester und gehöre damit ja zu einer Risikogruppe. Sollte ich mich regelmäßig testen lassen? Werden regelmäßige Tests von der Krankenkasse bezahlt?

Prof. Niederau: Sie sollten sich zunächst überhaupt einmal testen lassen, da Sie berufsbedingt ein erhöhtes Risiko haben. Zudem macht es sicher Sinn, wenn Sie sich in regelmäßigen Abständen testen lassen – nach Nadelverletzungen aber unbedingt und umgehend. Die für Sie kostenfreien Tests sollten mit dem Betriebsarzt besprochen und von ihm durchgeführt werden.

  1. Wenn eine Hepatitis C erfolgreich behandelt wurde, kann man sich dann erneut anstecken oder ist man künftig immun?

Prof. Niederau: Es stellt sich leider keine Immunität ein, sodass man sich erneut mit dem Hepatitis-C-Virus infizieren kann.

  1. Bei mir wurde eine Hepatitis-C-Infektion mit dem seltenen Genotyp 5 festgestellt. Helfen die neuen Medikamente dagegen genauso gut?

Prof. Niederau: Es gibt moderne antivirale Medikamente, die auch gegen den Genotyp 5 gut wirken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

  1. Mein Sohn hängt seit Jahren an der Nadel und ist in einem schlechten körperlichen Zustand, inklusive Hepatitis C. Kann er dagegen behandelt werden oder muss er erst clean sein?

Prof. Niederau: Ihr Sohn muss vor einer Behandlung gegen Hepatitis C nicht unbedingt clean sein. Es muss aber gewährleistet sein, dass er die antivirale Tablettentherapie über 8 bis 12 Wochen regelmäßig einnimmt.

13. Ich habe längere Zeit in Russland gelebt. Dort soll die Hepatitis-C-Rate ja besonders hoch sein. Habe ich ein erhöhtes Risiko für Hepatitis C?

Prof. Niederau: Ein solcher Aufenthalt gilt als Risikofaktor. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt über einen Test.

  1. Bei meiner Mutter wurde kürzlich bei einer Routine-Untersuchung wegen erhöhter Leberblutwerte Hepatitis C festgestellt. Sie hatte bei einem Verkehrsunfall vor 25 Jahren mehrere Blutkonserven erhalten – wahrscheinlich der Grund für die Infektion. Kann ich mich im Mutterleib auch damit angesteckt haben?

Prof. Niederau: In seltenen Fällen kann eine Übertragung in der Schwangerschaft erfolgen, wobei dies meist während der Geburt geschieht. Sprechen Sie Ihren Arzt deshalb sicherheitshalber auf einen Test an.

INFOKASTEN

Weitere Informationen im Internet zum Nachbericht Hepatitis C


17. September 2017
von khp
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Hepatitis C

Hepatitis C – die stille Gefahr

Die Lebererkrankung kann jeden treffen, ist jedoch heute heilbar

Hepatitis C

Vor 1992 wurde das Hepatitis C-Virus häufig bei Bluttransfusionen übertragen, da das Blut noch nicht auf das Virus getestet wurde
Foto: djd Gilead Sciences

Große Hepatitis C Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit

führenden Gesundheitsexperten

Donnerstag, 21.09.2017

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer

0800 – 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr,

Fragen stellen schon vorher möglich

(djd). Rund 250.000 Menschen in Deutschland tragen eine gefährliche Virus-Erkrankung in sich: Hepatitis C, eine Leberentzündung, die unbehandelt zu Leberzirrhose, Leberzellkrebs und zum Tod führen kann. Die Zahl der Betroffenen ist weltweit gut vier- bis fünfmal so hoch wie die der HIV-Infizierten (AIDS) und die Ansteckungsgefahr bei Blut-zu-Blut-Kontakt etwa zehnmal so hoch. Trotzdem ist die Erkrankung in der Öffentlichkeit kaum präsent: Bei einer repräsentativen GfK-Umfrage mit 10.000 Teilnehmern wusste nur rund ein Drittel, dass Hepatitis C meist vollständig heilbar ist. Und lediglich jeder Zweite hatte Kenntnis davon, dass die Krankheit oft lange unbemerkt verläuft.

Ohne Wissen keine Heilung

Bei diesen Zahlen erstaunt es nicht, dass nach Expertenschätzung rund 40 Prozent der Erkrankten hierzulande nichts von ihrer Infektion wissen. Doch wer nicht weiß, dass er das Hepatitis-Hepatitis CC-Virus in sich trägt, kann auch nicht behandelt werden. Deshalb haben die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe e.V. und das Arzneimittelunternehmen Gilead Sciences die „Initiative pro Leber“ gegründet und eine bundesweite Aufklärungskampagne gestartet. Ziel ist es – dem Aufruf der WHO und der Bundesregierung folgend – die Eliminierung bzw. die Eindämmung von Hepatitis C bis 2030 zu forcieren. Informationen und einen Risikocheck findet man unter www.bist-du-chris.de. Mit der Frage „Bist du Chris?“ soll mehr Aufmerksamkeit auf die Krankheit gelenkt werden. Chris ist eine international gebräuchliche, häufige und populäre Kurzform eines weiblichen oder männlichen Vornamens. Die Kampagne möchte damit dem Irrglauben entgegen treten, dass die Erkrankung nur für bestimmte Menschen relevant sei, und Hepatitis C von ihrem bisherigen Stigma befreien.

Einfacher Test bringt Klarheit

Jeder sollte deshalb in seine Vergangenheit zurückblicken und überlegen, ob er einmal Kontakt zu Hepatitis C hatte. Zu den Risikofaktoren gehören etwa Bluttransfusionen vor 1992, medizinische Behandlungen und Piercings oder Tätowierungen unter nicht sterilen Bedingungen, die Ausübung eines medizinischen Berufs, Sexualpraktiken mit der Gefahr der Blut-zu-Blut-Übertragung, aktiver und vergangener intravenöser Drogenkonsum (intravenös oder über die Nase) sowie längere Aufenthalte in Ländern mit hoher Infektionsrate. Bei Verdacht sollte man sich an seinen Hausarzt wenden, der mit einem einfachen Bluttest die Diagnose stellen kann.

Wer mehr über die Übertragungswege oder sein persönliches Risiko wissen möchte, Fragen zum Verlauf der Behandlung und ihren Erfolgschancen hat oder dauerhaft unter ungeklärten Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Oberbauchbeschwerden oder Fieber leidet, kann sich an unsere Experten wenden und ihren fachkundigen Rat einholen.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

  • Prof. Dr. med. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung und Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover
  • Prof. Dr. med. Claus Niederau, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Leberhilfe e.V. und Direktor der Klinik für Innere Medizin, St. Joseph-Hospital, Oberhausen

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 000 77 32.

Oder reichen Sie Ihre Fragen schon vorab ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 21.09.2017 ab 17 Uhr!

Auch interessant für Sie: http://www.vitalness4me.de/alkohol-im-alter/

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7. September 2017
von khp
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Expertentipp zum Thema Diabetes

Expertentipp zum Thema Diabetes

Nachbericht: Wenn der Diabetes Augen, Nerven, Nieren und Herz angreift

Expertentipp zum Thema Diabetes

Expertentipp zum Thema Diabetes: Nierenerkrankungen gehören zu den Schäden, die der Diabetes im Körper anrichten kann. Quelle djd / COLOURBOX

(djd). Experten geben Rat, wie sich Folgeerkrankungen aufhalten lassen: Viele der rund 6,7 Millionen Diabetiker in Deutschland wissen zu wenig über Folgeschäden, die ihre Krankheit mit sich bringen kann. Das zeigt sich am Beispiel der Neuropathie: In der sogenannten Protect-Studie, die jetzt auf dem Deutschen Diabetes-Kongress vorgestellt wurde, wurden bei rund jedem zweiten Diabetiker Anzeichen für Nervenschäden in den Füßen festgestellt. Und obwohl sie sich bei zwei Drittel der Betroffenen sogar durch typische Beschwerden wie schmerzende oder brennende Füße bemerkbar machte, ahnten viele von ihnen nicht, dass sie an dieser Folgeerkrankung leiden. Besonders hoch war die Dunkelziffer, wenn die Neuropathie nicht schmerzhaft war, sondern sich durch eine nachlassende Sensibilität, Kribbeln oder Taubheit in den Füßen bemerkbar machte. Auch Schäden an den Nieren, Augen und am Herzen entwickeln sich häufig unbemerkt. Die Experten unserer großen Ratgeberaktion haben viele Fragen zu Ursachen sowie zu Symptomen von Diabetes-Folgeschäden beantwortet und geben Ratschläge, wie diese ausgebremst werden können.

Am Telefon und im Chat saßen:

  • Privatdozent Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie vom Sana Klinikum und den Sana Arztpraxen, Remscheid.
  • Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Medizinischen Versorgungszentrum MVZ des Evangelischen Krankenhauses Gießen.
  • Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin, Diabetes-Praxis Essen.

Wer sich vor Folgekomplikationen des Diabetes schützen möchte, sollte sich regelmäßig – etwa halbjährlich – auf mögliche Schädigungen an den Nerven, Nieren, Augen und am Herzen untersuchen lassen. Da sind sich alle Spezialisten einig. Der Grund: Folgeerkrankungen entwickeln sich oft unbemerkt, können aber schwerwiegende Konsequenzen haben. So kann eine Nervenschädigung zu starken Schmerzen in den Füßen führen, aber auch ein diabetisches Fußsyndrom begünstigen. Am Herzen kann es zu einem „stummen Infarkt“ kommen, weil die angegriffenen Nerven keine warnenden Schmerzsignale mehr senden. Auch die Nieren können unbemerkt leiden, bis sie ihren Dienst versagen. Achtet man auf eine gute Einstellung des Blutzuckers und des Blutdrucks, so ist im Hinblick auf die Vorsorge schon viel gewonnen, so der Rat der drei Experten.

Bewusst ernähren, Vitaminmangel ausgleichen

Der Lebensstil spielt bei einem möglichst gesunden Alltag mit Diabetes eine große Rolle. Dabei muss man nicht auf spezielle Diät-Produkte für Diabetiker zurückgreifen. „Wenn man sich bewusst ernährt und regelmäßig bewegt, lässt sich eine bessere Einstellung des Diabetes erreichen und Betroffene haben auf diese Weise gute Voraussetzungen, Folgeschäden vorzubeugen“, sagt Dr. Helga Zeller-Stefan. Die Experten weisen darauf hin, dass auch ein Mangel an Vitamin B1 Neuropathien sowie Herz- Gefäßerkrankungen fördert: „Bei vielen Patienten mit Diabetes mellitus wird ein Vitamin B1-Mangel festgestellt“, erklärt Dr. Alin Stirban. Denn durch den Diabetes steigt der Bedarf an dem Vitamin oftmals erheblich an – unter anderem, weil es vermehrt über die Nieren ausgeschieden wird. Um mangelbedingten Nerven- und Gefäßschäden entgegenzuwirken, eignet sich eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin. Entsprechende Präparate, wie z.B. Milgamma protekt, gibt es rezeptfrei in Apotheken. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als das normale Vitamin B1. So kann es auch mögliche Beschwerden durch Nervenschäden wie Kribbeln oder Brennen in den Füßen lindern. Beruhigende Nachricht für Menschen, die infolge ihres Diabetes auf einmal verschwommen sehen: Laut Professor Stracke kann sich diese Situation wieder normalisieren, wenn der Blutzucker gut eingestellt wird. Geschieht dies jedoch nicht, kann die Netzhaut der Augen dauerhaft geschädigt werden. Deshalb sollten Diabetiker regelmäßig ihre Augen untersuchen lassen.

Expertentipp zum Thema „Vorbeugen – damit der Diabetes Augen, Nerven, Nieren und Herz nicht angreift“

Ein Diabetes bringt häufig Schäden an den Nerven und Blutgefäßen mit sich. „Das zieht verschiedene Folgeerkrankungen nach sich, etwa sogenannte Neuropathien an den Füßen. Diese Nervenschädigungen sind oft Wegbereiter für das diabetische Fußsyndrom, das zu Amputationen führen kann“, sagt Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Medizinischen Versorgungszentrum MVZ des Evangelischen Krankenhauses Gießen. Schäden an den kleinen Gefäßen können nach seinen Worten außerdem Augenerkrankungen, die sogenannte Retinopathie, und Nierenerkrankungen (Nephropathie), zur Folge haben. Stracke: „Sind die großen Gefäße betroffen, steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.“

Ein paar Punkte sollten Betroffene beherzigen, um vorzubeugen:

Man sollte die Medikamente wie vom Arzt verordnet einnehmen und zudem durch einen gesunden Lebensstil zur guten Blutzuckereinstellung beitragen“, sagt Prof. Hilmar Stracke. Außerdem seien regelmäßige Kontrolluntersuchungen sehr wichtig, um Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Zwar mache sich eine Neuropathie meist durch beidseitig auftretende Empfindungsstörungen in den Füßen wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder ein nachlassende Gespür für Berührung oder Schmerzen bemerkbar. „Die anderen Folgeerkrankungen entwickeln sich aber in der Regel unbemerkt“, erklärt der Spezialist. Begleitend gilt es nach seinen Worten, Nervengifte wie Nikotin und Alkohol zu meiden und einen Mangel an Vitamin B1 auszugleichen, der häufig bei Diabetes auftritt. Stracke: „Dieser kann Neuropathien verursachen oder verstärken.“ Zum Ausgleich eines solchen Defizits eignet sich eine Vorstufe vom Vitamin B1, das Benfotiamin. Diese gelangt besser in den Körper und in das Nervengewebe als das herkömmliche Vitamin B1. Neuropathische Schmerzen und Missempfindungen wie Kribbeln und Taubheit in den Füßen können laut dem Experten durch vitaminähnliche Substanzen wie das Benfotiamin oder die Alpha-Liponsäure gelindert werden – ansonsten könne der Arzt nur Schmerzmittel verordnen, die allerdings lediglich gegen die Symptome wirken.

Die meistgestellten Leserfragen am Expertentelefon “Wenn der Diabetes Augen, Nerven, Nieren und Herz angreift” am 07.09.2017

  1. Meine Eltern sind beide Typ-2 Diabetiker und nun befürchte ich, auch daran zu erkranken. Wie kann ich vorbeugen?

Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, Sana Klinikum und MVZ Sana Arztpraxen Remscheid:
Ein gesunder Lebensstil ist von größter Bedeutung. Achten Sie auf Ihr Gewicht, auf eine gesunde Ernährung und ausreichende körperliche Betätigung.

  1. Seit einigen Jahren leide ich unter einer diabetischen Neuropathie mit Kribbeln in den Füßen. Ich habe jetzt gehört, dass auch ein Mangel an Vitamin B1 etwas damit zu tun hat. Stimmt das? 

    Dr. Alin Stirban: Das stimmt, bei vielen Patienten mit Diabetes mellitus wird ein Vitamin B1-Mangel festgestellt. Ihr Hausarzt kann den Vitamin B1-Gehalt im Blut untersuchen, allerdings sind nicht alle Methoden gleich empfehlenswert. Sie können auch probeweise nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Präparat zum Ausgleich des Mangels einnehmen.

  1. Schon bei der Diagnose meines Diabetes hat man eine Neuropathie in meinen Füßen festgestellt. Bedeutet diese frühe Nervenschädigung, dass ich generell sehr anfällig für Folgeerkrankungen bin? 

    Dr. Alin Stirban: Das kann durchaus der Fall sein, deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich regelmäßig auch auf mögliche Augen- oder Nierenkomplikationen untersuchen lassen.

  1. Mein Hausarzt hat festgestellt, dass ich Eiweiß im Urin habe und meine Niere durch den Diabetes geschädigt sein könnte. Mein Blutzucker war aber in letzter Zeit immer recht gut eingestellt. Was kann ich noch dagegen tun? 

    Dr. Alin Stirban: Sie sollten zusätzlich unbedingt auf eine gute Einstellung des Blutdrucks achten. Am besten lassen Sie sich zu einem Nierenspezialisten überweisen.

  1. Kann ich durch eine Umstellung meiner Ernährung Folgeerkrankungen des Diabetes vorbeugen?

Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin mit Diabetes-Praxis in Essen: Durch eine bewusste und abwechslungsreiche Ernährung können Sie eine bessere Einstellung Ihres Diabetes erzielen – und das ist wiederum eine wichtige Voraussetzung, um Folgeerkrankungen an Augen, Nieren und Nerven vorzubeugen. Was bei der Ernährung zu beachten ist, erfahren Sie bei Diabetes-Schulungen, die in Arztpraxen angeboten werden.

  1. Ich habe gerade die Diagnose Diabetes gestellt bekommen. Ist es möglich, diese Krankheit zu heilen?

Dr. Helga Zeller-Stefan: Wenn eine Diabetes frühzeitig diagnostiziert wird, kann man durch eine Umstellung des Lebensstils viel erreichen: Durch eine bewusste Ernährung und regelmäßige Bewegung kann man erhöhte Blutzuckerwerte deutlich senken – nahezu bis in den Normbereich. Dennoch sollte man weiterhin regelmäßige Kontrolltermine beim Arzt wahrnehmen.

  1. Als Diabetiker stehe ich oft verunsichert vor den Supermarktregalen. Soll ich Produkte kaufen, die zuckerfrei sind? Was empfehlen Sie mir?

Dr. Helga Zeller-Stefan: Zuckerfreie Produkte sind nicht zwingend erforderlich, wenn Sie sich bewusst ernähren und darauf achten, dass Sie nicht zu viel zuckerreiche Lebensmittel zu sich nehmen.

  1. Mein Mann ist seit einigen Jahren Diabetiker, hat aber sein Leben nicht verändert und behauptet immer, er spüre nichts. Was kann ich tun? Ich habe Angst um seine Gesundheit.

Dr. Helga Zeller-Stefan: Tatsächlich verursacht ein hoher Blutzuckerspiegel anfangs meist keine Symptome, dennoch schadet er dem Körper. Wenn erste Beschwerden auftreten, ist die Erkrankung meist weit vorangeschritten und hat bereits Folgeschäden, zum Beispiel an den Nerven und an den Nieren, verursacht. Daher ist Vorbeugung so wichtig, auch wenn man nichts spürt. Ihr Mann sollte sich von seinem Arzt beraten lassen, was er tun kann.

  1. Meine Mutter leidet unter einer Neuropathie und ihr wurde jetzt Benfotiamin empfohlen. Kann ihr das helfen?

Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Medizinisches Versorgungszentrum am Evangelischen Krankenhaus Gießen: Ja, zusätzlich zu einer guten Stoffwechseleinstellung ist die Einnahme von Benfotiamin eine sinnvolle Maßnahme, um der Nervenschädigung ursächlich entgegenzuwirken. Benfotiamin ist eine Vorstufe vom Vitamin B1, die der Körper leichter aufnehmen kann als das normale Vitamin B1. Ein Mangel an Vitamin B1 tritt häufig infolge eines Diabetes auf und kann Neuropathien (Nervenschäden) verursachen oder verstärken. Mit Benfotiamin kann man diesen Mangel ausgleichen, was bei vielen Patienten auch zur Linderung von Neuropathiebeschwerden wie Kribbeln oder Schmerzen in den Füßen beiträgt.

  1. Ich hatte einen Herzinfarkt, den ich gar nicht gespürt habe. Mein Arzt sagt, das komme bei Diabetes häufiger vor. Wie kann ich einem weiteren stummen Herzinfarkt vorbeugen?

Prof. Stracke: Leider ist ein stummer Herzinfarkt eine typische Komplikation bei Menschen mit Diabetes. Da der Diabetes unter anderem eine Neuropathie (Nervenschädigung) am Herzen verursachen kann, senden die geschädigten Nerven bei einem Infarkt keine warnenden Schmerzsignale mehr. Achten Sie weiterhin auf eine gute Blutzuckereinstellung und lassen Sie regelmäßig vom Arzt Ihr Herz untersuchen.

  1. Meine Frau ist Diabetikerin. Sie klagt in letzter Zeit darüber, dass sie verschwommen sieht. Kann das an ihrem Diabetes liegen?

Prof. Stracke: Ja, das kann am Diabetes liegen. Wenn dieser schlecht eingestellt ist, können die Augenlinsen wie ein Schwamm aufquellen. Das führt dazu, dass man verschwommen sieht. Diese Situation kann sich normalisieren, wenn der Blutzucker wieder besser eingestellt ist. Eine dauerhaft schlechte Blutzuckereinstellung kann aber auch Schäden in der Netzhaut der Augen, der Retina, verursachen. Diese sogenannte diabetische Retinopathie ist im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr umkehrbar. Daher sollte Ihre Frau sich regelmäßig beim Augenarzt untersuchen lassen.

  1. Wie oft soll ich zum Arzt gehen und welche Kontrolluntersuchungen sind für mich als Diabetiker sinnvoll?

Prof. Stracke: Bei gut eingestelltem Diabetes raten wir zu halbjährlichen Kontrollen. Wenn bereits Folgeerkrankungen bestehen, sind vierteljährliche Kontrollen sinnvoll.

INFOKASTEN

Weitere Informationsquellen für Interessierte:

  • Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) gibt auf seiner Homepage ddz.uni-duesseldorf.de Auskunft über Folgeerkrankungen des Diabetes. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit hat das DDZ die bundesweite Initiative „Diabetes – nicht nur eine Typ-Frage“ entwickelt. Unter www.diabetes-typ.de informieren 16 kurze und erklärende Filme über Diabetes und seine Folgeerkrankungen.
  • Die aktuellen Forschungsergebnisse rund um das Thema Diabetes bringt das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung unter dzd-ev.de.
  • Die Deutsche Diabetes-Hilfe bringt als unabhängige Dachorganisation Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen sowie alle beruflich mit Diabetes Befassten wie Ärzte zusammen. Neuigkeiten finden sich unter www.diabetesde.org.
  • Die Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ (hoerensieaufihrefuesse.de) befasst sich mit einer häufigen Folgeerkrankung des Diabetes, der Neuropathie.
  • experten-im-chat.de zeigt ein Chatprotokoll mit Fragen und Antworten zu diesem Thema.

Lesen Sie auch: http://www.vitalness4me.de/fatale-diabetes-folgeerkrankungen/

 

4. September 2017
von khp
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Fatale Diabetes Folgeerkrankungen

Wenn der Diabetes Augen, Nerven, Nieren und Herz angreift

Fatale Diabetes Folgeerkrankungen verhindern oder früh ausbremsen

Fatale Diabetes Folgeerkrankungen

Fatale Diabetes Folgeerkrankungen: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt helfen dabei, Folgeerkrankungen des Diabetes möglichst früh zu erkennen und gegenzusteuern. Quelle djd Wörwag Pharma

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Donnerstag, 07.09.2017

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Ach, das bisschen Zucker…“, denkt man häufig, denn anfangs erscheint ein Diabetes mellitus vielfach tückisch harmlos: Der häufige Typ-2-Diabetes, früher auch als Alters-Zucker bezeichnet, verursacht oftmals keine Beschwerden und macht sich daher im Alltag lange nicht bemerkbar. Dennoch können sich schwerwiegende Folgeerkrankungen entwickeln. Dazu gehören Nervenschäden, bekannt als diabetische Neuropathie, die etwa jeden dritten Patienten betreffen. Sie führen in vielen Fällen zum diabetischen Fußsyndrom, das nach Angaben des Deutschen Diabetes-Zentrums rund 40.000 Amputationen pro Jahr verursacht. Der überschüssige Zucker im Blut kann auch die Blutgefäße schädigen, darunter leiden dann Organe wie Nieren oder Augen. Das kann schlimmstenfalls bis zur Erblindung führen oder dazu, dass die Nieren keine Schadstoffe mehr aus dem Blut filtern. „Ein Drittel der Deutschen, die eine Blutwäsche (Dialyse) benötigen, sind Diabetiker“, erklärt Professor Hilmar Stracke und ergänzt: „Menschen mit Diabetes gehören darüber hinaus zu den Risikogruppen für Herzerkrankungen.“ Dazu heißt es im Deutschen Diabetesbericht 2017: Das kardiovaskuläre Risiko bei Diabetes ist zwei- bis vierfach, bei Frauen bis sechsfach erhöht.

Vorbeugen und früh erkennen

Diabetes-Folgeerkrankungen fallen häufig erst auf, wenn sie weit fortgeschritten sind. Experten wie Dr. Alin Stirban betonen deshalb, wie wichtig es ist, als Patient wachsam zu sein und regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen zum Arzt zu gehen: „Je eher der erhöhte Blutzuckerspiegel in einen möglichst normalen Bereich gebracht wird, umso besser können Folgeerkrankungen verhindert werden.“ Sind schon die ersten Schäden entstanden, dann gilt es, frühzeitig deren Voranschreiten und Folgekomplikationen zu verhindern. Nervenschäden machen sich meist durch Empfindungsstörungen in den Füßen bemerkbar. Dr. Helga Zeller-Stefan: „Deshalb sollten Warnsignale einer Neuropathie wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheit oder eine nachlassende Sensibilität in den Füßen ernst genommen und dem Arzt mitgeteilt werden.“ Wichtigste Maßnahme, um Folgeerkrankungen entgegenzusteuern und Schäden des erhöhten Blutzuckers zu vermeiden, ist eine möglichst gute Einstellung des Blutzuckers und ggf. auch eines erhöhten Blutdrucks. Der Ausgleich eines Mangels an Vitamin B1 spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle: „Diabetiker sind häufig von einem Mangel an Vitamin B1 betroffen, der Neuropathien und Gefäßschäden fördert“, so Prof. Stracke. Das Defizit kann mithilfe einer Vorstufe – dem Benfotiamin – ausgeglichen werden, welche der Körper besser aufnimmt als das Vitamin selbst. Dadurch können auch Symptome der Neuropathie wie Kribbeln, Brennen und Taubheit in den Füßen gelindert werden.

Rat und Hilfe für Patienten

Wie kann man Diabetes-Folgen sinnvoll vorbeugen? Auf welche Weise sollte man seine Ernährung umstellen? Können natürliche Wirkstoffe helfen? Wie machen sich Folgeerkrankungen bemerkbar? Diese und viele weitere Anliegen sind wichtige Themen bei der großen Telefonaktion mit erfahrenen Gesundheitsexperten am 7. September von 10 bis 16 Uhr.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie

  • Privatdozent Dr. Alin Stirban, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie in den Sana Arztpraxen, Remscheid.
  • Prof. Dr. Hilmar Stracke, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen am Medizinischen Versorgungszentrum MVZ des Evangelischen Krankenhauses Gießen.
  • Dr. Helga Zeller-Stefan, Fachärztin für Innere Medizin, Ernährungsmedizin und Diabetologin, Praxis Diabetes Zentrum Essen.

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Reichen Sie Ihre Fragen ein: unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 07.09.2017 ab 16 Uhr!

Lesen Sie auch: http://www.vitalness4me.de/diabetes-in-der-familie/

 

1. August 2017
von khp
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Gesundheitswandern

Gesundheitswandern als Aktivreise mit Kassenzuschuss

Schritt für Schritt – so kommt der Körper sanft in Schwung

Gesundheitswandern

Gesundheitswandern: Wandern ist nicht nur gesund, sondern liegt auch voll im Trend: Fast jeder zweite Deutsche hat Spaß daran.
Foto: djd/AKON Aktivkonzept

(djd). Wandern ist in. Jährlich begeben sich fast 40 Millionen Deutsche gerne zu Fuß in die Natur. Das ist auch in gesundheitlicher Hinsicht eine gute Nachricht, denn Wandern hat viele positive Auswirkungen auf Körper und Seele. So kann es die Muskulatur, die Knochen und das Herz-Kreislauf-System stärken, beim Abbau von Übergewicht helfen, Puls, Blutdruck, Blutfett- und Blutzuckerwerte senken und die allgemeine Ausdauer verbessern. Wer wandert, fühlt sich zudem nach einer Tour glücklich und zufrieden. Da Wandern als sanfte Bewegungsform außerdem für nahezu jeden geeignet ist, stellt es eine ideale Gesundheitsvorsorge dar.

Ideal für den Einstieg

Gerade für Bewegungs(wieder)einsteiger bietet sich Gesundheitswandern in organisierter Form an – etwa mit den zertifizierten Präventionsreisen von Akon Aktivkonzept. Dabei wird ein abwechslungsreiches Bewegungstraining mit Naturerlebnis und Geselligkeit verknüpft. Eingebettet in eine gesundheitsorientierte Wanderung erfährt der Teilnehmer, wie Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit geschult, und Körperwahrnehmung sowie Entspannung gefördert werden können. Dazu vermittelt der Kurs den Teilnehmern wichtige Informationen etwa zur richtigen Ausrüstung und dem Verhalten in der Natur.
Das Gesundheitswandern ist ein neuer Bestandteil des beliebten fitforwell-Präventionsreisen-Programms, das auch viele andere Angebote wie Aktiv Walking, Nordic Walking, Rückentraining Aquafitness, Pilates, Tai Chi, Yoga, Progressive Muskelentspannung, Qi Gong und Autogenes Training umfasst. Die Reisen beinhalten eine meist viertägige Unterbringung in einem komfortablen Wellnesshotel, Verpflegung und Teilnahme an den Kursen. Auch Menschen, denen zu Hause die Zeit fehlt oder die nach längerer Bewegungspause Startschwierigkeiten haben, kommen so auf angenehme Art wieder in Schwung.

Zuschuss von der Kasse

Gesundheitswandern und Co. tun aber nicht nur dem Körper gut, sie belasten auch kaum das Portemonnaie. Denn zahlreiche gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Kurse mit 150 Euro pro Person und mehr – Informationen zu allen Angeboten und Zuschüssen gibt es unter www.akon.de. So ist eine mehrtägige Präventionsreise zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden in Deutschland und dem benachbarten Ausland bereits mit einem recht geringen Eigenanteil möglich.

Gesundheitswandern

Mit dem neuen Vitalarmband HELO LX überwachen Sie Ihren Gesundheitszustand Rund um die Uhr. Mehr Infos: www.vitalwunder.de

Programme für jeden Bedarf

Mitten im Berufsstress oder schon in Rente? Alleinreisender Single, junge Eltern oder Paar 50plus? Je nach Alter und Lebenssituation sind die Bedürfnisse an Präventionsangebote verschieden. Die einen möchten möglichst aktiv und gesellig sein, andere suchen eher Entspannung oder benötigen eine Kinderbetreuung vor Ort. Beim Präventionsveranstalter Akon Aktivkonzept umfasst das vielfältige Programm zusätzlich auch besondere Reisen, die speziell auf bestimmte Personengruppen zugeschnitten sind. So findet man schnell ein Kursangebot, das zu den eigenen Wünschen passt.

Mehr auch unter: http://www.vitalness4me.de/aktivurlaub-fuer-senioren/


6. Juli 2017
von khp
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Smart-Home

Das intelligente Haus

Smart-Home-Systeme bieten viele Möglichkeiten, es gibt aber auch Gefahren

Smart-Home

In einem modernen Smart-Home kann die Technik dem Menschen viele Routineaufgaben im Haus abnehmen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(djd). Das intelligente Haus, auch Smart Home genannt, ist längst keine Science-Fiction mehr, Hausautomation hat den Einzug in viele Gebäude bereits geschafft. Als Smart Home bezeichnet man Häuser oder Wohnräume, in denen die elektrische Anlage sowohl mit den Haushaltsgeräten als auch mit der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlage sowie entsprechenden Bedienelementen vernetzt und für bestimmte Aufgaben programmierbar ist. Auch Fernseher, die Musikanlage oder die Alarmanlage lassen sich in das Netz integrieren. Ein intelligentes Haus kann quasi denken, aber auch nur so weit, wie es der Nutzer erlaubt und vorkonfiguriert. Ziel sollte es vor allem sein, den Alltag zu erleichtern, indem bestimmte technische Routineabläufe im Haus bedarfsgerecht gesteuert werden. Und nicht zuletzt kann die Technik helfen, Energie zu sparen.

Das Budget spielt bei der Smart-Home-Planung eine wichtige Rolle

Smart-Home

Fitnessarmbänder waren gestern. Der neue Trend aus den USA sind Vitalarmbänder. Endlich sind diese auch in Deutschland hier bestellbar! Mehr Infos? Bitte Foto anklicken!

Doch nicht alles, was Smart-Home-Technik heute kann, ist für jeden Haushalt sinnvoll. Wer neu baut oder modernisiert, sollte daher zunächst seine individuellen Bedürfnisse ermitteln und mit den Möglichkeiten im Haus in Übereinstimmung bringen. Dabei spielt auch das verfügbare Budget eine Rolle – aufwändige Vernetzungen können schnell Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich erfordern. “Wer nicht gleich alle Möglichkeiten ausschöpfen möchte, kann bei der Planung eines Neubaus oder einer umfassenden Modernisierung zusätzliche Elektrosteuerungsleitungen oder Leerrohre einplanen”, empfiehlt beispielsweise Dipl.-Ing. Jörg Nowitzki, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. So ließen sich weitere Funktionen später einfacher nachrüsten. Mehr Informationen zum Thema Smart Home bietet das Ratgeberblatt “Smart Home – Wohnkomfort und Sicherheit”, das unter www.bsb-ev.de kostenlos als Download verfügbar ist.

 

Datenschutz ist im Smart Home unverzichtbar

Weil viele Smart-Home-Anwendungen auch per Smartphone gesteuert werden können und Daten Übers Internet vermitteln, stellt sich auch die Frage nach der Datensicherheit. Datenschutz ist im Smart Home besonders wichtig, denn Verbrauchs- und Verhaltensdaten lassen Rückschlüsse auf An- und Abwesenheit der Bewohner und deren Nutzungsgewohnheiten zu. “Die Sicherung des datentechnischen Zugangs und der Schnittstellen mittels Verschlüsselung und Authentifizierung ist unerlässlich”, so Jörg Nowitzki. Bei allen Systemen bis hin zu Smartphone-Apps sollte man deshalb auf zertifizierte Systeme setzen.

Typische Anwendungen im Smart Home

Die Anwendungsmöglichkeiten für Smart-Home-Technik sind vielfältig. Die typischen sind:

– Übernahme von Routinen: Rollläden steuern, beim Verlassen des Hauses den Herd abschalten und Fenster und Türen schliessen oder über Wettersensoren Markisen und Fenster steuern

– Energie sparen: Zu- und Abschalten von Geräten nach Bedarf, optimale Stromnutzung der PV-Anlage und intelligente Steuerung von Heizung und Lüftung, alles bereits weit entwickelt Anwendungsgebiete

– Sicherheit: Anwesenheitssimulation, Kamerasysteme, Fenster- und Türüberwachung, Notrufsysteme, Brandschutz – Hausautomationssysteme übernehmen klassische Sicherheitsaufgaben

Mehr Informationen zum Thema gibt es beim Bauherren-Schutzbund e.V. unter www.bsb-ev.de. Lesen Sie auch zum Thema: http://www.vitalness4me.de/das-eigenheim/

24. Juni 2017
von khp
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Vital und gesund bleiben

Aktiv in die zweite Runde

Wie Männer in der Lebensmitte länger vital und gesund bleiben

Vital und gesund bleiben

Vital und gesund bleiben: Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung helfen, das Gewicht zu kontrollieren und ungesundes Bauchfett zu minimieren.
Foto: djd/Testogel/Getty

(djd). Auch bei Männern verändert sich in der Lebensmitte die hormonelle Situation. Denn etwa ab dem 35. Lebensjahr sinkt der Spiegel des männlichen Sexualhormons Testosteron jährlich ungefähr ein bis zwei Prozent ab. Etwa jeder fünfte Mann um die 60 leidet unter zu niedrigen Werten. Allerdings lässt sich die natürliche Abnahme des Testosteronspiegels oftmals durch eine gesunde Lebensweise verzögern.

Bauch weg, Sport her

So wirkt sich zum Beispiel zu viel Bauchfett nachteilig auf den Testosteronspiegel aus. Eine maßvolle Ernährung mit wenig Fett und Zucker aber viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen hilft, das Gewicht zu kontrollieren. Alkohol und Nikotin sind “Testostertonräuber” und sollten möglichst gemieden werden. Dagegen wirkt sich moderater Sport positiv auf das Männerhormon aus. Ob Radeln, Fußball oder Fitnessstudio – wichtig ist die Regelmäßigkeit. Mehr Tipps gibt es unter www.mannvital.de. Übertreiben sollte man es aber nicht, denn exzessiver Leistungssport ist für den Körper Stress, und dieser führt zu einer gedrosselten Testosteronproduktion. Stressabbau, Entspannung und Schlaf tragen deshalb ebenfalls dazu bei, den Hormonspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten. Umgekehrt kann ein ungesunder Lebensstil ebenso wie bestimmte Erkrankungen dazu führen, dass sich ein medizinisch relevantes Hormondefizit entwickelt. Männer ab 35 sollten deshalb bei Anzeichen wie Müdigkeit, Leistungsabfall, Libidoverlust oder Potenzstörungen einen Arzt aufsuchen. Mithilfe moderner Präparate wie etwa Testogel Dosiergel lässt sich ein Testosteromangel einfach und kontrolliert ausgleichen. Das Gel wird in einer möglichst geringen, an den persönlichen Bedarf angepassten Dosierung, einmal täglich kleinflächig im Bereich der Oberarme und Schultern aufgetragen.

Wieder mehr Power

Mit einem normalisierten Testosteronspiegel können Vitalität und Leistungskraft wieder zurückkehren. Auch Lust und Potenz werden oft positiv beeinflusst. Zudem fördert das Hormon den Muskelaufbau und kann die Einlagerung von Bauchfett bremsen. Nicht zuletzt beeinflusst es auch die Stimmung und kann für mehr Zuversicht, eine höhere Belastbarkeit und innere Stärke sorgen.

Auf zum Check-up

Leiden Männer neben den Symptomen eines Testosteronmangels auch unter starkem Übergewicht, insbesondere am Bauch, besteht die Gefahr eines metabolischen Syndroms. Dieses ist gekennzeichnet durch mindestens drei der vier Faktoren bauchbetontes Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, erhöhter Blutdruck und Blutzucker und bedeutet ein deutlich gesteigertes Risiko für Diabetes, Herzkrankheiten und Schlaganfall. Deshalb sollten “bauchige” Männer regelmäßig vom Arzt den Blutdruck sowie die Blutzucker- und Blutfettwerte checken lassen. Der PROCAM-Schnelltest der Assmann-Stiftung für Prävention unter www.assmann-stiftung.de/procam-studie/procam-tests/ kann erste Anhaltspunkte bieten. Einen kostenlosen Testosteronmangel-Selbsttest gibt es unter www.mannvital.de/selbsttest. Noch mehr Informationen: http://www.vitalness4me.de/testosteron-mangel/

Verbessern Sie Ihre Lebensqualität!

Vital und gesund bleibenIm Gegensatz zu gewöhnlichen Fitnessarmbändern ist das HELO LX-Vitalarmband nicht nur auf die Überwachung beschränkt. HELO LX hat aktive Sensoren, Mineralien und Steine, die direkt den menschlichen Körper beeinflussen zum vital und gesund bleiben. Aufgezeichnet werden unter anderem auch die Schlafqualität, Blutdruck, Herzfrequenz und EKG… Schauen sie sich das Video bitte an:

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8. Mai 2017
von khp
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Kuraufenthalt in Bad Brambach

Besser als Urlaub

Ein Kuraufenthalt in Bad Brambach verspricht nachhaltige Erholung

Kuraufenthalt in Bad Brambach

Kuraufenthalt in Bad Brambach: Radonkuren erfolgen in Bad Brambach unter anderem in Form von Bäderanwendungen.
Foto: djd/Sächsische Staatsbäder GmbH/C. Gonz

(djd). Ältere Menschen kennen das: Der Körper läuft nicht mehr “wie geschmiert”, die Gelenke schmerzen und die Knochen werden schwächer. In dieser Lebensphase ist die Gesunderhaltung besonders wichtig. Kuraufenthalte können hier einen wichtigen Beitrag zur Prävention, aber auch zur Linderung von bestehenden Beschwerden leisten.

Bad Brambach: Radonkur mit Langzeiteffekt

Idyllisch im sächsischen Vogtland gelegen, lädt beispielsweise Bad Brambach zu einem rundherum erholsamen Aufenthalt ein. Kurgäste und Urlauber profitieren vor allem von der hier sprudelnde Radonmineralquelle, die zu den stärksten ihrer Art weltweit gehört. Radon ist ein Edelgas, das für die Gesundheit sehr wertvoll sein kann und im Therapiezentrum in Form von Bäderanwendungen und Trinkkuren genutzt wird.

Kuraufenthalt in Bad Brambach

Nach der Aufnahme über Haut und Lunge verteilt sich das Edelgas Radon rasch im Körper und regt die Zellerneuerung an.

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Dadurch wird der Stoffwechsel aktiviert und werden die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützt. Außerdem erhöht eine Therapie mit dem anregenden Naturelement die Ausschüttung von Endorphinen, die zur Schmerzlinderung beitragen. “Die Behandlung eignet sich insbesondere bei entzündlich-rheumatischen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, wie Gelenkrheuma, Gicht oder Osteoporose”, sagt Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Grunewald, Arzt für Radonbalneologie. In der Regel hält die Linderung einige Monate an, sodass die Erholung noch lange spürbar ist. Wer sich für eine einwöchige Radon-Schnupperkur mit Massagen und Aquasport oder andere Kuranwendungen interessiert, findet unter www.saechsische-staatsbaeder.de nähere Informationen.

Spaziergang durch den Kurpark

Aber auch vor den Toren des Kurzentrums finden die Gäste Möglichkeiten zur Entspannung. So lädt beispielsweise der historische Kurpark zum Verweilen ein. Geschwungene Wege führen durch die großzügige Parklandschaft und bieten immer wieder neue Ausblicke auf bunte Rabatten und interessante Gehölze. Auch im Kurpark ist das natürliche Heilmittel Radon gegenwärtig und kann in den Brunnenhäusern gekostet werden. Bei einer geführten Wanderung erfährt man mehr über die Entstehung des Parks und seine Heilquellen. Im benachbarten Bad Elster lädt die neue Soletherme & Saunwelt zum erholsamen Schwebeerlebnis ein.

Radon-Schnupperkur in Bad Brambach

Wer in Bad Brambach einen Kur- mit einem Erholungsaufenthalt kombinieren möchte, kann zum Beispiel folgendes Paket ab 599 Euro wählen.

– Eingangsuntersuchung beim Badearzt
– drei Radon-Kohlensäure-Vollbäder
– zwei Naturvulkanit-Fango-Teilpackungen
– zwei klassische Massagen
– einmal Aqua Sport (Gruppe)
– zweimal Infrarot-Tiefenwärme
– eine Klangentspannung
– täglich freier Eintritt in die Bade- u. Saunalandschaft mit Saunadorf und Fitnessraum
– täglich Mineralheilquelle zum Trinken
– Leihbademantel der Sächsischen Staatsbäder GmbH für die Dauer des Aufenthaltes

Weitere Informationen gibt es unter www.saechsische-staatsbaeder.de.

Aktiv-Urlaub für Senioren an der Nordsee: http://www.vitalness4me.de/aktivurlaub-fuer-senioren/

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5. Mai 2017
von khp
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Reise zu den Fabelwesen

Reise zu den Fabelwesen

Auf in den Harz – zum Festival Fantasia in Schierke am Brocken

Reise zu den Fabelwesen

Reise zu den Fabelwesen: Dunkelelfen und anderen Wesen aus dem Land der Fantasie kann man am 29. und 30. Juli 2017 im Schierker Kurpark begegnen.
Foto: djd/Wernigerode Tourismus/Model: Die Dunkelelfen von SubKultur

(djd). Feen, Elfen und Zwerge, Faune und andere Gestalten aus dem Reich der Fantasie werden beim Festival Fantasia am 29. und 30. Juli 2017 zum zweiten Mal den Kurpark von Schierke bevölkern. Der kleine Ort ist ein Stadtteil von Wernigerode und liegt am Fuße des Brockens – also bei dem Berg, auf dem sich nach alten Volksglauben in der Walpurgisnacht die Hexen treffen. Welcher Ort könnte besser geeignet sein, um sich auf die Suche nach Einhörnern, geflügelten Pferden und den Geisterpferden aus “Der Herr der Ringe” zu machen? Ein großer Fantasy-Markt, Elfen- und Feuershows, Geschichtenerzähler sowie fantastische Tänze und epische Klänge versetzen die Besucher des Harzer Fantasy-Festivals in eine andere Welt.

Märchenhafte Kulisse, perfekte Inszenierungen

Das spektakuläre Veranstaltungshighlight wartet erneut mit einer international hochkarätigen Künstlerbesetzung und perfekt inszenierten Shows aus der Welt der Fantasie auf. Die märchenhafte, naturbelassene Kulisse des Parks verleiht der Veranstaltung ihr mystisches Ambiente. Farbige Illuminationen und aufsteigende Nebel schaffen eine Stimmung, wie man sie sonst nur aus Märchen oder Filmen kennt – episch, Übersinnlich, geheimnisvoll. Das ist ein unvergessliches Erlebnis für kleine wie große Besucher und für alle diejenigen, die die Welt der Magie und des Zaubers lieben und leben. Nähere Infos gibt es auf www.schierke-am-brocken.de und www.festival-fantasia.de.

Figuren aus “Der Herr der Ringe”

Reise zu den Fabelwesen

Reise zu den Fabelwesen mit der neuen Generation der Fitnessarmbänder: Überprüfen Sie Ihrem Gesundheitszustand permanent! Helo LX gibt Ihnen eine volle Kontrolle und hilft Ihnen Ihre Lebensqualität zu verbessern. Mehr Infos: Foto anklicken

Das Festival wird auch in diesem Jahr wieder zur Bühne und Plattform für Rollenspieler. Orks, Elben, Dunkelelfen und andere Figuren aus Tolkiens “Der Herr der Ringe” und der “Hobbit” treffen auf andere Wesen der Fantasy-Welt. Neu wird ein großer, farbenfroher Themenbereich sein, der sich ganz dem japanischen Verkleidungstrend Cosplay widmet. Das Festival wird auch dieser Interessensgruppe großen Raum zur Entfaltung bieten und sogar einen eigenen Fotoshooting-Bereich für Cosplayer einrichten.

Schierker LARP- und Fantasy-Festival

Am 29. und 30. Juli 2017 findet der zweite Teil des Schierker LARP- und Fantasy-Festivals unter dem Motto “Prinzessin Äera und die Wächter des Lichts” statt. Das fein abgestimmte Gesamtprogramm der Veranstaltung mit insgesamt zehn Aktionsflächen und vielen Walk Acts bietet Unterhaltung für die ganze Familie. Weitere Infos gibt es bei Wernigerode Tourismus und der Tourist-Information Schierke, Brockenstraße 10, 38879 Wernigerode OT Schierke sowie unter Telefon 039455 8680 und auf www.festival-fantasia.deTechnikmuseum – Harzer Bike Schmiede: http://www.vitalness4me.de/harzer-bike-schmiede/

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28. April 2017
von khp
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Sportlich unterwegs an der Ostsee

Sportlich unterwegs an der Ostsee

Von Nordic Walking bis zum Dünen-Marathon: Graal-Müritz hält Urlauber auf Trab

 

Sportlich unterwegs an der Ostsee

Sportlich unterwegs an der Ostsee: Beim “Dünenläufer” sind in Graal-Müritz Hunderte Teilnehmer am Start.
Foto: djd/Tourismus- und Kur GmbH/André Pristaff, Rostock

(djd). Schmucke Bäderarchitektur, ein großes Angebot für Gesundheitsurlauber, der berühmte Kurpark mit seinen leuchtenden Rhododendren – Graal-Müritz hat sich vor allem als traditionsreiches Seeheilbad einen Namen gemacht. Zunehmend sind es jedoch Aktivurlauber, die den kleinen Ort an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns für sich entdecken. Denn zwischen Küste und den weiten Wäldern der Rostocker Heide kann man nicht nur die Seele baumeln lassen, sondern genussvoll auf Trab kommen.

Sportlich unterwegs an der Ostsee

So weit die Füße tragen

Gleich vier ausgewiesene Nordic Walking-Strecken starten in Graal-Müritz. Besonders abwechslungsreich ist die Route durch das Ribnitzer Große Moor in Richtung Strand, die fast ausschließlich auf weichem und moosigem Moorboden verläuft. Auch der Rhododendronpark ist bei Walkern beliebt – vor allem, wenn er sich ab Juni in ein leuchtendes Blütenmeer verwandelt.
Das Rad- und Wanderwegenetz ist rund um Graal-Müritz ebenfalls bestens ausgebaut. Bei der Planung individueller Touren hilft die Tourismus- und Kur GmbH unter www.graal-mueritz.de. Auf der Website finden Interessierte auch alle Informationen zu geführten Ausflügen, etwa ins Ribnitzer Große Moor, und den Nordic Walking-Strecken.

Lauf-Event im Herbst

Das Highlight für Lauf-Fans ist der “Dünenläufer” im Herbst. In diesem Jahr startet er zum zweiten Mal. Die Premiere zog mehrere Hundert Athleten an die Ostsee. Angetreten werden kann am 7. Oktober 2017 auf unterschiedlich langen Strecken, allein oder im Team. Wer dabei sein möchte, kann sich schon jetzt anmelden unter www.duenenlaeufer.de. Gut zu wissen: Auch für Zaungäste gibt es an dem Wochenende ein buntes Programm. Und ganz Graal-Müritz ist auf den Beinen.

Fitness für die Seele

Sportlich unterwegs an der Ostsee

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Aktivurlaub ist schön und gut, aber auch die Seele sollte Zeit zum Auftanken haben. Wer mag, beginnt den Tag mit Tai Chi am Strand unter fachkundiger Anleitung oder lässt sich im “Aquadrom” mit Wellnessanwendungen verwöhnen. Mindestens ebenso entspannend: Mit einem guten Buch in den Strandkorb setzen, zwischendurch aufs Meer blicken und im Takt der Wellen zur Ruhe kommen.
Inspiration für die passende Urlaubslektüre gibt es in Graal-Müritz übrigens zuhauf. Das Seeheilbad hat vor allem im vergangenen Jahrhundert bekannte Autoren beherbergt, darunter Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Auf ihren Spuren kann man bis heute wandeln.

Rund um Graal-Müritz

Seine Lage macht Graal-Müritz zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region, etwa in die Hansestädte Wismar und Stralsund. Ihre historischen Altstädte gehören zum Unesco-Welterbe. Tipp: Einen geführten Stadtrundgang buchen. Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Bus schnell zu erreichen. Einen besonderen Blick auf die Küste hat man von Bord eines Ausflugsschiffes. Es legt regelmäßig von der Seebrücke in Graal-Müritz ab. Weitere Informationen und Tipps gibt es unter www.graal-mueritz.de.

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26. April 2017
von khp
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Zahlungsmittel im Urlaub

Die Mischung macht’s

Ratgeber Geld: Die Wahl der Zahlungsmittel im Urlaub hängt vom Reiseziel ab

Zahlungsmittel im Urlaub

Zahlungsmittel im Urlaub: Wer ins Ausland reist, muss sich auch Gedanken um die Reisekasse machen – die Zusammenstellung hängt vom Reiseziel ab. Foto: djd/BVR/Getty

(djd). Die Reiselust der Bundesbürger ist ungebrochen, der Deutsche Reiseverband (DRV) spricht von “sonnigen Aussichten” für die Tourismusbranche. Während es in Ländern wie der Türkei deutliche Buchungsrückgänge gab und gibt, ist vor allem Griechenland stark gefragt. Mit einem Zuwachs von fast 70 Prozent ist die Ägäis laut DRV inzwischen das zweitwichtigste Auslandsurlaubsziel für die Deutschen nach den Balearen. Aber auch für Ägypten zeichnet sich nach schwierigen Jahren mittlerweile eine Besserung ab. Bei Fernreisen können die Karibik und Südafrika zulegen, Thailand und die Malediven waren zuletzt weniger gefragt.

Zahlungsmittel im Urlaub

Fernreise: Mix aus Bargeld, Kreditkarte und Girocard

Zahlungsmittel im Urlaub: Wer ins Ausland reist, muss sich auch Gedanken um die Reisekasse machen – die Zusammenstellung hängt vom Reiseziel ab. Im Euroraum reichen Girocard und Kreditkarte, in anderen Währungsräumen ist eine Mischung aus Bargeld, der Kreditkarte und der Girocard sinnvoll. “Wie der richtige Mix wirklich aussieht, kann von Land zu Land unterschiedlich sein und hängt auch von den Zahlungsgewohnheiten im Land ab”, erklärt Matthias Hönisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Zahlungsmittel im Urlaub

Gerade für Kleinigkeiten wie Snacks oder Getränke beispielsweise haben die Bundesbürger im Ausland immer etwas Bargeld in der Tasche. “In den meisten europäischen Ländern ist das Bezahlen mit der Karte, also ohne Bargeld, deutlich verbreiteter als in Deutschland – sogar Kleinstbeträge von unter fünf Euro können mit der Karte problemlos bezahlt werden”, so Hönisch. In manchen Ländern gebe es allerdings auch eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld, so ist etwa in Portugal bei 1.000 Euro Schluss, in Italien liegt das Limit bei unter 3.000 Euro.

Vorsicht vor “Umrechnungstrick” an Geldautomaten

Zahlungsmittel im Urlaub: In Nicht-Euro-Staaten sollte man sich am Geldautomaten das ausgezahlte Geld grundsätzlich immer in der Landeswährung ausweisen und möglichst nie in Euro umrechnen lassen. “Denn der Umrechnungskurs, der vor Ort gestellt wird, ist grundsätzlich immer schlechter als der Umrechnungskurs, der von der eigenen Bank gegeben wird”, erklärt Matthias Hönisch. Bei Verlust oder Diebstahl der Kreditkarte oder auch der Girocard sollte man im Übrigen sofort bei der eigenen Bank oder bei dem zentralen Sperrnotrufdienst der deutschen Kreditwirtschaft unter der Nummer 116 116 anrufen. Aus dem Ausland muss die Rufnummer 0049-30450450 gewählt werden.

Nie alles an einem Ort aufbewahren

Zahlungsmittel im Urlaub

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Auch im Urlaub kann es passieren, dass die Reisekasse abhanden kommt. “Mein Tipp: Man sollte nie alles am gleichen Ort aufbewahren”, rät Matthias Hönisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Wenn Bargeld weg sei, sei es auch tatsächlich weg. Den Verlust oder Diebstahl von Karten sollte man dagegen sofort bei der eigenen Bank oder bei dem zentralen Sperrnotrufdienst der deutschen Kreditwirtschaft melden. “Die entsprechenden Nummern sollte man am besten gut abspeichern, damit ist man beim Verlust der Karten gewappnet”, so Hönisch. Mehr Informationen gibt es unter www.bvr.de.

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25. April 2017
von khp
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Städtetrips

Sightseeing ohne Stau

Städtetrips: Ein erlebnisreicher und umweltfreundlicher Kurzurlaub

Städtetrips

Städtetrips: Wer Freiburg im Breisgau per Rad entdeckt, bekommt viel zu sehen.
Foto: djd/www.kurzurlaub.de/FWTM/Schoenen

(djd). Bekannte Museen, Theater und Galerien, hippe Lokale und trendige Geschäfte – die Kombination aus Kultur und Lifestyle auf relativ engem Raum macht einen Städtetrip so beliebt. Die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) zeigt, dass 75 Prozent der Kurzurlaube 2016 in Deutschland verbracht wurden, davon am häufigsten in Form einer Städtereise. Das gute Bahn- und Fernbusnetz macht es Urlaubern leicht, schon bei der Anreise ihre Nerven und das Klima zu schonen. Besonders stressfrei und umweltfreundlich lassen sich etwa Münster, Freiburg, Kiel und Potsdam kennenlernen. “Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Urlauber eine große Rolle”, sagt David Wagner, Geschäftsführer des Online-Reiseportals Kurzurlaub.de. Städte, die in ihren Tourismuskonzepten auf saubere Mobilität und Naturschutz setzen, stehen als Reiseziele daher hoch im Kurs.

Städtetrips

Erlebnisreiche Fahrradstädte

Städtetripps

HELO- Die neue Generation der Fitnessarmbänder. Mehr Infos bitte Foto anklicken

Das als “Fahrradstadt” bekannte Münster verfügt über eine große öffentliche Leihradflotte. Vom Sattel aus gestaltet sich das Sightseeing in der historischen Altstadt mit dem mittelalterlichen Prinzipalmarkt und den stattlichen Kirchen besonders erlebnisreich. In Freiburg im Breisgau können Besucher Stadtführungen nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad unternehmen. “Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in der Green City Freiburg Tradition. Unser gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln macht den Transfer für diejenigen, die sich nicht direkt ein Fahrrad mieten, innerhalb der Stadt angenehm und nachhaltig”, betont Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe GmbH. Modellprojekte wie das nachhaltige Stadtquartier Vauban seien auch für Städtetouristen interessant. Unter www.kurzurlaub.de gibt es die passenden Übernachtungspakete für eine erlebnisreiche Auszeit vom Alltag.
Städtetrips

Stadtstrand oder Schlosspark

Auch Kiel zeigt sich fahrradfreundlich. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an der Förde kann man auf zahlreichen Radwegen sowie auf 12 Velorouten und 19 Fahrradstraßen

durchrollen. Zentrale Anlaufstelle für bewegungshungrige Citybesucher, die etwa die stadtnahen Strände ansteuern möchten, ist die Radstation im “Umsteiger” am Kieler Hauptbahnhof. Dort gibt es Räder und Anhänger zum Ausleihen, von hier aus starten auch geführte Touren. Auch im brandenburgischen Potsdam kommen alle, die sich lieber ohne Auto auf Entdeckungstour machen, in Fahrt. Die bedeutenden Baudenkmäler und Parkanlagen der Stadt gehören seit 1990 zum Unesco-Weltkulturerbe. Das weitläufige Gebiet, das vom Schloss Sanssouci über die russische Kolonie Alexandrowka bis nach Glienicke reicht, lässt sich am besten auf zwei Reifen erkunden.

Was ist eine Fahrradstadt?

In der Bundesrepublik gibt es einige Städte, die sich für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel stark machen und sich daher offiziell Fahrradstadt nennen können. Neben Münster in Westfalen und Freiburg im Breisgau gehören dazu auch das fränkische Erlangen sowie Bremen, Oldenburg und Bocholt im Münsterland. Auch in Karlsruhe, Kiel und Greifswald spielt der Radverkehr eine wichtige Rolle. Unter www.kurzurlaub.de finden Interessierte Inspirationen für aktive, kulturelle oder erholsame Städtetrips sowie Ideen für einen Kurzurlaub in ganz Deutschland.

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23. April 2017
von khp
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Fahrerassistenzsysteme

Eng, dunkel und unübersichtlich

Fahrerassistenzsysteme können beim Einparken so manchen Blechschaden verhindern

Fahrerassistenzsysteme

Fahrerassistenzsysteme: Stoppen, bevor es kracht: Ein sogenannter Manövrier-Notbremsassistent greift ein, wenn es beim Manövrieren im Parkhaus zu eng werden sollte.
Foto: djd/Bosch

(djd). Von Fahrzeug-Generation zu Fahrzeug-Generation werden unsere Autos größer, breiter, länger. Allein die heimische Garage und öffentliche Parkhäuser wachsen nicht mit – und das führt immer häufiger zu Problemen. Das Auto in eine enge und dunkle Parklücke zu bugsieren, kann schnell mit Dellen oder Kratzern enden. Diese Missgeschicke mit ärgerlichen Folgen für Lack und Blech machen heute bereits rund 40 Prozent aller Pkw-Unfälle mit Sachschaden aus, so das Ergebnis einer Studie der Allianz Versicherung aus 2015. Überraschend ist diese Entwicklung nicht, wenn man auf die Fahrzeugdimensionen blickt: Das beliebteste Auto der Deutschen etwa, der Golf, ist von seiner ersten Generation bis zur siebten Auflage gleich um 17 Zentimeter breiter und 92 Zentimeter länger geworden. Entscheidender Platz, der beim Rangieren fehlen kann. Doch moderne Assistenzsysteme im Fahrzeug können dabei helfen, unfallfrei ein- und auszuparken.

Nie mehr anecken

Ein sogenannter Manövrier-Notbremsassistent greift beispielsweise ein, wenn es zu eng werden sollte: Bei Geschwindigkeiten bis zehn Stundenkilometer überwachen Ultraschallsensoren in einer Entfernung von bis zu vier Metern permanent das komplette Umfeld rund um das Fahrzeug. Droht eine Kollision, erhält der Fahrer eine Warnung. Reagiert er nicht, stoppt das System das Auto von alleine. So verhindert der Manövrier-Notbremsassistent von Bosch, dass Fahrer etwa an Pfosten, Säulen oder gar am Nachbarfahrzeug anecken.
Noch einfacher wird das Rangieren in enge, dunkle Parkbuchten mit einem automatisierten Parkassistent. Er manövriert das Auto auf Knopfdruck ganz allein, ohne jegliches Zutun des Fahrers, in eine Parklücke. Praktisch ist dies bei Stellplätzen, die so eng sind, dass zwar das Auto hineinpasst – der Fahrer aber nicht mehr aus- oder einsteigen könnte. In diesem Fall übernimmt der ferngesteuerte, elektronische Helfer das Einparken und der Autofahrer muss den Vorgang nur noch überwachen. In ersten Serienfahrzeugen ist dieser praktische Assistent bereits erhältlich.

Fahrerassistenzsysteme

Das Einparken der Zukunft

Die Entwickler zum Beispiel bei Bosch gehen aber noch einen Schritt weiter. Ein sogenannter Homezone-Parkassistent kann nach einer Trainingsfahrt nicht nur das Einparken übernehmen, sondern auch die bis zu 100 Meter lange Anfahrt zum Parkplatz. Dem Autofahrer verbleibt nur die Aufgabe, den Parkvorgang zu überwachen. Der Assistent ist insbesondere für wiederkehrende Parksituationen gedacht, wie zum Beispiel im heimischen Carport, in der heimischen Garage oder auf einem fest zugewiesenen Stellplatz in einer Tiefgarage. Damit dürften enge Parkplätze endgültig ihren Schrecken verlieren.

Der Assistent lernt mit

Fahrerassistenzsysteme wie etwa der Homezone-Parkassistent von Bosch beinhalten eine zusätzliche, lernende Funktion. Im konkreten Fall bedeutet das: Der Autofahrer trainiert den Assistenten, indem er die Strecke bis in die Garage einmal selbst fährt. Während dieser Trainingsfahrt lernt und speichert der Assistent die Position von Objekten in der Umgebung – und kann sich anhand dieser Objekte künftig selbsttätig orientieren, wenn das Auto allein fährt und parkt – der Autofahrer überwacht nur noch. Bis zu zehn Parkmanöver kann sich der Parkassistent auf diese Weise merken und bei Bedarf von der definierten Startposition bis zum Zielparkplatz selbstständig abfahren.

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22. April 2017
von khp
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Gebrauchtwagen

Günstig – aber auch sicher?

Experten raten: Beim kaufen eines Gebrauchtwagen auch auf den Zustand der Reifen achten

Gebrauchtwagen

Der erste Eindruck allein zählt nicht: Bei der Jagd nach einem günstigen Gebrauchtwagen sollten Verbraucher vor allem bei sicherheitsrelevanten Bauteilen genau hinsehen.
Foto: djd/Delticom/thx

(djd). Gebrauchtwagen sind nicht nur für junge Fahrer eine günstige Alternative zum Neufahrzeug. Allein 2016 wechselten nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 7,4 Millionen Gebrauchtfahrzeuge in Deutschland ihren Besitzer. Dieser Markt ist damit etwa doppelt so groß wie das Geschäft mit Neufahrzeugen. Auch beim Gebrauchten gilt: trotz vielleicht verlockender Schnäppchenpreise nicht an der Sicherheit sparen. Reifen, Bremsen und Licht sollte der Käufer stets genau unter die Lupe nehmen.

Kaufpreis verhandeln – und die Ersparnis zum Beispiel in Reifen investieren

Gerade bei Verschleißteilen wie den Reifen lässt sich kaum nachvollziehen, wie und unter welchen Umständen sie benutzt wurden. Selbstverständlich sollte in jedem Fall ein genauer Blick auf die äußerlichen Merkmale der Gummis sein: Ist die Profiltiefe noch ausreichend? Sind die Reifen unter Umständen ungleichmäßig abgefahren oder weisen sie sogar kleine Einschnitte oder Risse auf, etwa von einem Bordsteinkuss? “Beim Prüfen darf man auch den Ersatzreifen nicht vergessen”, empfiehlt Thierry Delesalle vom Online-Reifenshop Tirendo.de. Bei sichtbaren Beschädigungen sei in jedem Fall Vorsicht geboten. Das muss allerdings kein Grund sein, auf ein Gebrauchtwagenschnäppchen zu verzichten, so Delesalle: “Stattdessen kann der Verbraucher den Verkäufer auf die Mängel hinweisen und versuchen, den Kaufpreis nachzuverhandeln. Das eingesparte Geld kann man anschließend in frische Reifen investieren.” Das schont das Budget und maximiert die Sicherheit. Online-Reifenshops wie Tirendo.de bieten dabei häufig günstige Angebote sowohl bei Premium-Reifenmarken als auch bei preiswerten Qualitätsreifen.

Regelmäßiger Reifencheck muss sein

Wichtig zu wissen in Sachen Reifen: Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Grenze liegt bei einer Profiltiefe von 1,6 Millimetern. Empfohlen wird allerdings, Sommerreifen spätestens bei drei Millimetern, Winterreifen bei vier Millimetern auszutauschen. “Bei der üblichen Fahrzeugpflege kostet es nur wenige Augenblicke, die Profiltiefe nachzumessen. Das sollten sich Autofahrer zur regelmäßigen Routine machen”, sagt Reifenexperte Delesalle. Neben der Profiltiefe müsse aber auch der Reifenfülldruck stimmen, aus Gründen der Sicherheit, aber auch, um nicht unnötig den Kraftstoffverbrauch in die Höhe zu treiben. Ein regelmäßiger Reifencheck zahlt sich also aus – und in diesem Punkt unterscheiden sich Gebrauchte nicht von Neufahrzeugen.

Vorsicht beim Kauf von Gebrauchtreifen

Das Auto günstig und gebraucht zu kaufen, ist nicht nur für junge Fahrer eine Selbstverständlichkeit. Aber was ist von gebrauchten Reifen zu halten, etwa beim Kauf von privat? Der Experte rät ganz klar davon ab: “Niemand kann genau wissen oder nachvollziehen, unter welchen Bedingungen ein Reifen zuvor verwendet wurde oder ob er vielleicht verdeckte Schäden aufweist”, sagt Thierry Delesalle von Tirendo.de. Im Zweifelsfall kaufe man sich ein latentes Sicherheitsrisiko mit ein – zumal Neureifen heute unkompliziert und günstig auch online zu bekommen sind.

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17. April 2017
von khp
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Fernreisen nach Afrika

Bei Fernreisen nach Afrika an die eigene Gesundheit denken

Impfungen können einen zuverlässigen Schutz bieten

Fernreisen nach Afrika

Fernreisen nach Afrika: Safaritouristen sind besonders gefährdet, sich mit Reisekrankheiten zu infizieren.
Foto: djd/www.gsk.com/Pixeltheater – Fotolia

(djd). Endlose Savannen, faszinierende Tierwelten und unvergessliche Safaris locken zur Urlaubszeit zahlreiche Reisende nach Afrika. Damit die Fernreise in guter Erinnerung bleibt, sollten Urlauber bei ihren Vorbereitungen auch an die Gesundheitsvorsorge denken. Vielen ist nicht bewusst, mit welchen Krankheiten sie sich in ihrem Urlaubsland anstecken können. Auf dem afrikanischen Kontinent treten beispielsweise vermehrt Infektionen mit Meningokokken und Tollwut sowie Fälle von Malaria auf. Vor Urlaubsantritt sollten Reisende daher ihren Impfpass prüfen und notwendige Reiseimpfungen gegebenenfalls auffrischen oder nachholen.

Aktivität entscheidet über Erkrankungsrisiko

Ob jemand bei Fernreisen besonders gefährdet ist, sich mit Krankheitserregern zu infizieren, hängt vor allem von den geplanten Aktivitäten ab. So steigt die Ansteckungsgefahr bei Personen, die sich viel in der freien Natur aufhalten und oft Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben, wie Safari- oder Individualtouristen. Kinder, Senioren und Personen mit chronischen Krankheiten haben ein erhöhtes Risiko, sich mit Reisekrankheiten zu infizieren. Ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Hausarzt oder in einem Tropeninstitut ist vor jedem Reiseantritt zu empfehlen.

Fernreisen nach Afrika

Vielfältige Krankheiten – Impfungen können schützen

In Afrika treten verschiedene Krankheiten auf, mit denen man sich infizieren kann. Neben Malaria kommen besonders häufig Meningokokken- und Tollwuterkrankungen vor. Meningokokken sind Bakterien, die eine schwere Hirnhautentzündung oder Sepsis auslösen können. Erste Anzeichen einer Infektion können plötzliches Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit sein. Tollwut, die von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wird, kann bei fehlendem Impfschutz tödlich enden. Auch Erkrankungen durch Hepatitis A- und B-Viren können vermehrt auftreten. Zudem besteht die Gefahr sich mit Gelbfieber zu infizieren. Bei Fernreisen außerhalb Afrikas können Reisende sich unter anderem mit der Japanischen Enzephalitis infizieren.

Fernreisen nach Afrika

Fernreisen nach Afrika – Infektionen vorbeugen

Impfungen können einer Vielzahl von Infektionen vorbeugen. Für Reisen in Infektionsgebiete Afrikas wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ein Impfstoff gegen Meningokokken empfohlen sowie eine Impfung gegen Hepatitis A und B. Auch der lebensgefährlichen Tollwut können Reisende durch eine Impfung in Form von drei Injektionen vorbeugen. Gegen die Japanische Enzephalitis wird eine Impfung für alle Reisenden empfohlen, die sich in Risikogebieten aufhalten. Weitere Informationen zu Schutzmöglichkeiten vor Reiseerkrankungen und was Urlauber beachten müssen, können Reisende auf www.fitfortravel.de oder in der kostenlosen fit for travel App nachlesen.

Tipps für den Afrika-Urlaub

– Für angemessene Kleidung sorgen: Sie sollte verschiedenen Temperaturen anzupassen sein und möglichst viel Haut bedecken, um Mückenstiche zu verhindern.

– Auf Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene achten: Durch das Abkochen von Wasser und das Kochen von Lebensmitteln können Infektionen mit Hepatitis A oder Magen-Darm-Erkrankungen wie Cholera vermieden werden.

– Keine freilaufenden Tiere berühren: Vor allem Hunde, Katzen, Affen und Fledermäuse können Rabiesviren übertragen, die Tollwut auslösen können.

– Über Malaria-Risikogebiete informieren und insektenabweisende Mittel sowie Moskitonetze einpacken. Eine Infektion kann durch die Einnahme von Malariaprophylaxe-Tabletten verhindert werden.

– Vor Reiseantritt mit dem Arzt sprechen.
Fernreisen nach Afrika

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