Vitalness4Me.nschen im Besten Lebensalter

Gesundheit – Wellness – Lifestyle – und viele Tipps für anspruchsvolle Vitalness4Me.nschen im besten Lebensalter.

9. Februar 2018
von khp
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Gemeinsam gesünder leben

Gemeinsam gesünder leben

Wie Partner und Freunde zu Sport und bewusster Ernährung motivieren können

Gemeinsam gesünder leben

Gemeinsam gesünder leben: Bewegung ist eine der Top-Vorsorgemaßnahmen gegen Arteriosklerose. Partner und Freunde können sich hier gegenseitig motivieren, am Ball zu bleiben. Foto: djd/Telcor-Forschung/drubig-photo – Fotolia

(djd). Der Bauchumfang wächst, die Ausdauer sinkt. Viele Menschen merken irgendwann, dass sie für ihre Gesundheit mehr tun müssen als noch vor einigen Jahren. Ein ungesunder Lebensstil hat Auswirkungen auf zahlreiche Körperfunktionen: Unter anderem kann es bei zu wenig Sport und viel fettem Essen zu Arteriosklerose kommen. Die Gefäßverkalkung gehört zu den wichtigsten Gründen für Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, muss aber kein Schicksal sein: “Wer seinen Lebensstil anpasst, Übergewicht und Nikotinkonsum mindert und auf eine gesunde Ernährung und Bewegung achtet, kann fast zwei Drittel der koronaren Ereignisse vermeiden”, weiß Dr. Hans-Joachim Christofor, Kardiologe aus Bochum.

Unterstützung und Kontrolle

Leider ist es nicht immer einfach, die Kurve zu einer gesünderen Lebensweise zu kriegen, denn der innere Schweinehund ist stark. Motivation können dann Mitstreiter liefern, zum Beispiel der Partner oder auch Freunde. Wie eine Studie aus London (2015) belegt, ändern nämlich Menschen ihr Gesundheitsverhalten eher zum Positiven, wenn der Partner es auch tut. Beim Sport beispielsweise macht gemeinsames Walken, Schwimmen oder Gymnastik nicht nur mehr Spaß, einen Termin zu zweit sagt man auch nicht so leicht ab wie eine Einzelaktion. Ein erster Schritt um Gefäßverkalkungen den Kampf anzusagen.

Auch bewusst kochen und essen

ist im Team leichter. Eine gesunde Kost zur Vermeidung von Arteriosklerose sollte viel Obst und Gemüse, wenig tierische Fette und reichlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenöl und Seefisch enthalten. Wichtig ist auch, auf eine ausreichende Versorgung mit dem Eiweißbaustein Arginin zu achten. “Nur aus Arginin wird im Körper ein wichtiger Botenstoff gebildet, der die Gefäße weitet und sie so vor Ablagerungen schützt”, erklärt Christofor. “In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, wie zum Beispiel Telcor Arginin plus aus der Apotheke”, so der Arzt. Gerade bei Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes, die zur Risikogruppe für Arteriosklerose gehören, ist der Argininbedarf erhöht und kann nicht über die Ernährung allein gedeckt werden. Unter www.telcor.de gibt es mehr Informationen zu Arginin.

Zu zweit zigarettenfrei

Mit der richtigen Ernährung und Sport bekommt man meist auch das (Über-)Gewicht in den Griff. Bleibt als weiterer großer Risikofaktor noch das Rauchen, das besonders schädlich für die Gefäße ist und Ablagerungen stark fördert. Auch hier können Paare oder Freunde gemeinsam gesünder leben aufhören und sich gegenseitig durch die schwierige Zeit helfen. Und ist einer bereits Nichtraucher, ist auch einseitiges Anfeuern hilfreich.

Vitamine gegen Homocystein

Homocystein ist eine Aminosäure, die als Stoffwechselzwischenprodukt anfällt. Sie ist, einfach gesagt, der böse Gegenspieler von Arginin und dem daraus gebildeten Botenstoff NO, der die Gefäße erweitert. Ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut kann deshalb eine Schädigung der Blutgefäße zur Folge haben. “Aus diesem und anderen Gründen ist es sinnvoll, den Homocysteinspiegel niedrig zu halten, was mit den B-Vitaminen B6, B12 und Folsäure auf natürliche Weise erreicht werden kann”, erläutert Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Allgemeinmedizin aus Bochum. Unter www.telcor.de gibt es mehr Informationen über die wichtige Kombination aus Arginin und B-Vitaminen.

Vita-1 by Fernanda Brandao

Gemeinsam gesünder leben

Vita 1: Foto Verway AG

Das Verway Vita-1 Instantgetränk ist die einfache und effektive Lösung zur Unterstützung deines tägliche Vital- und Mikronährstoffbedarfs. Dieses Premium All-in-One Nahrungsergänzungsprodukt wurde exklusiv mit der Fitnessexpertin Fernanda Brandao entwickelt und kombiniert sehr effizient mehrere Produkte in einem. Vollgepackt mit Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Obst, Gemüse, Algen, Ballaststoffen, Omega Fettsäuren und Kolostrum enthält das Vita-1 mindestens 50 Vitalstoffe und Mikronährstoffe zur Unterstützung der täglichen Gesundheit und Vitalität, für dich und deine komplette Familie. So einfach kannst du dir etwas Gutes tun! Mehr: http://www.vitalness4me.de/vita-1-instantgetraenk/

Gemeinsam gesünder leben

5. Februar 2018
von khp
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Klassenzimmer von Fack ju Göhte

Ausflug ins Klassenzimmer von “Fack ju Göhte”

In der Bavaria Filmstadt können Besucher die Kulissen großer Kultfilme erleben

Klassenzimmer von Fack ju Göhte

Klassenzimmer von “Fack ju Göhte”: Und gleich kommt Zeki Müller ins Klassenzimmer: Die Filmkulisse vermittelt hautnah die Atmosphäre der Blockbuster-Trilogie “Fack ju Göhte”.
Foto: djd/Bavaria Filmstadt 2018

(djd). Es sieht aus wie ein ganz normales Klassenzimmer, vielleicht etwas unordentlicher: die bekannte Wirkungsstätte der Chaotenklasse 11 b aus den “Fack ju Göhte”-Blockbustern. Die “Fack ju Göhte”-Trilogie ist die erfolgreichste deutsche Filmreihe aller Zeiten. Kein Wunder, dass die Original-Kulisse in der Bavaria Filmstadt in München die Besucher regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Im Klassenzimmer von “Fack ju Göhte” werden Selfies gemacht, Handyvideos gedreht, jeder möchte mal auf dem Stuhl von Chantal oder Zeki Müller Platz nehmen.

Klassenzimmer von Fack ju Göhte

Wie eine Filmkulisse entsteht

Bei einem Ausflug ins Klassenzimmer von “Fack ju Göhte” sehen Sie, dass das Drehbuch vorgibt wie die Filmkulisse aussehen soll. Umgesetzt wird das, was auf dem Papier steht, von einem Production Designer oder Filmausstatter, unterstützt von einem Requisiteur, der die Einrichtungsgegenstände kauft oder leiht. Production Designer hauchen dem Film Leben ein und bestimmen die Bildsprache ganz wesentlich. Denn von ihrem Gespür für die Geschichte, ihrem künstlerischen Konzept, der Wahl und der Ausstattung der richtigen Location hängt ein großer Teil der Akzeptanz beim Zuschauer ab.

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Eine besondere Herausforderung stellen märchenhafte Stoffe dar. Zum Beispiel Michael Endes “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”. Für die aufwändige Realverfilmung des Bestsellers (Kinostart 29.3.18) mussten nicht nur die Lokomotive Emma entworfen und gebaut werden, sondern Lummerland, der Bahnhof oder der Vulkan des Nepomuk. Die Szenen mit Nepomuks Vulkan entstanden zum Beispiel in Studio 2 der Bavaria Filmstadt, in dem übrigens auch das Kult-Klassenzimmer aufgebaut war. Während Produzent Christian Becker die Finanzierung auf die Beine stellte, arbeitete Production Designer Matthias Müsse fast 15 Jahre lang immer wieder an seinen Entwürfen. In der heißen Phase vor Drehstart wurde Müsse bei der Realisierung von vier Art Direktoren in Berlin, München und Südafrika und jeder Menge Handwerkern unterstützt.
Klassenzimmer von Fack ju Göhte

Kinofans sollten sich eine Führung

durch die Bavaria Filmstadt nicht entgehen lassen. Beim Rundgang erlebt man, wie Filmkulissen, darunter auch das Filmset aus “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” (inklusive Lokomotive Emma), Filmvillen und komplette Kulissenstraßen inszeniert werden – und ist oft verblüfft, wie anders alles später auf dem Screen oder der Kinoleinwand aussieht. Unter www.filmstadt.de gibt es nähere Informationen.

Weitere Informationen üder die Bavaria-Filmstadt: http://www.vitalness4me.de/bavaria-filmstadt/


3. Februar 2018
von khp
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Informiert gegen Krebs

Informiert gegen Krebs

Faktenwissen und Gespräche können helfen, der Krankheit besser zu begegnen

Informiert gegen Krebs

Informiert gegen Krebs: Genaue Informationen und Faktenwissen können Betroffenen helfen, mit der Diagnose „Krebs“ besser zurechtzukommen.
Foto: djd / Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

(djd). Die Diagnose „Krebs“ löst bei Betroffenen in der Regel große Ängste aus. Nicht nur die Bedrohung des eigenen Lebens spielt dabei eine Rolle, sondern auch die meist große Unsicherheit, wie es nun weitergeht. Was sind die besten Behandlungsmöglichkeiten für mich? Welche Nebenwirkungen der Therapie können auf mich zukommen? Wie gehen wir in der Familie und im Bekanntenkreis mit meiner Erkrankung um? Diese und weitere Fragen beschäftigen Erkrankte sehr. „Um mit dieser hoch emotionalen Situation zurechtzukommen, hilft vielen Menschen Faktenwissen. Je mehr ich als Betroffener über meine Erkrankung weiß, desto klarer werden mir die nächsten Schritte und umso besser kann ich mit der Situation umgehen“, erklärt Dr. med. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Der Krebsinformationsdienst klärt auf

Zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen unterstützt die Ärztin Krebspatienten, ihre Angehörigen und Freunde sowie alle, die sich über Krebs informieren möchten – telefonisch unter 0800 – 420 30 40 oder per Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de. Am häufigsten werden dabei Fragen zu den Behandlungsmöglichkeiten gestellt, aber auch zu den Ursachen der Krebsentstehung. „Viele Menschen haben Fragen zum ,Leben mit Krebs‘ und interessieren sich beispielsweise für Möglichkeiten, belastende Symptome und Nebenwirkungen zu lindern. Sehr gefragt sind wir auch, wenn es darum geht, Adressen, Ansprechpartner und Beratungsstellen zu vermitteln“, erklärt Weg-Remers. Neben Faktenwissen und der ärztlichen Beratung könnten zudem Gespräche mit Verwandten und Freunden helfen, den Schock zu überwinden und die Frage nach dem „Wie geht es nun weiter?“ zu klären. „Oft ist kein sofortiges Handeln notwendig, sodass sich Betroffene ausreichend Zeit nehmen können, um dem Gefühlsansturm Raum zu geben und dann gemeinsam mit dem Arzt die nächsten Schritte zu planen“, so die Ärztin.

Aufräumen mit Mythen und Gerüchten

Verunsichert würden Betroffene oft durch Mythen und irreführenden Aussagen zum Thema Krebs, die in Zeitungen und Zeitschriften, aber auch im Internet die Runde machen. So hält sich zum Beispiel hartnäckig das Vorurteil, Krebs sei ansteckend. „Wir können Entwarnung geben“, versichert die Fachfrau. „Krebs selbst ist nicht übertragbar, wie zum Beispiel eine Grippe, weder beim alltäglichen Umgang oder bei intimen Kontakten, noch bei der Pflege von Patienten.“ Zwar gäbe es Viren, die an der Entstehung bestimmter Krebsarten beteiligt seien, diese verursachten aber keine direkte Ansteckung. Ein anderer Mythos besagt, dass zu enge Büstenhalter Brustkrebs verursachen können. „Das Tragen von Büstenhaltern beeinflusst das Brustkrebsrisiko nicht, egal ob zu eng oder nicht, mit Bügel oder ohne“, stellt Weg-Remers klar.

Auch wenn viele Befürchtungen unbegründet sind – mit dem Thema Krebs wird voraussichtlich jeder von uns irgendwann in seinem Leben konfrontiert, ob als Betroffener, Angehöriger oder Freund. Die Leiterin des KID hat daher selbst großen Respekt vor der Erkrankung: „Ich weiß aber, dass die Diagnose nicht zwangsläufig der Anfang vom Ende sein muss. Auch muss ich mich der Erkrankung nicht hilflos ausgeliefert fühlen, sondern kann selbst etwas tun, indem ich mich umfassend informiere und offene Fragen kläre. Das alles hilft, der Angst ihre Macht zu nehmen.“

Was tun gegen Krebs?

Trotz diverser Früherkennungsangebote und neuer Therapiemöglichkeiten, die in vielen Fällen bessere Heilungschancen versprechen, hat Krebs kaum etwas von seinem Schrecken verloren. Zwei Drittel der Deutschen fürchten sich laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der DAK vor einer bösartigen Tumorerkrankung, und für tatsächlich Betroffene bricht angesichts der Diagnose erst einmal die Welt zusammen. Oft können dann gute Informationen die Angst nehmen und die Krankheit besser „fassbar“ machen. Neben den behandelnden Ärzten stellt hier der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums eine fachlich versierte und neutrale Anlaufstelle dar. In unserer großen Ratgeberaktion haben drei Expertinnen des KID mit ihren Ärzte-Teams die Fragen vieler Leser beantwortet.

Informiert gegen Krebs: Am Telefon und im Chat saßen:

  • Dr. med. Susanne Weg-Remers, Ärztin und Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID)
  • Dr. med. Brigitte Schwikowski-Kukla, Ärztin und Leiterin des Telefondienstes des Krebsinformationsdienstes (KID)
  • Dr. med. Ursula Will, Ärztin und Leiterin des E-Mail-Service des Krebsinformationsdienstes (KID)

Ein vielfach angesprochenes Thema war dabei, ob sich Krebs durch das eigene Verhalten verhindern lässt. Dazu erklärte Dr. Weg-Remers: „Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie das Vermeiden von Alkohol und Nikotin können einen gewissen Schutz vor Krebs bieten. Aber selbst, wenn alle Empfehlungen beherzigt werden – eine 100-prozentige Sicherheit, nicht zu erkranken, gibt es nicht. Das liegt daran, dass Krebs in den meisten Fällen durch zufällige genetische Fehler bei der Zellteilung entsteht. Dagegen ist keiner gewappnet.“ Schützen könne man sich aber beispielsweise bis zu einem gewissen Grad vor schwarzem Hautkrebs: „Als wichtigster von außen wirkender Risikofaktor gilt eine erhöhte Belastung mit ultravioletten Strahlen. Hier ist der vernünftige Umgang mit Sonne und Solarien die wichtigste Maßnahme, um sein Erkrankungsrisiko zu senken“, so die Ärztin. Bei anderen möglichen Risikofaktoren sei sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig: „Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium aus Deos und der Entstehung von Brustkrebs beim Menschen konnte wissenschaftlich bisher nicht belegt werden.“

Früherkennung individuell abwägen

Neben einer gesunden Lebensweise können auch Früherkennungsuntersuchungen ein nützliches Mittel sein, um Krebs, wenn auch nicht zu verhindern, so doch rechtzeitig für eine erfolgreiche Behandlung zu erkennen. Die Entscheidung, welche Maßnahmen man wahrnehmen will, hängt dabei immer auch von der persönlichen Situation ab. So ist zum Beispiel laut Dr. Schwikowski-Kukla für Familienmitglieder von Darmkrebspatienten eine dem Risiko angepasste Vorsorge auf jeden Fall sinnvoll. „Die Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, ist die zuverlässigste Methode zur Darmkrebsfrüherkennung. In Abhängigkeit vom Befund können dann nach der ersten Darmspiegelung individuell weitere Untersuchungsintervalle festgelegt werden.“ Auch beim Mammografiescreening für Frauen sei die Entscheidung immer individuell: „Hier geht es um die Abwägung der Frage, ob die Sorge, Brustkrebs nicht rechtzeitig zu entdecken, größer ist als die Angst vor einem Fehlalarm oder vor der Strahlenbelastung“, erläutert die Expertin und verwies auf die Infoblätter zur Krebsfrüherkennung, die unter www.krebsinformationsdienst.de zu finden sind.

Mit der Krankheit leben lernen

Informiert gegen Krebs

Vita-1 enthält mindestens 50 Vitalstoffe und Mikronährstoffe zur Unterstützung der täglichen Gesundheit und Vitalität. Mehr … www.vitalwunder.de – Foto: Verway AG

Bereits mit einer Krebsdiagnose konfrontierte Patienten wollten oft wissen, was sie zusätzlich zu den medizinischen Therapien selbst zu ihrer Genesung beitragen können. So wird häufig vermutet, dass „kämpfen“ und ein starker Wille die Heilung begünstigen können. „Wissenschaftliche Untersuchungen haben bisher keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür gefunden, dass eine ganz bestimmte Art des Umgangs mit der Krankheit besonders günstig ist“, widersprach hier Dr. Schwikowski-Kukla. „Jede Patientin, jeder Patient erlebt und verarbeitet Behandlung und Krankheit auf seine ganz eigene Weise. Dabei kann eine aktive oder „kämpferische“ Grundhaltung hilfreich sein, aber genauso auch das Zulassen von Gefühlen wie Angst, Traurigkeit oder Wut. Wichtig ist, so mit der Erkrankung leben zu lernen, dass eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten bleibt oder wieder erreicht werden kann. Betroffene, die über längere Zeit belastet sind, können Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, beispielsweise in einer ambulanten Krebsberatungsstelle“.

Aber auch ganz praktische Probleme beschäftigen Betroffene im Alltag – zum Beispiel, ob man mit einer Krebserkrankung die Sauna besuchen darf. „Für die meisten Krebspatienten ist die Anwendung von Wärme problemlos möglich. Vorsichtig sollte man aber während und kurz nach einer belastenden Behandlung sein, und auch dann, wenn man insgesamt geschwächt ist“, erklärte Dr. Will hierzu. „Besondere Vorsicht ist auch geboten bei erhöhtem Infektionsrisiko unter einer Chemotherapie, wenn durch eine Bestrahlung die Haut zeitweise geschädigt ist oder wenn nach einer Lymphknotenentfernung ein erhöhtes Risiko für ein Lymphödem besteht. Krebspatienten sollten daher vor einem Saunabesuch immer erst mit Ihren behandelnden Ärzten sprechen.“

Ein weiteres großes Thema ist die Ernährung. Hier kursieren zahlreiche Mythen, etwa über „Krebsdiäten“, die aber nicht wissenschaftlich fundiert sind. Belegte Informationen finden sich beispielsweise unter https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/ernaehrung-therapie-index.php.Speziell Frauen, die an hormonsensitivem Brustkrebs leiden, sind sich oft unsicher in Bezug auf den Genuss von Sojaprodukten. „Der Verzehr von sojahaltigen Lebensmitteln in normalen Mengen im Rahmen einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung wird auch bei Brustkrebspatientinnen als gesundheitlich unbedenklich angesehen“, weiß Dr. Schwikowski-Kukla. „Experten empfehlen allerdings KEINE Einnahme von sojahaltigen Nahrungsergänzungsmitteln oder isolierten Soja-Isoflavonen. Soja-präparate können Isoflavone enthalten, die unter Umständen ähnliche Wirkungen wie die natürlichen weiblichen Hormone haben können.“

Informiert gegen Krebs und zu Therapien

Wenn es um die medizinische Behandlung einer bestimmten Krebserkrankung geht, sind natürlich immer die behandelnden Ärzte die ersten Ansprechpartner. Viele Betroffene möchten sich aber zusätzlich informieren. Männer mit Prostatakrebs etwa fürchten oft Nebenwirkungen der Therapie wie Impotenz und Inkontinenz und suchen nach Alternativen. „Für Patienten mit einer auf die Prostata begrenzten Erkrankung stehen neben der Operation verschiedene Formen der Bestrahlung zur Verfügung. Bei kleinen, wenig aggressiven Tumoren kann zunächst auch eine aktive Überwachung mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen erwogen und erst bei einem Fortschreiten der Erkrankung eine Behandlung eingeleitet werden.“, so Dr. Will. Für ältere Männer mit Begleiterkrankungen komme auch das „abwartende Beobachten“ in Frage, bei dem eine Behandlung erst beim Auftreten von Beschwerden begonnen wird. Heilung sei dann allerdings unter Umständen nicht mehr möglich.
Informiert gegen Krebs

Die wichtigsten Leserfragen am Expertentelefon “Informiert gegen Krebs” am 01.02.2018

  1. Stimmt es, dass Aluminium in Deos Krebs auslösen kann?

Dr. med. Susanne Weg-Remers, Ärztin und Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID): Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium aus Deos und der Entstehung von Brustkrebs beim Menschen konnte wissenschaftlich bisher nicht belegt werden.

  1. Kann man Krebserkrankungen mit einer gesunden Lebensweise verhindern?

Weg-Remers: Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie das Vermeiden von Alkohol und Nikotin können einen gewissen Schutz vor Krebs bieten. Aber selbst, wenn alle Empfehlungen beherzigt werden – eine 100-prozentige Sicherheit, nicht zu erkranken, gibt es nicht. Das liegt daran, dass Krebs in den meisten Fällen durch zufällige genetische Fehler bei der Zellteilung entsteht. Dagegen ist keiner gewappnet.

  1. Ich nehme gerne ein Sonnenbad, habe aber auf dem Rücken große Muttermale. Muss ich aufpassen?

Weg-Remers: Menschen mit vielen Muttermalen haben ein erhöhtes Risiko für schwarzen Hautkrebs. Auch andere Risikofaktoren, wie Ihr persönlicher Hauttyp, die Art der Muttermale und eine familiäre Häufung spielen eine Rolle. Als wichtigster von außen wirkender Risikofaktor gilt eine erhöhte Belastung mit UV-Strahlen. Hier ist der vernünftige Umgang mit Sonne und Solarien die wichtigste Maßnahme, um sein Erkrankungsrisiko zu senken.

  1. Sind Handystrahlen krebserregend bzw. was sollte man beim Gebrauch vom Handy unbedingt beachten?

Weg-Remers: Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder genutzt. Vieltelefonierer mit Handys der ersten Generation hatten möglicherweise ein höheres Risiko für Hirntumoren. Neuere Geräte arbeiten mit niedrigeren Leistungen. Hier hat sich bislang keine Erhöhung eines Krebsrisikos gefunden. Eine gewisse Unsicherheit besteht aber, weil es noch keine Langzeitdaten gibt. Wer die Strahlenbelastung senken will, sollte ein Handy mit niedrigem SAR-Wert benutzen (SAR= spezifische Absorptionsrate).

  1. Mein Vater, meine Mutter und die jeweiligen Omas sind alle an Darmkrebs verstorben. Bin ich gefährdet. Weiblich, 55 Jahre, soll ich zur Vorsorge und wenn ja, wie oft?

Dr. med. Brigitte Schwikowski-Kukla, Ärztin und Leiterin des Telefondienstes des Krebsinformationsdienstes (KID): Ja, als ein Familienmitglied von Darmkrebspatienten ist von einem erhöhten Darmkrebsrisiko auszugehen. Für Sie ist eine Vorsorge auf jeden Fall sinnvoll. Die Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, ist die zuverlässigste Methode zur Darmkrebsfrüherkennung. In Abhängigkeit vom Befund können dann nach der ersten Darmspiegelung individuell weitere Untersuchungsintervalle festgelegt werden.

  1. Ich habe hormonsensitiven Brustkrebs und frage mich, ob ich Sojaprodukte essen darf und wenn ja, in welchen Mengen? Wie verhält es sich mit Produkten mit isoliertem Sojaprotein – sind da noch Phytoöstrogene enthalten?

Schwikowski-Kukla: Der Verzehr von sojahaltigen Lebensmitteln in normalen Mengen im Rahmen einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung wird auch bei Brustkrebspatientinnen als gesundheitlich unbedenklich angesehen. Experten empfehlen allerdings KEINE Einnahme von sojahaltigen Nahrungsergänzungsmitteln und isolierten Soja-Isoflavonen. Soja-Eiweißpräparate können Isoflavone enthalten, die zu den sogenannten Phytoöstrogenen zählen. Sie können unter Umständen ähnliche Wirkungen wie die natürlichen weiblichen Hormone haben.

  1. Ich bin 50 und kann mich nicht entscheiden, ob ich zum Mammografiescreening gehen soll. Irgendwie habe ich Angst, dass ich wegen eines Fehlalarms wochenlang Todesängste ausstehen muss, außerdem beunruhigt mich die Strahlenbelastung. In meiner Familie gab es noch keinen Brustkrebs, und ich gehe regelmäßig zum Frauenarzt. Kann es auch sinnvoll sein, z.B. nur alle vier Jahre zu gehen?

Schwikowski-Kukla: Die Entscheidung für oder gegen das Mammographie-Screening ist eine individuelle Sache, bei der man seine persönlichen Präferenzen und Wertvorstellungen einbeziehen sollte. Speziell für Sie geht es um die Abwägung der Frage, ob die Sorge, Brustkrebs nicht rechtzeitig zu entdecken, größer ist als die Angst vor einem Fehlalarm oder vor der Strahlenbelastung. Vielleicht kann Ihnen unser Informationsblatt zur Brustkrebs-Früherkennung weiterhelfen, zu finden auf unserer Website www.krebsinformationsdienst.de.

  1. Gibt es Untersuchungen dazu, wie sehr ein starker Wille und eine kämpferische Einstellung die Heilung von Krebs begünstigen?

Schwikowski-Kukla: Wissenschaftliche Untersuchungen haben bisher keine eindeutigen Anhaltspunkte dafür gefunden, dass eine ganz bestimmte Art des Umgangs mit der Krankheit besonders günstig ist. Jede Patientin, jeder Patient erlebt und verarbeitet Behandlung und Krankheit auf seine ganz eigene Weise. Dabei kann eine aktive oder „kämpferische“ Grundhaltung hilfreich sein, aber genauso auch das Zulassen von Gefühlen wie Angst, Traurigkeit oder Wut, die eine schwere Erkrankung mit sich bringt. Wichtig ist, längerfristig so mit der Erkrankung leben zu lernen, dass eine möglichst hohe Lebensqualität erhalten bleibt oder wieder erreicht werden kann. Betroffene, die über längere Zeit belastet sind, können Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen, die speziell für Krebspatienten zur Verfügung stehen, beispielsweise in einer ambulanten Krebsberatungsstelle.

  1. Soweit ich weiß, empfehlen die Leitlinien eine fünfjährige Einnahme von Anastrozol. Bei mir (59 Jahre), sind die fünf Jahre im April 2018 um. Jetzt habe ich gehört, dass die Empfehlung der Einnahme auf zehn Jahre erweitert werden soll. Wie ist da der neueste Stand? Werden die Kosten auch übernommen?

Dr. med. Ursula Will, Ärztin und Leiterin des E-Mail-Service des Krebsinformationsdienstes (KID): Es gibt bisher keine generelle Empfehlung, eine ergänzende (adjuvante) Aromatasehemmertherapie bei Brustkrebs (z.B. mit Anastrozol) von fünf auf zehn Jahre auszuweiten. Die bisherigen Ergebnisse großer Studien hierzu sind uneinheitlich. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen sollte. Es deutet sich an, dass die verlängerte Therapie hauptsächlich Patientinnen mit hohem Rückfallrisiko angeboten werden sollte, die ihre bisherige Therapie gut vertragen haben. Die Frage der Kostenübernahme sollten Sie mit Ihrer Krankenkasse klären.

  1. Darf ich als Krebspatient in die Sauna?

Will: Für die meisten Krebspatienten ist die Anwendung von Wärme problemlos möglich. Vorsichtig sollte man aber während und kurz nach einer belastenden Behandlung sein, und auch dann, wenn man insgesamt geschwächt ist. Ein wichtiger Grund ist die Belastung für den Kreislauf. Besondere Vorsicht ist auch geboten bei erhöhtem Infektionsrisiko unter einer Chemotherapie, wenn durch eine Bestrahlung die Haut zeitweise geschädigt ist oder wenn nach einer Lymphknotenentfernung ein erhöhtes Risiko für ein Lymphödem besteht. Krebspatienten sollten daher vor einem Saunabesuch immer erst mit Ihren behandelnden Ärzten sprechen.

  1. Muss Prostatakrebs immer operiert werden – und gibt es hier schonendere Methoden, die nicht zwangsläufig zu Impotenz und Inkontinenz führen?

Will: Für Patienten mit einer auf die Prostata begrenzten Erkrankung stehen neben der Operation verschiedene Formen der Bestrahlung zur Verfügung. Wissenschaftler suchen außerdem nach Behandlungsverfahren, die weniger Nebenwirkungen haben als etablierte Therapien. Bisher gelten diese aber als experimentell. Bei kleinen, wenig aggressiven Tumoren kann zunächst auch eine aktive Überwachung mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen erwogen und erst bei einem Fortschreiten der Erkrankung eine Behandlung eingeleitet werden. Für ältere Männer mit Begleiterkrankungen kann das abwartende Beobachten in Frage kommen: Erst wenn Beschwerden auftreten, wird eine Behandlung begonnen. Eine Heilung ist dadurch unter Umständen allerdings nicht mehr möglich.

  1. Wann erfolgt normalerweise die Strahlentherapie nach der Brustoperation wegen Brustkrebs?

Will: Grundsätzlich sollte die Strahlentherapie so früh wie möglich beginnen. Bei komplikationslosem Verlauf wird in der Regel ein Beginn vier bis sechs Wochen nach der Operation bzw. drei bis vier Wochen nach Abschluss der Chemotherapie empfohlen.

Informiert gegen Krebs – INFOKASTEN

Informationsquellen zum Thema Informiert gegen Krebs

– Auf krebsinformationsdienst.de, den Seiten des Krebsinformationsdienstes, gibt es viele Fakten über die Krankheit – von Vorbeugung über Früherkennung bis zur Behandlung, von Adressen, Ansprechpartnern und Links bis zu „Leben mit Krebs“. Auch Broschüren und Informationsblätter können bestellt werden oder stehen zum Download bereit. Zu erreichen ist der KID außerdem auch außerhalb der Ratgeberaktion unter der Telefonnummer 0800 420 30 40 (Mo bis So von 8.00 bis 20.00 Uhr, kostenfrei) oder der E-Mail-Adresse krebsinformationsdienst@dkfz.de.

– Erfahrungen anderer Krebspatienten kann man etwa unter krankheitserfahrungen.de nachlesen.

Bei experten-im-chat.de findet sich ein Chatprotokoll mit zahlreichen Fragen und Antworten zum Thema.

Mehr Informationen zum Thema “Informiert gegen Krebs” im Vorbericht: http://www.vitalness4me.de/weltkrebstag/


10. Januar 2018
von khp
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Weltkrebstag

Weltkrebstag 2018

Krebs wirft viele Fragen auf

Weltkrebstag

Weltkrebstag: Bei einer Krebsdiagnose haben Betroffene oft viele Fragen. Fundierte Informationen können dann Unsicherheiten beseitigen und Wege aufzeigen.
Foto: djd / Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Fundierte Informationen erleichtern den Umgang mit der Krankheit

Große Ratgeberaktion zum Weltkrebstag per Telefon und Chat mit Expertinnen des Krebsinformationsdienstes

Donnerstag, 01.02.2018

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer 0800 – 420 30 40 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr,

Fragen stellen schon vorher möglich

(djd). Vor keiner Krankheit haben die Deutschen mehr Angst als vor Krebs. Zwei Drittel fürchten sich davor, wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der DAK 2013 ermittelte. Verständlich, denn bei einer Krebsdiagnose lauert nicht nur der Tod im Hintergrund, es tun sich auch viele Fragen auf: Hätte ich die Erkrankung verhindern können? Wie stehen meine Heilungschancen? Welche Operationen und Therapien erwarten mich? Wie wirkt sich die Krankheit auf mein Leben aus? Die Unsicherheit rührt unter anderem daher, dass der Begriff Krebs eigentlich nicht nur eine Krankheit bezeichnet, sondern für eine Vielzahl bösartiger Gewebswucherungen steht. Deshalb sind die Antworten auf diese Fragen auch von Fall zu Fall anders.

So lässt sich etwa das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Lungenkrebs oder Darmkrebs durch eine gesunde Lebensweise – Verzicht aufs Rauchen, viel Bewegung, bewusste Ernährung – senken. Eine Garantie, nicht zu erkranken, gibt es aber nicht, und bei vielen anderen Krebsarten sind solche Maßnahmen wirkungslos. Unterschiedlich wird auch der Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen bewertet. Zum Beispiel ist der PSA-Test zur Erkennung von Prostatakrebs umstritten, und auch das Mammografiescreening wird diskutiert. Deshalb muss sich letztlich jeder selbst informieren und aufgrund seines persönlichen Risikos und seiner Einstellung entscheiden, welche Untersuchungen er wahrnehmen will.

Unsicherheit produziert Mythen

WeltkrebstagWeil Krebs so schwer fassbar ist und so große Angst macht, sind über die Krankheit viele Mythen im Umlauf. So wird sie teilweise als Strafe für sündhaftes Verhalten wie Eitelkeit oder Abtreibung gedeutet, als eine Folge von Stress oder sogar im Zusammenhang mit einer „Krebspersönlichkeit“ gesehen. Verschiedenste Auslöser – vom engen BH über Impfungen bis zum Zucker – werden diskutiert und „Wundermittel“ wie Vitaminpillen angeboten. Das einzige Gegenmittel bei solchen Mythen ist fundierte Information, zu finden etwa unter www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/mythen.php.

Leben mit Krebs: mehr als die Therapie

Sachliche Aufklärung tut auch not, wenn jemand mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird. Denn je nach Krebsart, Stadium und persönlicher Konstitution kommen oft verschiedene Therapien in Frage. Dazu ergeben sich oft Fragen zum Leben mit der Krankheit abseits der Behandlung – zum Beispiel zum heiklen Thema Sexualität –, die viele Betroffene bewegen. Wie sich Krebs auf die körperliche Liebe auswirken kann, ob Tumoren durch Kohlenhydrate „gefüttert“ werden, was jeder selbst zur Vorbeugung tun kann und welche Früherkennungsmaßnahmen sinnvoll sind – diese und weitere Fragen beantworten Expertinnen vom Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bei einer großen Ratgeberaktion.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

  • Dr. med. Susanne Weg-Remers

Ärztin und Leiterin des KID

  • Dr. med. Brigitte Schwikowski-Kukla

Ärztin und Leiterin des Telefondienstes des KID

  • Dr. med. Ursula Will

Ärztin und Leiterin des E-Mail-Service des KID

sowie weitere Ärztinnen und Ärzte des Krebsinformationsdienstes.

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 420 30 40.

Oder reichen Sie Ihre Fragen schon vorab ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 01.02.2018 ab 17 Uhr.

Mehr zum Thema: http://www.vitalness4me.de/krebs-vermeiden/

30. Dezember 2017
von khp
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Vita-1 Instantgetränk

Vita-1  Instantgetränk

by Fernanda Brandao

Vita-1 Instantgetränk

Vita-1 Instantgetränk – Quelle: Verway AG

Das Verway Vita-1 Instantgetränk ist die einfache und effektive Lösung zur Unterstützung Ihres täglichen Vital- und Mikronährstoffbedarfs. Dieses Premium All-in-One Nahrungsergänzungsprodukt wurde exklusiv mit der Fitnessexpertin Fernanda Brandao entwickelt und kombiniert sehr effizient mehrere Produkte in einem. Vollgepackt mit Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Obst, Gemüse, Algen, Ballaststoffen, Omega Fettsäuren und Kolostrum enthält das Vita-1 mindestens 50 Vitalstoffe und Mikronährstoffe zur Unterstützung der täglichen Gesundheit und Vitalität, für Sie und Ihre komplette Familie.

So einfach können Sie sich etwas Gutes tun!

Verway Vita-1 ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Süßungsmittel, Vitaminen, Mineralien, Obst, Gemüse, Algen, Ballaststoffen, Omega-Fettsäuren und Colostrum. Die im Produkt enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe leisten wichtige Beiträge für viele Funktionen im menschlichen Körper. Magnesium und Vitamin B12 tragen z.B. zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Verzehrempfehlung: täglich 1 Portion/Messlöffel (15 g) in 200 – 250 ml Wasser oder Fruchstaft auflösen und verzehren. Mehr…
Vita-1 Instantgetränk

Das ist enthalten:

Zutaten: Inulin, Tri-Magnesiumdicitrat, Säuerungsmittel Apfelsäure, Polydextrose, Kaliumcitrat, Calciumphosphat, Aroma, Sanddornpulver 3,33%, Kaliumphosphat, Maltodextrin, Obst-Gemüse-Zubereitung 1,11% (Maltodextrin, Grüntee, Weintraube, Heidelbeere, Grapefruit, Papaya, Ananas, Erdbeere, Apfel, Aprikose, Kirsche, Orange, schwarze Johannisbeere, Karotte, Tomate, Brokkoli, Grünkohl, Zwiebel, Knoblauch, Spargel, Olive, Gurke), Colostrumpulver, Natriumcitrat, Ascorbinsäure, Zinkgluconat, Eisenbisglycinat,  Braunalgen, Spirulina, Chlorella, Süßungsmittel Steviolglycoside, Mangangluconat, Nicotinamid, DL-a-Tocopherylacetat, Kupfergluconat, Calcium-D-pantothenat, Farbstoff Beta Carotin, Pyridoxinhydrochlorid, Riboflavin, Natriumselenit, Thiaminhydrochlorid, Retinylacetat, Pteroylmonoglutaminsäure, Kaliumjodid, Biotin, Cholecalciferol, Cyanocobalamin.

Allergeninformation: enthält Milch und -erzeugnisse (inkl. Lactose)

Hinweis: Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Auβerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Lichtgeschützt und trocken lagern. Hier können Sie Vita 1 bestellen

Auch lesenswert: http://www.vitalness4me.de/vital-und-gesund-bleiben/

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18. Dezember 2017
von khp
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Glück verschenken

Die Chance aufs große Glück verschenken

Weihnachten: Ein Los bleibt lange in Erinnerung

Glück verschenken

Glück verschenken: Hier darf gejubelt werden: Aus einem Geschenk für wenige Euro kann bestenfalls ein Millionengewinn werden. Foto: djd/Eurojackpot/thx

(djd). Ein Leben lang finanziell unabhängig sein, nie mehr Sorgen ums liebe Geld haben, sich den einen oder anderen Wunsch erfüllen können: Millionen Deutsche träumen jede Woche davon, den Jackpot zu knacken. Wen das große Glück am Ende trifft, entscheidet allein der Zufall – doch schon der Gedanke an den plötzlichen Reichtum weckt Glücksgefühle, das haben Wissenschaftler herausgefunden. Diese Emotionen lassen sich auch verschenken, indem man ganz einfach einen Spielschein für einen lieben Bekannten oder Verwandten ausfüllt und diesen dann verschenkt.

Dieses Geschenk bleibt lange im Gedächtnis

Viele Präsente erleiden dasselbe Schicksal: Sie werden ausgepackt, bewundert – und sind wenige Tage später fast schon wieder vergessen. Anders die Situation, wenn man die Chance auf das große Glück verschenkt. Bei einem Tipp beispielsweise für die europaweite Lotterie Eurojackpot kann derjenige, der das Geschenk kauft, die Laufzeit flexibel festlegen. Der Beschenkte kann so über mehrere Wochen bei jeder Ziehung mitfiebern. Zu den Gewinnern zählen in jedem Fall zahlreiche gesellschaftliche Träger aus den Bereichen Wohlfahrt, Sport, Kunst, Kultur, Natur, Umwelt- und Denkmalschutz, die auch mithilfe der Einsätze der Tipper von den staatlichen Lotterien über den Landeshaushalt unterstützt werden. Ein Geschenk mit Mehrwert also, das gerade zur Weihnachtszeit, dem Fest der Liebe, sehr gut passt.

Ein weiterer Vorteil:

Der Wert des Präsentes lässt sich passend zum persönlichen Budget individuell festlegen. Bei einem Mehrwochenschein mit einer Laufzeit von fünf Wochen, auf dem drei Spielreihen ausgefüllt sind, beträgt der Wert beispielsweise um die 30 Euro. Aber auch nahezu jeder andere Betrag ist möglich – abhängig davon, wie viele Chancen auf das große Glück man verschenken möchte. Wer einen Volltreffer landet und bei der europaweiten Lotterie den Jackpot knackt, entscheidet sich immer Freitagabends, wenn in Helsinki die Gewinnzahlen ermittelt werden. Auf bis zu 90 Millionen Euro kann der Eurojackpot maximal anwachsen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.europackpot.de sowie in den Lottoannahmestellen vor Ort.

Eine Lotterie für Europa

18 Länder und eine Lotterie: Europaweit wird immer freitags mitgefiebert, wenn in der finnischen Hauptstadt Helsinki die Gewinnzahlen für den Eurojackpot gezogen werden. Staatliche Lotteriegesellschaften ermöglichen in den einzelnen Ländern die Teilnahme. Für den Hauptgewinn ist ein Tipp mit fünf richtigen Zahlen aus 50 sowie zwei richtigen Eurozahlen aus zehn nötig. Mindestens zehn Millionen Euro liegen jeden Freitag im Jackpot. Bemerkenswert: Seit dem Start der Lotterie im März 2012 gab es schon über 100 Gewinner, die durch Eurojackpot Millionär geworden sind.

Glück verschenken

Sicher tippen im Internet: Staatliche Lotto-Gesellschaften warnen vor nicht erlaubten Spielangeboten. Mehr: http://www.vitalness4me.de/sicher-tippen-im-internet/

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10. Dezember 2017
von khp
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Nordsee-Thalasso-Urlaub

Abwehr fit dank Nordseeklima

Mit Kälte gegen Erkältungen beim winterlichen Nordsee-Thalasso-Urlaub

Nordsee-Thalasso-Urlaub

Nordsee-Thalasso-Urlaub: Planschen, wo andere frösteln: Bei den Klimaexkursionen wird der Körper gezielten Kältereizen ausgesetzt. Foto: djd/www.neuharlingersiel.de/Martin Stöver

(djd). Nicht nur im Sommer tut das berühmte Reizklima der Nordsee der Gesundheit gut. Gerade in den kühleren Monaten können frische Seeluft, Meerwasser, Schlick und Algen ihre positiven Effekte voll entfalten, den Körper abhärten und widerstandsfähiger gegen Erkältungen machen. Die kalte Jahreszeit ist ideal für einen Thalasso-Urlaub im schönen Fischerdorf und Thalasso-Nordseeheilbad Neuharlingersiel.

Klima-Training für den Körper

Nordsee-Thalasso-Urlaub

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Hier wird das winterliche Nordseeklima gezielt für ein Abwehrstärkungsprogramm genutzt. “Bei dem Arrangement ‘Fit durch den Winter’ wird der Körper Kältereizen ausgesetzt. Das stärkt das Immunsystem”, erklärt Susanne Mäntele vom Kurverein des zertifizierten Thalasso-Nordseeheilbades. Insgesamt geht es vom 27. Januar bis zum 3. Februar 2018 fünfmal auf Klima-Exkursion an den Strand in Begleitung eines erfahrenen Therapeuten. Bewegung in leichter Bekleidung und kleine Abstecher in die frostig-frische Nordsee lösen verschiedene Regulationsmechanismen aus: Die Gefäße ziehen sich zusammen, um den Wärmeverlust zu verringern, eine Gänsehaut richtet das “Fell” auf, die Muskeln produzieren Wärme durch Zittern. So lernt der Organismus durch Training, immer besser mit der Kälte klarzukommen, und auch das Immunsystem kann zur verstärkten Abwehr von Viren und Co. angeregt werden. Frische Nordseeluft stärkt das Immunsystem auch von innen.

Zu den täglichen, 45-minütigen Klima-Exkursionen enthält das Arrangement unter anderem auch eine Tageskarte für das Badewerk mit Meerwasser-Hallenbad und Sauna. Den Neuharlingersieler “Schlickdampfer” (eine Schlickpackung in der Dampfsauna), eine Algenölmassage, einen Wellness-Salat und einen frischen Saft. Und eine gemütliche Abschlussrunde mit Tee und Gebäck. Unter www.neuharlingersiel.de gibt es alle Informationen.
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Weite und Gemütlichkeit genießen

Der Winter an der Nordsee bietet auch abseits des Klimas viel Reizvolles.  Ein komplettes Gegenprogramm zu hektischen, vollen Städten, stressigem Berufsalltag, abgashaltiger Luft, Lärm und Lichtbelastung. Hier kann man nachts noch die Sterne sehen und buchstäblich in Ruhe schlafen, tagsüber die Weite und Ruhe des Wattenmeeres erleben, die gelassene Atmosphäre des vereisten Kutterhafens in sich aufnehmen und bei einer nachmittäglichen Teezeremonie oder einem frischen Fischgericht am Abend ostfriesische Gemütlichkeit genießen. So erholen sich Körper und Seele im Gleichklang.

Ostfriesische Spezialitäten

Ein Tag an der winterlichen Nordsee mit frischer Luft und Bewegung macht so richtig Appetit auf die vielen köstlichen und deftigen Spezialitäten Ostfrieslands. Natürlich zum einen Meeresspezialitäten wie Krabben, Schollen und Seezunge zu nennen. Auch Grünkohl mit Pinkel – eine typisch nordwestdeutsche Grützwurst – und Snirrtjebraa – ein Gericht aus geschmorten Schweinefleischstücken – sollte man probieren. Bei den Getränken kommt man um den sogenannten dreistöckigen Ostfriesentee nicht herum: mit süßem Kluntje (Kandiszucker), herbem Tee und milder Sahne – köstlich. Unter www.neuharlingersiel.de findet sich ein Überblick über die Restaurants und Cafés in Neuharlingersiel und Umgebung.

Nordsee-Thalasso-Urlaub: Das könnte Sie auch interessieren: http://www.vitalness4me.de/nordseetherme-bensersiel/

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26. November 2017
von khp
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Krebs vermeiden

Krebs vermeiden – was nützt wirklich?

Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Risiko für viele Tumorarten senken

Krebs vermeiden

Krebs vermeiden: In Deutschland steht ab einem gewissen Alter jedem die Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen offen. Für Männer und Frauen gibt es teils unterschiedliche Angebote. Foto: djd/DKFZ

(djd) Krebs vermeiden: Eine Krebserkrankung ist bis zu einem gewissen Grad immer Zufall – oder auch Schicksal wenn man es so nennen will. Trotzdem lässt sich das Risiko zumindest bei einem Teil der Krebsarten deutlich senken. Der Krebsinformationsdienst gibt dazu folgende Tipps:

1. Nicht rauchen. Durch Tabakkonsum kann nicht nur Lungenkrebs ausgelöst werden. Durch ihn erhöht sich beispielsweise auch das Risiko für Mundhöhlen- und Speiseröhrenkrebs sowie Magen-, Darm-, Leber-, Blasentumore und sogar Gebärmutterhalskrebs.

2. Regelmäßig bewegen. Körperliche Aktivität ist gesund und kann auch vor Krebs schützen. So haben Studien gezeigt, dass Bewegung das Risiko für Dickdarmkrebs senkt, und auch bei Brustkrebs, Prostata-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs besteht wohl ein Schutzeffekt – mehr Informationen gibt es unter www.krebsinformationsdienst.de.

3. Gesund essen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt: reichlich Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, wenig

Krebs vermeiden

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Lebensmittel mit hohem Fett- oder Zuckergehalt, möglichst kein verarbeitetes Fleisch, wenig rotes Fleisch und wenig Salz.

4. Übergewicht vermeiden. Es wird von der WHO mit der Entstehung mehrerer Tumorarten in Verbindung gebracht, darunter Darm- und Leberkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren, Eierstock- und Gebärmutterkörperkrebs, Speiseröhren-, Gallenblasen- und Nierenkrebs.

5. Alkoholkonsum reduzieren.

Alkohol gehört zu den größten Gesundheitsrisiken und kann die Entstehung verschiedener Krebsarten fördern. Es gilt: Nicht regelmäßig und so wenig wie möglich trinken. Völliger Verzicht ist noch besser.

6. Auf UV-Schutz achten. Zu viel Sonne fördert Hautkrebs. Guter Schutz ist dehalb sehr wichtig, besonders bei Kindern. Solarien meiden!

7. Impfungen wahrnehmen. Einige Viren können die Entstehung von Krebs begünstigen. Das Risiko lässt sich senken. Säuglinge sollten gegen Hepatitis B und Mädchen zusätzlich gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft werden.

8. Arbeitsschutzbestimmungen beachten. Wer am Arbeitsplatz mit krebsfördernden Stoffen wie Asbest oder Chromverbindungen umgeht, sollte die geltenden Sicherheitsvorschriften konsequent befolgen.

9. Radonbelastung checken. In manchen Regionen Deutschlands ist die Konzentration mit dem krebsfördernden, radioaktiven Edelgas im Boden erhöht. Oft reichen schon einfache Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Lüften und Abdichten von Kellertüren, Fugen und Rohren. Nähere Informationen und einen Radon-Atlas gibt es beim Bundesamt für Strahlenschutz unter www.bfs.de.

10. Für Mütter gilt der Rat, Babys zu stillen. Stillen senkt das Brustkrebsrisiko. Wer kann, sollte seinen Nachwuchs bis zum 6. Lebensmonat an die Brust legen.
Krebs vermeiden

Krebs vermeiden: Früherkennung nutzen

Trotz aller Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise kann niemand sein persönliches Krebsrisiko auf Null reduzieren. Neben dem Meiden von Risiken gehört deshalb zu einem bewussten Lebensstil auch, sich über die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung zu informieren. So werden in Deutschland regelmäßige Checks auf Haut- und Darmkrebs, Brust-, Gebärmutterhals- und Prostatakrebs von den Krankenkassen getragen. Bei früher Erkennung eines Tumors bestehen meist bessere Heilungschancen, oder es sind weniger belastende Therapien erforderlich. Über Vor- und Nachteile der verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen informiert der Krebsinformationsdienst unter www.krebsinformationsdienst.de oder unter Tel. 0800-4203040.

Buch-Empfehlung zum Thema: Die Krebsmafia“: Kriminelle Milliardengeschäfte und das skrupellose Spiel mit dem Leben von Patienten. Jedes Jahr erkranken 500.000 Menschen an Krebs und die Diagnose ist ein Schock für die betroffenen. Wie leicht kann man mit dem Leid dieser verzweifelten Menschen Kasse machen…. Hier klicken zum Blick ins Buch

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19. November 2017
von khp
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Weihnachtsbäckerei

Neue Ideen für die Weihnachtsbäckerei

Mit Kernen und Nüssen: Chai-Stempel-Kekse und gefüllte Haselnussmakronen

Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbäckerei: Beim Verzieren der Kekse mit einem Keksstempel helfen auch die Kinder gerne mit.
Foto: djd/nutella

(djd). Wenn in der Adventszeit die Ausstechformen hervorgeholt werden, sind neben den Klassikern auch moderne Rezepte gefragt. Mit Chai-Latte, Nuss-Nougat-Creme und Sonnenblumenkernen beispielsweise gelingen neu inspirierte Gaumenfreuden im Handumdrehen. Etwa die Chai-Stempel-Kekse: Dafür erst einmal 250 Gramm Weizenmehl, 25 Gramm Instant-Chai-Latte-Pulver in eine Schüssel sieben. 160 Gramm kalte Butter in Stücken, 80 Gramm Zucker, eine Prise Salz, ein Eigelb dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel geformt und in Folie gewickelt, den Teig für eine halbe Stunde kalt stellen. Währenddessen 60 Gramm Sonnenblumenkerne grob hacken und auf einen flachen Teller geben.
Männerhormon

Mit dem Keksstempel verzieren

Anschließend den Teig zwischen Folie etwa vier Millimeter dick ausrollen. Danach Plätzchen mit einem Durchmesser von circa sieben Zentimetern ausstechen. Die Kekse mit einem Keksstempel verzieren, wie es ihn ab Ende Oktober im Deckel jedes 750-Gramm-Glases von Nutella gibt. Dann die Kekse zuerst auf ein angefeuchtetes Küchentuch legen. Anschließend in die gehackten Sonnenblumenkerne legen, Dabei die Rohlinge dabei leicht andrücken. Jetzt die Kekse auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und im vorgeheizten Umluft-Backofen bei 160 Grad etwa 12 bis 15 Minuten backen. Chai-Stempel-Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, mithilfe eines Spritzbeutels mit sehr kleiner Lochtülle mit Nuss-Nougat-Creme verzieren und direkt servieren.

Gefüllte Haselnussmakronen

Weihnachtsbäckerei

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Wer noch mehr Plätzchen ausprobieren möchte, kann sich auf www.nutella.de/weihnachten inspirieren lassen. Ab Mitte Oktober findet man dort über 50 leckere Backideen. Eines dieser Rezepte sind Haselnussmakronen mit Nuss-Nougat-Kern. Für diese besonders saftige Makronen-Variante 250 Gramm gemahlene Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Während die Nüsse abkühlen, zwei Eier trennen. Eigelb, 80 Gramm Zucker und das Mark einer Vanilleschote dickschaumig aufschlagen und anschließend die gerösteten Nüsse unterheben. Eiweiß mit 170 Gramm Zucker und einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen und vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.

Mithilfe von zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und in die Mitte je eine Nuss drücken. Makronen im vorgeheizten Umluftofen bei 120 Grad circa 25 Minuten backen. Danach die Makronen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Anschließend die Unterseite der Makronen vorsichtig eindrücken und mit Nuss-Nougat-Creme füllen. Dann die Makronen auf die Oblaten setzen. Anschließend die Oberseite der Makronen ebenfalls mit der Nuss-Nougat-Creme verzieren und schon sind sie servierbereit.

Knackige Zutaten für die Weihnachtsbackstube

Wer mit Sonnenblumenkernen oder Haselnüssen backt, wird besonders köstliche Kekse genießen. Die Aromen von Chai-Latte, Nuss-Nougat-Creme und echter Vanille verleihen dem Gebäck eine besondere Note. Da greifen junge und erwachsene Genießer gern häufiger zu. Unser Tipp: Nach dem Backen lassen sich die Rohlinge in schönen Keksdosen gut lagern. Werden sie vor dem Servieren frisch verziert, sind sie ein besonderer Genuss. Die passenden Rezepte finden Hobbybäcker auf www.nutella.de.

Geschenktipp für die Weihnachtsbäckerei: Selbst gestaltete, originelle Frühstücksbrettchen: http://www.vitalness4me.de/originelle-fruehstuecksbrettchen/

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19. November 2017
von khp
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Originelle Frühstücksbrettchen

Motivationshilfe für einen guten Start in den Tag

Geschenktipp: Selbst gestaltete, originelle Frühstücksbrettchen

Originelle Frühstücksbrettchen

Bedruckte originelle Frühstücksbrettchen oder auch Schneidebrettchen sind eine schöne Geschenkidee zum Weihnachtsfest.
Foto: djd/RICOLOR

(djd). “Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler”, rät der Volksmund. Demnach wäre das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und tatsächlich benötigt der Körper am Morgen einen kräftigen Energieschub, um nach der nächtlichen Ruhephase auf Betriebstemperatur zu kommen und am Tag leistungsfähig zu sein. Das gilt für Erwachsene, aber besonders für Kinder. Eine Studie der Cardiff University in Wales ergab, dass Schüler, die gefrühstückt haben, leistungsfähiger und reaktionsschneller sind und nicht so schnell ermüden wie Mitschüler, die auf das Frühstück verzichten.

Originelle Frückstücksbrettchen machen Lust aufs Frühstück

Allerdings sind viele Erwachsene und Kinder regelrechte Frühstücksmuffel. Nicht nur ihnen kann man deshalb zu Weihnachten mit einem selbst entworfenen Frühstücksbrettchen eine kleine Motivationshilfe geben. Mit ein wenig Phantasie und einem originellen Aufdruck werden die Brettchen zum individuellen und fröhlichen Begleiter für einen guten Start in den Tag. Über den Ricolor-Online-Konfigurator auf www.mein-brettchen.net beispielsOriginelle Frühstücksbrettchenweise kann man jetzt ein persönliches Brettchen entwerfen und danach verschenken. Eine schöne Idee auch für den kleinen Geldbeutel, etwa von Kindern.

 

Das “Basteln” der individuellen Frühstücksunterlage ist ganz einfach: Zunächst wählt man sich eine Form und Größe aus, lädt dann das gewünschte Bild dazu hoch, versieht es eventuell mit einem Text und schickt das Ganze ab – nach drei bis fünf Tagen ist das Brettchen da. Die Motive sind frei wählbar, das kann das Urlaubsfoto, der Schulanfang, die Hochzeit, ein Geburtstag oder ein lustiger Spruch sein. Eltern oder Großeltern etwa freuen sich über ein Bild der Kinder oder Enkel. Die Brettchen sind aus einer zwei Millimeter starken Melamin-Schichtstoffplatte und in diversen Größen und Formen ab 6,65 Euro erhältlich. Die Oberfläche ist hochglänzend, wasserfest, abrieb- und säurefest sowie druck- und hitzebeständig.

Erhältlich sind auch Brettchen mit fertigen Motiven

Erhältlich sind die Brettchen auch mit fertigen Motiven im Online-Shop unter www.frühstücksbrettchen.net. Angeboten werden sie in peppigen Farben, mit kreativen Bildern und witzigen Sprüchen. Auch sie bestehen aus einer zwei Millimeter starken Platte aus Melamin-Schichtstoff und sind in diversen Größen und Formen verfügbar.

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17. November 2017
von khp
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Nachbericht Männerhormon

 Nachbericht Männerhormon

Testosteron: So wichtig ist das Männer-Hormon

Experten informieren über die Ursachen von Testosteronmangel und moderne Behandlungsmöglichkeiten

Nachbericht Männerhormon

Nachbericht Männerhormon: Keine Lust mehr? Eine verminderte Libido kann auf einen Testosteronmangel hinweisen.
Foto: djd/123rf

(djd) Häufiger als man denkt, sind Männer von Hormonmangelsituationen betroffen. So können zu niedrige Spiegel des wichtigsten männlichen Sexualhormons Testosteron zahlreiche gesundheitliche Probleme auslösen. Etwa jeder fünfte Mann um die 60 ist von diesem sogenannten Hypogonadismus betroffen. Drei renommierte Experten für Männergesundheit gaben in unserer großen Ratgeberaktion Auskunft darüber, wie sich ein Testosteronmangel äußern kann, wann eine Behandlung erfolgen sollte und worauf dabei zu achten ist.

Am Nachbericht Männerhormon-Telefon und im Chat saßen:

  • Prof. Dr. med. Frank Sommer, Urologe, Androloge und Sportmediziner, weltweit einziger Universitätsprofessor für Männergesundheit, Hamburg.
  • Prof. Dr. med. Michael Zitzmann, Endokrinologe, Androloge und Diabetologe am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Münster. Dort erforscht er die Zusammenhänge zwischen Fertilität, Genetik, Sexualhormonen und metabolischen Störungen.
  • Dr. med. Uwe Höller M.Sc., Facharzt für Innere Medizin und Master of Science in Präventiver Medizin, Privatpraxis mit Schwerpunkt Männergesundheit in Bergisch Gladbach.

Sinkende Testosteronspiegel

können ganz unterschiedliche Gründe haben. „Das Absinken ist weniger mit dem Alter assoziiert als mit erworbenen Risikofaktoren wie etwa Dauerstress, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes“, so Dr. Uwe Höller. Gerade bei jüngeren Männern kommen auch Chromosomenstörungen wie das Klinefelter-Syndrom, Schädigungen der Hoden durch Entzündungen oder der Verlust eines Hodens etwa durch Krebs als Ursachen infrage.

Da die Testosteronwerte individuell sehr unterschiedlich sein können, raten die Fachgesellschaften für Männergesundheit dazu, schon möglichst früh, mit etwa 25 Jahren, einen ersten Test machen zu lassen. So können individuelle Schwankungen über die Jahre erfasst werden. „Bei Vorliegen der genannten Risikofaktoren empfehle ich altersunabhängig jährliche Kontrollen“, ergänzt der Facharzt. Labortests sollten aber laut Prof. Michael Zitzmann immer im Zusammenhang mit dem Gesamtbefinden betrachtet werden: „Eine Behandlung von niedrigen Testosteronspiegeln ist nötig, wenn diese Symptome auslösen. Reine Laborwerte sollte man nicht behandeln.“ Die führenden Symptome für einen Testosteronmangel seien Libidoverlust und Antriebslosigkeit sowie Verlust der Muskelmasse, aber auch starkes Schwitzen oder Hitzewallungen können auftreten.

Individuelle Behandlungsoptionen

Leiden Männer unter Beschwerden und wird ein zu niedriger Testosteronspiegel festgestellt, setzen die Experten auf eine gezielte Behandlung. „Eine kontrollierte Testosteron-Ersatztherapie ist recht wenig risikobehaftet“, erläutert Dr. Höller. „Für eine besonders risikoarme Behandlung sollten die Testosteronspiegel in den mittleren Normbereich angehoben werden.“ Zur Behandlung werden Depotspritzen oder Testosteron-Gele zum Auftragen auf die Haut eingesetzt, wobei mit Gel individueller und feiner dosiert werden könne.

Trotz geringer Risiken kann es wie bei jedem wirksamen Medikament auch Nebenwirkungen geben. „Die Körperbehaarung kann zunehmen. Bei einigen Patienten steigt auch die Zahl der roten Blutkörperchen, was der Arzt aber regelmäßig überprüfen würde. Andere Männer berichten über eine Gewichtszunahme durch wachsende Muskulatur oder die Ansammlung von Wasser“, erklärt Prof. Frank Sommer. Wichtig sei, unter der Therapie regelmäßig Brust und Prostata untersuchen zu lassen. „Auch die Familienplanung sollte geklärt sein, denn von außen zugeführtes Testosteron verringert die Qualität und Anzahl der Spermien“, so der Experte. Mit Absetzen des Testosterons steigt die Spermienproduktion aber laut Dr. Höller innerhalb einiger Monate wieder an. Nur bei starken Überdosierungen, wie sie manchmal in der Bodybuilder-Szene vorkommen, seien dauerhafte Schäden möglich.

Langfristige Anwendung möglich

Die empfohlene Anwendungsdauer für Testosteron-Gel liegt bei neun bis 24 Monaten. „Je nach Alter ist es aber durchaus vertretbar, die Behandlung unter kontrollierten Bedingungen auch über längere Zeiträume fortzusetzen“, so Dr. Höller weiter. Die Mindestdauer von neun Monaten sei darin begründet, dass die volle Wirkung erst nach dieser Zeitspanne eintrete. Laut Prof. Sommer ist bei entsprechenden Krankheitsbildern sogar eine lebenslange Zuführung möglich. Diese lindert nicht nur die körperlichen Symptome, sondern könne auch der Seele gut tun: „Studien konnten zeigen, dass durch einen Testosteronmangel hervorgerufene depressive Verstimmungen sich unter einer hormonellen Therapie bessern.“

Nachbericht Männerhormon Expertentipp: Männergesundheit: Hormone im Lot?

Nachbericht Männerhormon

Ein Androloge über Auswirkungen und Behandlung eines Testosteronmangels

Männer sind im wahrsten Sinne des Wortes „testosterongesteuert“. Und zwar nicht auf die leicht abfällige Art, in der dieser Ausdruck oft verwendet wird, sondern im positiven Sinne. Denn das männliche Sexualhormon erfüllt viele Aufgaben im Körper, die wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sind. „Das fängt mit psychischen Faktoren an wie der Förderung von guter Stimmung, Antriebskraft und Libido“, erklärt der Androloge Prof. Dr. med. Michael Zitzmann vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Münster. „Testosteron hilft aber auch, die Knochendichte zu erhöhen, die Muskelmasse aufzubauen und das Fettgewebe zu reduzieren. Zudem hält es Blutzucker und Blutfette im Normbereich und erhöht die Anzahl der roten Blutkörperchen, wirkt also einer Anämie entgegen.“

Metabolisches Syndrom fördert Testosteronmangel

Sinkt der Testosteronspiegel im Blut zu weit ab, kann dies deutlich spürbare Folgen haben. Körperlich können etwa Erektionsstörungen, Muskelabbau oder Osteoporose auftreten, aber auch die psychischen Symptome können schwerwiegend sein: „Niedrige Testosteronspiegel führen oft zu Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit, Libidoverlust und sogar Depressivität“, weiß Prof. Zitzmann. Die Ursachen für einen Hormonmangel können vielfältig sein. So kommen nach Aussage des Experten beispielsweise Schädigungen der Hoden oder der Hirnanhangdrüse, die die Hormonproduktion steuert, infrage. Auch chronische Krankheiten, psychischer Stress und körperliche Überlastung, etwa ein Übertraining bei Sportlern, können dazu führen, dass die Testosteronwerte sinken. „Häufig findet sich ein Testosteronmangel auch beim metabolischen Syndrom, also der Kombination aus Übergewicht, hohem Blutzucker und hohen Blutfetten. Dieses fördert den Testosteronmangel, welcher dann wiederum dazu beiträgt, dass sich die Situation weiter verschlechtert. Ein Teufelskreis entsteht“, erläutert der Experte. Die Vermeidung von Übergewicht und maßvoller Sport könnten deshalb vorbeugen.

Behandlung mit Spritzen oder Gel möglich

Behandelt werden müssen niedrige Testosteronwerte laut Prof. Zitzmann nur, wenn sie Symptome auslösen. Dann gibt es verschiedene Präparate, zwischen denen sich betroffene Männer entscheiden können: Depotspritzen, die im Abstand von mehreren Wochen verabreicht werden, und Gele, die auf die Haut aufgetragen werden. „Wirksam und verträglich sind beide Möglichkeiten, man fängt aber häufig mit einem Testosteron-Gel an, weil sich die Effekte damit besser steuern lassen, denn die Dosis kann schneller angepasst werden“, so der Hormonspezialist. Steigen die Testosteronspiegel durch die Behandlung wieder in den Normbereich, verschwinden in der Regel auch die Beschwerden.

Wichtige “Nachbericht Männerhormon” Leserfragen am Expertentelefon “Männergesundheit”

am 15.11.2017

  1. Ich leide seit einiger Zeit unter Schwitzen und Hitzewallungen. Kann daran ein Testosteronmangel schuld sein?

Prof. Dr. med. Michael Zitzmann, Endokrinologe, Androloge und Diabetologe am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Münster: Auf jeden Fall kann ein Testosteronmangel an solchen Problemen beim Mann schuld sein. Es gilt dann allerdings, nicht nur den Testosteronspiegel, sondern auch die Steuerungshormone aus der Hirnanhangdrüse zu bestimmen. Und man sollte nicht vergessen, dass auch Schilddrüsenstörungen solche Beschwerden verursachen können.

  1. Ich benutze seit einem Monat ein Testosteron-Gel, fühle mich seitdem auch viel besser und habe wieder Lust auf Sex. Aber jetzt hat meine Frau Angst, Testosteron „abzukriegen“, wenn wir Hautkontakt haben. Besteht da eine Gefahr, und wie gehe ich am besten damit um?

Prof. Zitzmann: Im Prinzip ist eine Übertragung tatsächlich möglich. Daher sollte man das Gel besser morgens auftragen und abends duschen. Dann ist eine Übertragung bei Körperkontakt praktisch ausgeschlossen.

  1. Ist das Nachlassen der Testosteronproduktion im Alter nicht etwas ganz Natürliches, das eigentlich gar nicht behandelt werden muss? Oder wann ist eine Behandlung nötig?

Prof. Zitzmann: Ein zu starkes Nachlassen der Testosteronproduktion mit zunehmendem Alter ist ein Prozess, der nicht bei allen Männern auftritt, sondern hauptsächlich bei denen mit Übergewicht. Eine Behandlung von niedrigen Testosteronspiegeln ist dann nötig, wenn diese auch Symptome auslösen. Reine Laborwerte sollte man nicht behandeln.

  1. Bei mir (43) wurde vor vier Jahren ein Hoden wegen Krebs entfernt. Habe ich jetzt ein höheres Risiko für einen Testosteronmangel und was kann ich dagegen tun?

Prof. Zitzmann: Tatsächlich ist mit nur einem Hoden das Risiko für einen Testosteronmangel erhöht. Hier sollte man vor allem auf Symptome wie Libidoverlust und Antriebslosigkeit sowie einen Verlust der Muskelmasse achten. Männer, die einen Hoden durch Krebs verloren haben, sollten im Rahmen der Nachkontrollen grundsätzlich auch ihren Testosteronspiegel bestimmen lassen.

  1. Ich bin erst 24 und habe einen Testosteronwert von nur 2,1 ng/ml mit entsprechenden Symptomen wie mangelnder Libido, Müdigkeit und Leistungsschwäche. Die Diagnose meines Urologen war primärer Hypogonadismus. Muss ich jetzt lebenslang Testosteron zuführen?

Prof. Dr. med. Frank Sommer, Urologe, Androloge und Sportmediziner, weltweit einziger Universitätsprofessor für Männergesundheit, Hamburg: Grundsätzlich sollte man die Ursache kennen. Beispielsweise, ob Sie ein sogenanntes Klinefelter-Syndrom, also eine Störung der Geschlechtschromosomen haben, oder einmal eine Entzündung der Hoden mit Schädigung des Hodengewebes hatten. Wenn dies und auch die Kinderwunschfrage abgeklärt ist, ist es wahrscheinlich, dass Sie lebenslang Testosteron zuführen müssen. Sie werden dann eine Dosis erhalten, mit der Ihr Testosteronspiegel wieder im Normbereich liegt und Sie sich gut fühlen.

  1. Seit etwa zwei Jahren leide ich (61) zunehmend unter Antriebsschwäche und depressiven Verstimmungen. Mein Hausarzt erwägt eine Behandlung mit Antidepressiva. Jetzt habe ich aber über die Symptome eines Testosteronmangels gelesen und festgestellt, dass praktisch alle bei mir zutreffen. Sollte ich das nicht erst abklären lassen, bevor ich Antidepressiva einnehme?

Prof. Sommer: Ja, das ist sinnvoll, wenn Sie Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Libidoreduktion, Erektionsschwäche oder eine Abnahme der Muskelkraft bei sich feststellen. Studien konnten zeigen, dass durch einen Testosteronmangel hervorgerufene depressive Verstimmungen sich unter einer hormonellen Therapie verbessern. Allerdings kann dies ein paar Monate dauern.

  1. Welche Nebenwirkungen kann eine Testosterontherapie haben? Wie kritisch ist eine Hormonbehandlung für mich als Mann?

Prof. Sommer: Jedes Medikament mit einer Wirkung kann auch Nebenwirkungen haben. Die Körperbehaarung kann zunehmen. Bei einigen Patienten steigt auch die Zahl der roten Blutkörperchen, wobei Ihr Arzt dies regelmäßig überprüfen würde. Andere Männer berichten über eine Gewichtszunahme durch wachsende Muskulatur oder die Ansammlung von Wasser. Auch Akne kann auftreten. Wichtig ist, dass man unter einer Testosterontherapie regelmäßig Brust und Prostata untersuchen lässt. Es kann hier nicht nur zu gutartigen Vergrößerungen kommen, sondern bereits bestehende Tumorzellen können zu weiterem Wachstum angeregt werden. Auch die Familienplanung sollte geklärt sein, denn von außen zugeführtes Testosteron verringert die Qualität und Anzahl der Spermien.

  1. Ich bin 56 und leide seit einiger Zeit unter einer geringen Libido. Auch meine Muskeln sind trotz regelmäßigem Training zurückgegangen. Könnte eine Testosterontherapie mir helfen? Meine Frau sagt, ich müsse nur mit dem Rauchen aufhören.

Prof. Sommer: Vor einer Therapie steht immer die Diagnose. Gehen Sie zu einem Arzt Ihres Vertrauens und lassen Sie sich untersuchen. Die Libidoreduktion und die Abnahme der Muskelmasse können Zeichen für einen Testosteronmangel sein. Und auch das Rauchen kann natürlich einen Einfluss darauf haben. Aber erst eine genaue Anamnese und Untersuchung zeigt, wie die Symptome am besten zu behandeln sind.

  1. Stimmt es, dass man mit Sport seinen Testosteronwert steigern kann? Welche Sportarten sind zu empfehlen?

Dr. med. Uwe Höller M.Sc., Facharzt für Innere Medizin und Master of Science in Präventiver Medizin mit Privatpraxis mit Praxisschwerpunkt Männergesundheit in Bergisch Gladbach: Die Testosteronproduktion wird von zwei Faktoren reguliert: der körperlichen Aktivität und der Gewinnersituation während eines Wettkampfs. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass allein die stärkere körperliche Aktivität übergewichtiger Männer, auch ohne Wettkampf, zu einem deutlichen Anstieg der Testosteronspiegel führte. Ich empfehle Sportarten mit vielen wechselseitigen Fußbewegungen wie Fitness-Gymnastik, Laufen, aber auch Kraftausdauertraining.

  1. Bei mir wurde kürzlich ein Testosteronmangel festgestellt, und der Arzt hat mir die Behandlung mit einem Hormon-Gel empfohlen. Nun möchten meine Frau (36) und ich (45) aber noch ein Kind haben und ich habe Angst, durch die Behandlung unfruchtbar zu werden, wie man es ja häufig von Bodybuildern hört. Was raten Sie mir?

Dr. Höller: Unter der Behandlung mit Testosteron sinkt ein wesentliches Hormon für die Spermienbildung ab. So werden weniger Spermien produziert, man wird partiell unfruchtbar. Mit Absetzen des Testosteron-Gels normalisieren sich die Hormonspiegel allerdings innerhalb von einigen Monaten wieder. Bodybuilder verwenden oft Testosterondosierungen, die weit über das normale Maß hinausgehen. Das kann zu einer dramatischen Verkleinerung der Hoden und zu Unfruchtbarkeit führen. Bei einer Testosteron-Ersatztherapie innerhalb der natürlichen Grenzen besteht diese Gefahr nicht.

  1. Seit bei mir ein altersbedingter Hypogonadismus festgestellt wurde, bekomme ich ein Testosteron-Gel, mit dessen Wirkung ich sehr zufrieden bin. Aber wie lange kann ich das eigentlich anwenden?

Dr. Höller: Die empfohlene Anwendungsdauer für Testosteron-Gel liegt zwischen neun und 24 Monaten, danach sollte ein Auslassversuch gemacht werden. Der Zeitraum ist darin begründet, dass die volle Wirkung erst nach neun Monaten eintritt. Je nach Alter ist aber durchaus vertretbar, die Behandlung unter kontrollierten Bedingungen auch über längere Zeiträume fortzusetzen.

  1. Ist es sinnvoll, ab einem bestimmten Alter seinen Testosteronwert regelmäßig checken zu lassen?

Dr. Höller: Im Mittel sinken die individuellen Testosteronspiegel von Männern über die Jahrzehnte nicht ab, bei manchen allerdings deutlich. Das Absinken ist weniger mit dem Alter assoziiert als mit erworbenen Risikofaktoren wie etwa Dauerstress, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Die Fachgesellschaften für Männergesundheit raten deshalb, den ersten Test möglichst früh, mit etwa 25 Jahren, machen zu lassen, um die individuellen Schwankungen über die Jahre erfassen zu können. Bei Vorliegen der genannten Risikofaktoren empfehle ich altersunabhängig jährliche Kontrollen.

  1. Bei mir liegt vermutlich ein Testosteronmangel vor. Ich habe gelesen, dass eine Testosterontherapie Risiken birgt. Was ist die optimale Dosis, um diese Risiken möglichst gering zu halten und welche Art der Behandlung würden Sie mir empfehlen?

Dr. Höller: Eine kontrollierte Testosterontherapie ist recht wenig risikobehaftet. Der optimale Dosisbereich ist individuell unterschiedlich, sodass man auf Laborkontrollen angewiesen ist. Für eine besonders risikoarme Behandlung sollten die Testosteronspiegel in den mittleren Normbereich angehoben werden. Dafür muss bei Gelen die Dosis angepasst werden, zum Beispiel auf zwei bis drei Hübe Testosteron-Gel aus einem Dosierspender täglich. Bei Testosteronspritzen reguliert man die Dosis durch die Häufigkeit der Injektionen. Ich würde eine Behandlung mit Gel vorziehen, da so individueller und feiner dosiert werden kann.

INFOKASTEN Nachbericht Männerhormon: Weitere Informationen im Internet

Auf dem Männergesundheitsportal mannvital.de gibt es zahlreiche Informationen rund um das Thema Testosteron sowie einen Symptomcheck. Unter onmeda.de/krankheiten/testosteronmangel_beim_mann.html widmet sich das Infoportal Onmeda dem Thema. Auf experten-im-chat.de findet man zudem ein Chatprotokoll mit Fragen und Antworten zum Thema.

Vorbericht zum Nachbericht Männerhormon: http://www.vitalness4me.de/maennerhormon/

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14. November 2017
von khp
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Auto-Wintertipps

Auto-Wintertipps: Das sollte jeder im Auto mit sich führen

Wer gut gegen saisonale Gefahren gewappnet ist, kommt auch ans Ziel

Auto-Wintertipps

Auto-Wintertipps: Nicht nur die Schneeketten, auch ein paar andere, sehr wichtige Dinge, sollte man gerade im Winter immer im Auto und zur Hand haben.
Foto: dtd/thx

(dmd). Es liegt auf der Hand. Im Winter mit dem Auto unterwegs zu sein, ist eine komplett andere Sache als im Sommer. Und dabei geht es nicht nur um den Straßenzustand. Aus diesem Grund sollte man immer ein paar wichtige Dinge zur Hand haben, um auf Eventualitäten vorbereitet, geschützt und so sicher wie möglich zu sein.

Auto-Wintertipps

Schnee, Kälte, Eis und Dunkelheit. Die wintertypischen Wetterauswirkungen hinterlassen nicht nur während der Fahrt und auf dem Asphalt ihre Spuren. Im Grunde geht es schon los, wenn das Auto noch steht. Und zum Beispiel rundum eingeschneit ist. In diesem Fall ist es am praktischsten, mit einem im Kofferraum gelagerten Klappspaten die Räder, so weit es geht, vom Schnee zu befreien.

Das Schneekleid rund um das Blech muss mit sanften Mitteln entfernt werden. Neben einem Spaten gehören daher im Winter ein Handfeger sowie mindestens ein Eiskratzer zum absoluten Muss. Ebenso sinnvoll: ein Enteiser. Allerdings sollte dieser definitiv nicht im Fahrzeug, sondern muss in einer Tasche gelagert werden. Ansonsten wird es für ihn schwierig, seinen Auftrag zu erfüllen.

Auto-Wintertipps

Die Chance, bedingt durch die winterlichen Umstände,

auch mal komplett liegen zu bleiben oder in einen Unfall verwickelt zu werden, ist definitiv höher als im Sommer. Glücklich, wer dann eine Warnweste, ein Abschleppseil sowie Schneeketten zur Hand hat. Tritt der unerwünschte Stillstand schon morgens vor der Fahrt zur Arbeit ein, weil die Batterie den Dienst versagt hat, bringt einen im Normalfall ein freundlicher Zeitgenosse sowie ein im Auto gelagertes Ladekabel wieder in Fahrt.

Geschieht dies sehr früh am Morgen, oder kommt es am frühen, aber schon dunklen Abend zu einer Situation, in der man einen Blick unter die Motorhaube werfen muss, hilft eine Taschenlampe. Ansonsten tappt man auch bei einer Panne, beim Auffüllen des Wischwassers oder beim Prüfen des Motorölstands ziemlich im Dunkeln.

Und wer sehr ländlich unterwegs ist, sollte darüber nachdenken, die ganze Wintersaison über mit Schneeketten unterwegs zu sein – und nicht nur, wenn es zum Skifahren in den Urlaub geht. Auch dann nervt es, vor dem Winter resignieren zu müssen und ohne Hilfe nicht mehr weiter zu kommen.

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11. November 2017
von khp
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Männerhormon

Testosteron – wie wichtig ist das Männerhormon?

Was das “Männerhormon” für Vitalität, Gesundheit und Liebesleben bedeuten kann

Männerhormon

Männerhormon: Sport und ein gesunder Lebensstil können den Testosteronspiegel positiv beeinflussen.
Foto: djd/thx

Große Ratgeberaktion zum „Internationalen Männertag“ per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten

Mittwoch, 15.11.2017

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer:

0800 – 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr,

Fragen stellen schon vorher möglich

(djd). Beim Wort Testosteron denken die meisten Menschen sofort an Männlichkeit. Und das zu recht, denn das Hormon ist für den Mann tatsächlich unverzichtbar: In der Pubertät sorgt es für die Entwicklung der Geschlechtsorgane, fördert das Wachstum und den Aufbau von Muskelmasse, lässt die Stimme tiefer werden und den Bart sprießen. Während des gesamten Männerlebens wird Testosteron für die Aufrechterhaltung dieser Merkmale und nicht zuletzt für die Spermienproduktion und eine gesunde Libido benötigt.
Männerhormon

Mehr als ein Sexualhormon

Weniger bekannt ist, dass das Männerhormon auch außerhalb der Sexualfunktionen wichtige Aufgaben hat: So kann es Konzentration und Vitalität verbessern, Schlafstörungen verhindern, positiven Einfluss auf den Stoffwechsel haben und so die Anlagerung von ungesundem Bauchfett in Grenzen halten. Damit spielt es eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung gegen das gefährliche metabolische Syndrom – eine Kombination aus bauchbetontem Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten, die zu Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.

Angesichts all dieser Funktionen ist es nicht verwunderlich, dass ein Testosteronmangel die Gesundheit von Männern erheblich beeinträchtigen kann. Und der ist nicht selten, denn etwa ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Testosteronspiegel jedes Jahr um ein bis zwei Prozent ab – mehr dazu auch unter www.mannvital.de. Je nach Ausgangslevel und dem Einwirken äußerer Faktoren wie Stress und Rauchen kommt es deshalb bei vielen Männern über 50 zu einem altersbedingten Testosteronmangel, medizinisch Hypogonadismus genannt.

Testosteronmangel ernst nehmen

Männerhormon

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Doch oft wird dieser lange nicht erkannt, da Betroffene typische Symptome wie Müdigkeit, Leistungsabfall, trockene Haut, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisprobleme und ein wachsendes Bäuchlein nicht mit ihrem Hormonstatus in Verbindung bringen. Meist ist es die sexuelle Lustlosigkeit, die Männer schließlich zum Arzt treibt. Dieser kann einen Testosteronmangel etwa durch die Verordnung eines individuell dosierbaren Testosteron-Gels meist einfach und sicher beheben. Man sollte deshalb bei Verdacht frühzeitig einen Test machen lassen, um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Wie man Hinweise auf einen Mangel erkennt, wer besonders gefährdet ist, wie man mit einem gesunden Lebensstil den Testosteronspiegel positiv beeinflussen kann und wann eine medikamentöse Behandlung angezeigt ist – anlässlich des „Internationalen Männertags“ beantworten drei renommierte Experten diese und alle anderen Fragen zum Thema Männergesundheit ganz persönlich in einer großen Ratgeberaktion.

Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

  • Prof. Dr. med. Frank Sommer, Urologe, Androloge und Sportmediziner, weltweit einziger Universitätsprofessor für Männergesundheit, Hamburg.
  • Prof. Dr. Michael Zitzmann, Endokrinologe, Androloge und Diabetologe am Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Münster. Dort erforscht er die Zusammenhänge zwischen Fertilität, Genetik, Sexualhormonen und metabolischen Störungen.
  • Dr. med. Uwe Höller M.Sc., Facharzt für Innere Medizin und Master of Science in Präventiver Medizin mit Privatpraxis mit Schwerpunkt Männergesundheit in Bergisch Gladbach.

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 000 77 32.

Oder reichen Sie Ihre Fragen schon vorab ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 15.11.2017 ab 17 Uhr!

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5. November 2017
von khp
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Homöopathische Arzneimittel

Natürliche Therapie bei Erkältung

Patienten vertrauen auf homöopathische Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel bieten bei Erkältungskrankheiten eine natürliche und gut verträgliche Therapie.
Foto: djd/metavirulent

(djd). Homöopathie ist für Patienten in Deutschland eine anerkannte und bewährte Therapieform – das ergab eine neue Forsa Umfrage. Rund die Hälfte der Befragten hat bereits Erfahrung mit homöopathischen Arzneimitteln gemacht. Über 70 Prozent sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit.

Homöopathie in die Behandlung integrieren

Die Umfrage belegt auch, dass sehr viele Menschen Homöopathie als ergänzende und in der Regel nebenwirkungsarme Therapieoption in die Behandlung integrieren. Denn gerade wenn es einen erwischt hat und eine Erkältung im Anmarsch ist, lässt sich auch mit sanften Mitteln gegensteuern. So bieten homöopathische AHomöopathische Arzneimittelrzneien wie metavirulent bei Erkältungskrankheiten eine gute Wahl. Die Behandlung – mit den nach speziellen Regeln verdünnten und verschüttelten Wirkstoffen – hat zum einen das Ziel, die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Zum anderen, die für eine Erkältung typischen Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber zu lindern. Wer bei einem grippalen Infekt zudem auf eine ausgewogene Ernährung achtet, genügend trinkt, ausreichend schläft und seinem Körper auch sonst Gelegenheit zum Regenerieren gibt, ist meist schnell wieder auf den Beinen. Mehr Gesundheitstipps rund um die Erkältung gibt es unter www.metavirulent.de.

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Wirkstoffe aus der Natur

Das rezeptfrei in der Apotheke erhältliche homöopathische Kombinationspräparat bietet mit einer sorgfältig abgestimmten Kombination aus acht Wirkstoffen aus dem Pflanzen- und Mineralbereich eine natürliche und gut verträgliche Therapie gegen grippale Infekte. Während Inhaltsstoffe wie blauer Eisenhut, Schwammgurke und gelber Jasmin auf die Erkältungssymptome wirken, wird das als Schüßler-Salz bekannte Ferrum phosphoricum in der Homöopathie auch gegen Fieber und Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute eingesetzt. Darüber hinaus enthält das Präparat eine Grippe-Nosode, die nach homöopathischer Lehre das Immunsystem gezielt über die Erreger “informiert”, sodass es sich auf sanfte Art und Weise mit dem Erreger auseinandersetzen kann.

Mehr Anerkennung für alternative Heilmethoden

In der Forsa-Umfrage sprachen sich über 70 Prozent der Befragten dafür aus, dass Krankenkassen ihren Versicherten auch die Kosten für ausgewählte Leistungen aus dem Bereich der homöopathischen Medizin erstatten. Mit über 80 Prozent überdurchschnittlich häufig plädieren Befragte mit Homöopathie-Erfahrung für die Kostenübernahme ausgewählter Leistungen durch die Krankenkassen. Damit stimmt die Mehrheit für den Erhalt der Homöopathie im Rahmen von sogenannten Satzungsleistungen, die von den Krankenkassen individuell festgelegt werden können.

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31. Oktober 2017
von khp
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Bio-Aloe-Vera in Topqualität

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Verway ist Bio-Aloe-Vera in Topqualität.

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In Spanien unterliegen ökologisch angebaute Produkte harten Kontrollkriterien erst dann erhalten sie das besondere Qualität unterstreichende EU-Siegel. Im klassischen Handel ist es üblich ein 200:1 Aloe-Konzentrat, mit Wasser vermischt, meist unter 10 Euro anzubieten. Bei Verway bekommen Sie kein verdünntes Aloe-Vera Produkt sondern beste zertifizierte Bio-Qualität in einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Hier können Sie sich überzeugen.

Billig Produkte beim Discounter

Jürgen Fliege hat vor einigen Jahren als Fernsehprediger einen wahren Aloe-Vera-Boom ausgelöst. Jeder wollte nun den Saft der bist dahin gänzlich unbekannten Lilie aus der Wüste haben. Durch den Aloe-Medienrummel stürzten sich auch die großen Discounter und Einkaufketten, sodass die Preise einbrachen. Die Überschwemmung des Marktes mit billigen und schund haften Produkten hat sich allerdings wieder gelegt. Die Verbraucher hatten das Spiel schnell durchschaut und wieder in Bio-Läden ihren Aloe-Vera-Saft eingekauft. Die Preise liegen dort jenseits der 30 Euro Grenze für einen Liter Saft. Somit hatte sich der Boom bald wieder gelegt. Sie haben nun die Möglichkeit bei Verway mit Bio zertifizierte Produkten viel Geld zu sparen. Hier können Sie sich kostenlos registrieren.

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Wenn Sie mit der Qualität und dem Preisleistungsverhältnis zufrieden sind, dann empfehlen Sie Verway und bauen sich dadurch einen Nebenverdienst auf. Selbst bei Eigenbedarf bekommen Sie den Saft bis zu 30 Prozent günstiger. Wie, dass erfahren Sie hier.

Aloe-Vera ist eine seit Jahrtausenden faszinierende Wunderpflanze

Als natürlicher Vitalstoffspender Nr. 1 beinhaltet ALOE VERA über 200 Lebensbausteine wie z.B. Vitamine, Ballaststoffe, Enzyme, Mineralien etc., die Ihre Vitalität und Gesundheit unterstützen. Verway hat den leckeren Power-Drink mit Açai, Agave und Honig veredelt.

ACAI BEERE: Diese Powerbeere aus dem Amazonasgebiet gilt als eine der stärksten Antioxidantien, die die Natur uns zur Verfügung stellt. Die Acai Beere unterstützt durch das Abfangen der freien Radikalen das Immunsystem und bewirkt einen Anti-Aging Effekt.

HONIG: Dieses Königselixier der Natur ist allgemein bekannt für seine Wohltat, ist ein Wunder der Natur und war das Schönheitsmittel der Königinnen.

AGAVE: Die Azteken bezeichneten schon damals den Saft der Agave als Nektar der Götter, der Energie kontinuierlich freisetzt und verdauungsregulierende Unterstützung bietet.

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30. Oktober 2017
von khp
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29. Oktober 2017
von khp
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Libidoprobleme

Der Mythos vom Mann, der immer kann

Libidoprobleme – Testosteronspiegel checken lassen

Libidoprobleme

Sie hat Lust, er schwächelt: Das ist nicht so selten wie man denkt, denn etwa ab 50 nehmen Libidoprobleme bei Männern zu.
Foto: djd/Testogel/Getty

(djd). Männer sind allzeit bereit, haben ständig Lust und denken sowieso immer nur an das Eine – ein Mythos, der sich hartnäckig hält und auch gerne befeuert wird. Denn eine starke Libido gilt als besonders männlich, der Mann oft als toller Hecht. Die Realität sieht dabei häufig anders aus. Denn nicht selten macht die Libido auch beim starken Geschlecht schlapp. Gerade in der Altersgruppe 50plus leiden viele Männer unter sexueller Lustlosigkeit.
Libidoprobleme

Probleme in der Partnerschaft

Das Verb “leiden” ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen, auch wenn Libidoprobleme die Gesundheit nicht direkt gefährden. Das hat mehrere Gründe: Zunächst sind sexuelle Fantasien und Aktivitäten normalerweise ein wichtiger Entspannungs- und Energiequell, nicht nur für Männer. Fehlt die Lust, bleibt der Zugang dazu verschlossen. Hinzu kommt psychischer Druck, weil Betroffene sich schnell als Versager fühlen. Und nicht zuletzt kann es zu Problemen in der Partnerschaft kommen, da Frauen das nicht mehr vorhandene Begehren oft auf sich beziehen und falsche Schlüsse ziehen. Aus Gedanken wie “Er will mich nicht mehr, findet mich nicht mehr schön oder “Er hat eine Andere” können dann ernste Krisen entstehen. Dabei liegen die Ursachen meist ganz woanders: Neben Stress, chronischen Erkrankungen und psychischen Problemen ist häufig ein Testosteronmangel Schuld an der Flaute. Denn ab etwa 40 lässt die Produktion des Männerhormons kontinuierlich nach. Ist dies der Fall, kann ein vom Arzt verordnetes, äußerlich aufzutragendes Dosiergel wie Testogel den Hormonmangel auf einfache Art ausgleichen. Es lässt sich individuell dosieren und bringt den Testosteronspiegel wieder in den gesunden Bereich.

Anzeichen eines Testosteronmangels

Besonders wahrscheinlich ist ein Testosteronmangel, wenn sich außerdem noch weitere typische Symptome zeigen – wie etwa Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Leistungsschwäche, schwindende Muskeln, ein wachsendes Bäuchlein, reduzierte Körperbehaarung, Konzentrations- und Erektionsprobleme. Unter www.mannvital.de/selbsttest findet man einen Selbsttest dazu. Gibt dieser entsprechende Hinweise, sollte Mann einen Arzt aufsuchen.

Nur kein Druck

Männer definieren sich oft stark über die Leistung – im Beruf wie im Privatleben. Entsprechend soll auch im Bett die Performance stimmen. Klappt das nicht, kommt es schnell zu Frust oder zu einer kompletten Verweigerungshaltung. Deshalb sollte man rechtzeitig gegensteuern und den Druck aus der Situation nehmen. Bewusste Auszeiten, ein offenes Gespräch mit der Partnerin oder Zärtlichkeiten ohne Erfolgsdruck können das Thema entschärfen und den Spaß zurückbringen. Auch ein Arztbesuch kann sinnvoll sein, um organische Probleme wie etwa einen Testosteronmangel auszuschließen bzw. zu behandeln. Dieser lässt sich mit modernen Präparaten wie “Testogel Dosiergel” meist schnell wieder in den Griff bekommen.

Libidoprobleme

Auch lesenswert: http://www.vitalness4me.de/testosteron-mangel/

20. Oktober 2017
von khp
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Nachbericht Wechseljahre

Nachbericht Wechseljahre

Schluss mit dem Hormonchaos

Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme – Experten erläutern, was gegen Wechseljahresbeschwerden hilft

Nachbericht Wechseljahre

Nachbericht Wechseljahre: Östrogene beeinflussen auch das Aussehen, zum Beispiel das Haarwachstum und die Fettverteilung am Körper. Deshalb ist eine gefühlte Verbesserung der Attraktivität häufig ein positiver Zusatzeffekt der Behandlung.
Foto: djd/thx

(djd). Eine Hormontherapie (HRT) ist nach wie vor die einzige Behandlungsmethode, mit der sich Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen ursächlich behandeln lassen. Doch über die mit der Therapie möglicherweise verbundenen Risiken herrscht oft Unsicherheit. Während die HRT in den 90er-Jahren verbreitet eingesetzt worden ist, wurde sie nach der WHI-Studie Anfang der 2000er eher negativ bewertet. Welche Anwendungsmöglichkeiten Experten heute bei einer Hormontherapie empfehlen, bei welchen Beschwerden sie helfen kann, was sich durch neue Behandlungsformen verbessert hat und worauf Frauen achten sollten, erklärten vier Frauenärztinnen und -ärzte bei unserer großen Ratgeberaktion.

Am Telefon und im Chat saßen:

  • Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden am Taunus
  • Dr. med. Jürgen Nutbohm, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal-Münchingen
  • Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin
  • Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Bezüglich der zeitweilig negativen Bewertung der HRT konnte Dr. Karin von Puttkamer für Aufklärung sorgen: „Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Inzwischen sind die Vorteile wieder allgemein anerkannt und auch durch verschiedenste Studien belegt. Abgesehen von einigen individuellen Risikosituationen kann daher vor allem bei ausgeprägten Beschwerden nahezu uneingeschränkt zur Einnahme geraten werden.“ Dabei komme es, wie Dr. Jürgen Nutbohm betonte, aber auch auf die Wahl der Präparate und die Darreichungsform an: „Heute sollte die Östrogengabe bevorzugt über die Haut erfolgen und bei Bedarf mit natürlichem Progesteron ergänzt werden. Dadurch sind die Risiken minimal, und der Nutzen überwiegt bei Weitem.“ In der richtigen Dosierung, beispielsweise mit Gynokadin Dosiergel, würden die Hormone dann nicht nur eine erfolgreiche Behandlung von Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen bewirken, sondern hätten auch einen positiven Einfluss auf Haut, Schleimhäute, Haare, Knochen, Gelenke und Durchblutung. Zudem könne sich das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes verringern.

Flexible Dosierung ist möglich

Die Verabreichung des Östrogens über die Haut verringert aber nicht nur die Risiken, sie macht die Behandlung auch individueller. „Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als Gel ermöglicht es, eine individuelle Dosierung für die Beschwerdefreiheit zu finden, die sogenannte ,Wohlfühldosis‘, und sie vorübergehenden Schwankungen anzupassen“, so Dr. Catharina Luhr. Allerdings solle eine Dosisänderung nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Zudem benötige es unter Umständen etwas Geduld, bevor sich die Wirkung der Therapie zeige: „Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt“, so Dr. Luhr.

Positive Zusatzeffekte

Neben den Hauptsymptomen wie Hitzewallungen und Schlafstörungen machen vielen Frauen auch noch andere Probleme zu schaffen, beispielsweise eine unschöne Veränderung ihrer Figur und dünnes Haar. Solche Äußerlichkeiten können sehr belasten und zu einem gefühlten Verlust an Attraktivität führen. Dr. Kecia Schleyer empfahl zur Gewichtskontrolle eine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratreduzierte Kost sowie Sport zum Muskelaufbau. Als dritte Säule könne eine Hormontherapie wünschenswerte Zusatzeffekte haben: „Es gibt Studien, die zeigen, dass diese sich positiv auf die Fettverteilung im Körper auswirken kann. Da die Östrogene auch am Haarwachstum beteiligt sind, sind dünner werdendes Haar und zunehmender Haarausfall leider eine natürliche Folge der Menopause. Auch hier kann eine Hormontherapie entgegenwirken“, erläuterte die Gynäkologin.

Östrogene können laut Dr. von Puttkamer außerdem – in Kombination mit anderen geeigneten Maßnahmen – vorbeugend gegen Osteoporose wirken und bei bereits vorliegendem Knochenschwund den weiteren Abbau bremsen. „Allerdings sollte der Therapiebeginn möglichst zeitnah mit dem Beginn der Wechseljahre zusammenfallen, da dann die positiven Effekte insbesondere in Bezug auf das Gefäßsystem und die Knochengesundheit ausgeprägter ausfallen“, ergänzte die Ärztin. Einen weiteren oft nachgefragten Zusatzeffekt hat die HRT jedoch nicht: Sie wirkt nicht als Verhütungsmittel, sodass zur Verhütung hormonfreie Mittel wie Kondome oder eine Spirale verwendet werden sollten.

Körper und Psyche positiv beeinflussen

Ein Experte informiert über die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Wenn Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen Frauen in den Wechseljahren das Leben schwer machen, stellt sich vielfach die Frage: Hormontherapie oder nicht? Viele Betroffene wünschen sich zwar eine effektive Behandlung ihrer Beschwerden, haben aber gleichzeitig Bedenken bezüglich möglicher Risiken. „Über die Hormontherapie wurde in der Tat über Jahre hinweg kontrovers diskutiert“, sagt dazu Dr. med. Jürgen Nutbohm, Facharzt für Frauenheilkunde, Hormon- und Stoffwechseltherapeut in Korntal-Münchingen. „Ausgangspunkt war die WHI-Studie aus den 1990er-Jahren in den USA, mit sehr widersprüchlichen Daten bezüglich Nutzen und Risiken.“

Neue Daten, moderne Behandlungsformen

Mittlerweile seien jedoch viele Daten dieser Studie neu interpretiert worden. Zudem hätte sich die Art der Hormongabe stark verändert. So würden heute statt hochdosierter Präparate in Tablettenform in erster Linie naturidentische Hormone in niedrigstmöglicher Dosierung gegeben. „Außerdem erfolgt die Östrogengabe am sinnvollsten über die Haut. So ist es möglich, die Risiken stark zu verringern, bei gleichzeitig hoher Effektivität“, so der Experte. Denn bei einer Verabreichung über die Haut, beispielsweise mit Gynokadin Dosiergel, werden nicht nur Magen, Darm und Leber entlastet, auch das Thromboserisiko entfalle weitestgehend. „Zudem ist eine individuelle Dosisanpassung möglich. Bei Zugabe eines Gelbkörperhormons (Gestagen) zum Schutz der Gebärmutter sollte nach Möglichkeit natürliches Progesteron verwendet werden“, erklärt der Gynäkologe. Natürlich müsse im Vorfeld einer Behandlung immer geklärt werden, ob Stoffwechselerkrankungen, ein erhöhtes Risiko für Thrombose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Brustkrebs oder andere organische Krankheiten vorliegen.

Ruhigere Nächte, bessere Nerven

Bei einer solchen modernen, individualisierten und durch regelmäßige Untersuchungen begleiteten Hormontherapie spricht nach Ansicht von Dr. Nutbohm nichts gegen eine längerfristige Anwendung. Diese könne nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche positiv beeinflussen: „Die Hormone haben eine direkte Wirkung im Gehirn, einmal durch eine verbesserte Durchblutung, aber auch über sogenannte Rezeptoren, an denen sie sich anlagern.“ Beispielsweise könne ein durch sinkende Hormonspiegel bedingter Schlafmangel zu Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression führen. Werden die Schlafstörungen durch einen ausgeglichenen Hormonhaushalt gelindert, kann dies für ruhigere Nächte und damit auch für bessere Nerven sorgen.

Nachbericht Wechseljahre

Die wichtigsten Leserfragen beim Expertentelefon “Wechseljahre”

am 18.10.2017

  1. Mein Frauenarzt hat mir Hormone verschrieben, und sie helfen auch gut gegen die Beschwerden. Aber er hat mir nicht richtig erklärt, was sie bewirken. Können Sie mir weiterhelfen?

Dr. med. Jürgen Nutbohm, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hormon- und Stoffwechseltherapeut mit eigener Praxis in Korntal-Münchingen:

Ihr Frauenarzt hat Ihnen sicherlich Östrogene, gegebenenfalls zusammen mit einem Gelbkörperhormon wie Progesteron verordnet. Diese sind ein Ersatz für die nachlassende Produktion Ihrer körpereigenen Hormone im Eierstock. In der richtigen Dosierung bewirken sie eine Linderung von Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Des Weiteren haben sie einen positiven Einfluss auf Haut, Schleimhäute, Haare, Knochen, Gelenke und fördern die Durchblutung insbesondere in wichtigen Organen wie Herz und Gehirn. Auch das Risiko für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes kann sich verringern. Heute sollte die Östrogengabe bevorzugt über die Haut erfolgen und bei Bedarf mit natürlichem Progesteron für den Gebärmutterschutz ergänzt werden. Damit sind die Risiken minimal, und der Nutzen überwiegt bei Weitem.

  1. Ich (57) erhalte seit vier Jahren eine Hormontherapie und frage mich langsam, wie lange ich diese noch weiterführen soll? Was wird hier empfohlen?

Dr. Nutbohm: Das ist davon abhängig, welche Art der Hormontherapie Sie durchführen. Sollten Sie die Hormone in Tablettenform erhalten, würde ich Ihnen empfehlen, dies wegen der relativ hohen Dosierung und der daraus folgenden Belastung der Leber zu ändern. Der sicherste Weg, niedrigdosiertes Östrogen zu verabreichen, ist über die Haut in Form von Pflastern, Spray oder einem Dosiergel. Damit Sie von der Behandlung weiterhin profitieren, würde ich eine längerfristige Anwendung empfehlen. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte jährlich vom Frauenarzt überprüft werden.

  1. Meine Heilpraktikerin empfiehlt mir Rotklee- oder Sojapräparate gegen meine Wechseljahresbeschwerden. Sind diese tatsächlich besser als Hormone?

Dr. Nutbohm: Sogenannte Phytoöstrogene wie Rotklee, Soja oder Leinsamen können möglicherweise manchen Frauen helfen, doch durch ihre schwache Wirkung sind sie meist nicht effektiv genug. Außerdem gibt es kaum wissenschaftliche Daten, die die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit solcher Präparate belegen. Eine niedrigdosierte Hormontherapie mit Östrogengabe über die Haut, gegebenenfalls kombiniert mit natürlichem Progesteron, ist die effektivste und gleichzeitig risikoärmste Art der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.

  1. Ich bekomme Hormone als Dosiergel. Die Geldosis ist sehr niedrig. Wenn ich doch mal stärkere Beschwerden kriege, nehme ich einfach einen Hub mehr. Ist das okay?

Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Fachbereich Gynäkologie des goMedus Gesundheitszentrums Berlin-Charlottenburg: Grundsätzlich sollten Sie vor einer Dosisänderung Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten. Die Intensität von Wechseljahresbeschwerden kann aber phasenweisen Schwankungen unterliegen. Die Anwendung als Gel ermöglicht es, eine individuelle Dosierung für Beschwerdefreiheit, die sogenannte ‚Wohlfühldosis‘, zu finden und sie vorübergehenden Schwankungen anzupassen.

  1. Ich bin 54, habe extreme Hitzewallungen und bin mehrmals pro Stunde nassgeschwitzt. Vor zwei Wochen habe ich eine Hormontherapie angefangen, aber ich spüre noch keine Besserung. Wie lange kann es dauern, bis ich etwas merke?

Dr. Luhr: Es kann durchaus drei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen bis zu sechs Wochen dauern, bis eine Besserung eintritt. Sollte dann immer noch nichts passieren, würde ich den Hormonspiegel im Blut bestimmen lassen und gegebenenfalls eine andere Darreichungsform erwägen.

  1. Ich bekomme neben Östrogen noch Progesteron, das ich aber nicht die ganze Zeit nehmen soll, sondern nur 12 Tage im Monat. Leider vergesse ich das manchmal oder fange zu spät an. Ist das schlimm?

Dr. Luhr: Um eine Zyklusstabilität und einen wirksamen Schutz der Gebärmutterschleimhaut zu erreichen und Zyklusstörungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, die empfohlenen Zeiten einzuhalten. Eine vereinzelt vergessene Progesteroneinnahme ist aber nicht wirklich schlimm. Warum lassen Sie sich nicht von Ihrem Handy oder einer App an die Einnahme erinnern?

  1. Muss ich (49) eigentlich noch verhüten, wenn ich Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden nehme?

Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Fachbereich Gynäkologie des goMedus Gesundheitszentrums Berlin-Charlottenburg: Eine Hormontherapie ist grundsätzlich kein Verhütungsmittel, sie unterdrückt keinen Eisprung. In dieser Phase ist es gegebenenfalls sinnvoll, zusätzlich ein hormonfreies Verhütungsmittel wie Kondome oder die Spirale einzusetzen. Ob das im Einzelfall nötig ist, hängt jedoch von Ihrem individuellen Hormonstatus und der Art Ihrer Hormonbehandlung ab.

  1. Zögert man mit einer Therapie nicht die hormonelle Umstellung hinaus? Was passiert, wenn ich nach fünf Jahren Behandlung die Hormone absetze?

Dr. Schleyer: Die Hormontherapie hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke. Sie führt nur dem Körper das zu, was dieser nicht mehr produziert. Bei der Hormontherapie geht es also nicht darum, die physiologische Hormonumstellung hinauszuzögern, sondern die durch Östrogenmangel bedingten Beschwerden zu beseitigen. Ein Absetzen der Behandlung, zu welchem Zeitpunkt auch immer, kann wieder die ursprünglichen Beschwerden hervorrufen. Daher ist es sinnvoll, die Dosis langsam zu senken. Dabei kann man gemeinsam mit dem Arzt feststellen, ob man mit einer niedrigeren Dosis zurechtkommt oder ganz mit der Behandlung aufhören kann. Außerdem ist davon abzuraten, die Hormone abrupt abzusetzen, da dies die Thrombosegefahr erhöht.

  1. Seit meiner letzten Monatsblutung habe ich (56) schon acht Kilo zugenommen, alles am Bauch, und meine Haare werden immer dünner. Ich fühle mich so hässlich. Warum ist das so und können Hormone da helfen?

Dr. Schleyer: Durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren verändern sich der Stoffwechsel und auch die Fettverteilung. Man braucht etwa 300 kcal am Tag weniger als zuvor. Gleichzeitig kommt es zu einer Fettumverteilung von den Hüften zum Bauch. Dies ist bedingt durch den Rückgang der Östrogenproduktion und dem damit verbundenen relativen Überschuss an männlichen Hormonen. Hier hilft erstens eine Ernährungsumstellung, die auf eine Reduktion des mittleren Insulinspiegels abzielt, zum Beispiel kohlenhydratreduzierte Kost. Zweitens sollte man zum Kalorienabbau und Muskelaufbau Sport treiben. Eine dritte Säule kann eine Hormontherapie sein. Es gibt Studien, die zeigen, dass diese sich positiv auf die Fettverteilung im Körper auswirken kann. Da die Östrogene auch am Haarwachstum beteiligt sind, sind dünner werdendes Haar und zunehmender Haarausfall leider eine natürliche Folge der Menopause. Auch hier kann eine Hormontherapie entgegenwirken, zudem gibt es lokale Behandlungen der Kopfhaut.

  1. Meine Mutter hat ihre Hormontherapie damals wegen möglicher Risiken abgebrochen. Ist das heute anders und was muss ich beachten?

Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Praxis in Bad Soden am Taunus: Es hat sich viel in der Einschätzung der Hormontherapie geändert. Zu Unrecht sind die Hormone viele Jahre stark angefeindet worden. Inzwischen sind die Vorteile der Hormontherapie wieder allgemein anerkannt und auch durch verschiedenste Studien belegt. Abgesehen von einigen individuellen Risikosituationen kann daher vor allem bei ausgeprägten Beschwerden nahezu uneingeschränkt zur Einnahme geraten werden. Allerdings sollte der Therapiebeginn möglichst zeitnah mit dem Beginn der Wechseljahre zusammenfallen, da dann die positiven Effekte insbesondere in Bezug auf das Gefäßsystem und die Knochengesundheit ausgeprägter ausfallen.

  1. Mit 58 leide ich bereits an starker Osteoporose und bekomme Vitamin D. Kann hier eine Östrogentherapie zusätzlich helfen?

Dr. von Puttkamer: Generell lässt sich sagen, dass die Östrogene in Bezug auf Osteoporose vorbeugend wirken. Sie aber leiden schon unter starker Osteoporose und sollten Ihren Arzt daher auf eine osteoporosespezifische Therapie ansprechen. Die alleinige Einnahme von Vitamin D ist sicher nicht ausreichend. Eine zusätzliche Östrogentherapie kann, falls keine Kontraindikationen vorliegen, trotzdem noch sinnvoll sein, da sich so der weitere Knochenabbau eventuell verringern lässt.

  1. Ich dachte immer, gegen Wechseljahresprobleme bekommt man Östrogen. Meine Ärztin hat mir aber jetzt wegen meiner Schlafstörungen Progesteron verschrieben. Ist das richtig?

Dr. von Puttkamer: Wenn Sie damit alleine wieder gut schlafen können und darüber hinaus keine weiteren Beschwerden haben, ist das Progesteron für Sie zurzeit ausreichend. Allerdings benötigen viele Frauen zusätzlich Östrogen, insbesondere wenn die Schlafstörungen durch nächtliche Hitzewallungen verursacht bzw. verschlimmert werden.

 

Nachbericht Wechseljahre

INFOKASTEN

Weitere Informationen im Internet

Informationen zum Thema Wechseljahre finden sich im Netz etwa beim Berufsverband der Frauenärzte unter www.frauenaerzte-im-netz.de, auf der Website www.hormontherapie-wechseljahre.de und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.frauengesundheitsportal.de. Die Webseite www.experten-im-chat.de zeigt ein Chatprotokoll mit Fragen und Antworten zu diesem Thema.

Vorbericht Wechseljahre: http://www.vitalness4me.de/hormontherapie-in-den-wechseljahren/

Mehr zum Thema: http://www.vitalness4me.de/wechseljahresbeschwerden/

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14. Oktober 2017
von khp
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Hormontherapie in den Wechseljahren

Schluss mit dem Hormonchaos

Experten erklären, was Frauen über eine Hormontherapie in den Wechseljahren wissen sollten

Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten

Hormontherapie in den Wechseljahren

Hormontherapie in den Wechseljahren: Zärtlichkeit und Sex sind wichtig für die Partnerschaft. Aber unter dem Hormonchaos kann die Lust leiden. Foto: djd/Getty

Mittwoch, 18.10.2017

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer 0800 – 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr,

Fragen stellen schon vorher möglich

(djd). Um die 50 haben viele Frauen das Gefühl, dass ihr Körper sie im Stich lässt: Die Temperaturregulation funktioniert nicht mehr richtig, und Hitzewallungen treiben ihnen bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit den Schweiß aus den Poren. Die Stimmung fährt Achterbahn und nachts ist trotz bleierner Müdigkeit nicht an Schlaf zu denken. Als Folge sinkt die Leistungsfähigkeit. Sex macht keinen Spaß mehr, weil die Lust ausbleibt. Und auch äußerliche Veränderungen schlagen aufs Gemüt: Trockene Haut, Fältchen, dünner werdende Haare und unerwünschte Pfunde wecken Zweifel an der eigenen Attraktivität und sind für die Betroffenen oft ein großes emotionales Problem.

Hormonmangel kann gut behandelt werden

Die Ursache für diese leidigen Beschwerden ist bekannt – und im Grunde ganz natürlich: Der Rückgang der Hormonproduktion in den Wechseljahren. Der entstehende Mangel an Östrogen und Progesteron führt bei vielen Frauen zu Anpassungsschwierigkeiten und bei etwa jeder Dritten zu einem starken Leidensdruck. Die einzige ursächlich wirkende Behandlung ist dann eine Hormonersatztherapie (HRT). Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Man weiß heute mehr über Hormone und ihre Wirkung, den optimalen Zeitpunkt einer Therapie und flexible Dosierungsmöglichkeiten. So hat sich gezeigt, dass eine frühzeitig begonnene HRT – das heißt möglichst kurz nach der letzten Monatsblutung bzw. vor dem 60. Lebensjahr – neben der Besserung der Beschwerden auch das Risiko für verschiedene Alterserkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Osteoporose senken kann. Demgegenüber sind die Risiken dank moderner Darreichungsformen stark minimiert worden, sodass inzwischen auch Risikopatientinnen behandelt werden können, die bisher keine Hormone einnehmen durften. Informationen dazu gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Östrogen etwa wird heute bevorzugt über die Haut verabreicht, am besten mit einem Dosiergel. Diese transdermale Gabe entlastet die Leber, Magen und Darm und erhöht das Thromboserisiko nicht. Zudem ist damit eine individuelle Dosisanpassung möglich, sodass die niedrigste wirksame Menge verabreicht werden kann.

Die eigene Gesundheit fördern

Frauen können aber auch selbst viel tun, um die Hormonkrise in der Lebensmitte mit möglichst wenig Beschwerden zu überstehen: Regelmäßiger Sport kann die Temperaturregulation verbessern, bewusste Ernährung verhindert eine Gewichtszunahme, eine gute Vitamin-D-Versorgung beugt Knochenschwund vor und eine reichhaltige Pflege stärkt Haut und Haare. Was Frauen über eine HRT wissen sollten, wann diese infrage kommt, wer keine Hormone erhalten darf und welche Alternativen es dann gibt, erklären renommierte Experten den Anruferinnen ganz persönlich am Telefon.

Hormontherapie in den Wechseljahren: Am Telefon und im Chat sitzen für Sie:

  • Dr. med. Karin von Puttkamer, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bad Soden
  • Dr. med. Jürgen Nutbohm, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Korntal/Münchingen
  • Dr. med. Kecia Schleyer, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin
  • Dr. med. Catharina Luhr, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im goMedus Gesundheitszentrum Berlin

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 000 77 32.

Oder reichen Sie Ihre Fragen schon vorab ein unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu am 18.10.2017 ab 17 Uhr!

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5. Oktober 2017
von khp
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